Vogelzählung

Heute war bei mir mal wieder Zählen angesagt. Denn der NABU hat zur Teilnahme an der „Stunde der Wintervögel“ aufgerufen. Und es kamen einige Arten zusammen.

Ich hatte jedoch bereits vor einigen Tagen die Wildkamera an meiner Futterstelle im Garten installiert. Dieser liegt am Ortsrand, nahe einiger Hecken und einem (nach einer Rodungsaktion inzwischen wieder und noch bewachsenen) Regenrückhaltebecken. Somit konnte ich dort einige Tiere bereits in den letzten Tagen fotografieren – und heute habe ich die Aufnahmen ausgewertet. Und siehe da: Eine exotische Überraschung wartete…

Halsbandsittich an Fetttafel
Ja, solche Exoten kommen bei uns in Schwärmen vor. Halsbandsittiche haben sich u.a. in Wiesbaden im Stadtpark angesiedelt, und sind daher natürlich auch in Mainz und Umgebung unterwegs.
Ein Rotkehlchen an der Futterstelle
Ein Rotkehlchen an der Futterstelle
Türkentaube an Futterstelle
Eine Türkentaube sucht herunter gefallenes Körnerfutter.

 

Ein Star am Fettfutter
Ein Star starrt das Fettfutter an
Drei Stare an der Futterstelle
Und wo einer ist, kommen meist noch mehr der bunt schillernden Vögel.
Kohlmeise an der Fetttafel
Eine Kohlmeise darf natürlich auch nicht fehlen.
Zwei Stare und zwei Sperlinge
Die Futterstelle ist gut besucht…
Haussperlinge kämpfen ums Futter
Haussperlinge kämpfen ums Futter

 

Von heute stammen die folgenden Fotos. Denn ich war nicht nur mit Notizblock und Bleistift unterwegs, sondern auch mit der Kamera…

Rotkehlchen in Hecke
Mein „Haus-Rotkehlchen“ bekommt immer getrocknete Mehlwürmer. Es hupft im Hof und Garten hinterm Haus durchs Efeu, den Feuerdorn, die Schneebeere und andere Sträucher. Und ist gar nicht mehr menschenscheu.
Eine Elster in der Birke
Eine Elster in der Birke hinterm Haus
Ein Buchfink
Ein Buchfink
Weibliche Amsel in Hecke
Dieses nette Wesen saß zunächst still und leise im Geäst. Und als ich drunter stand, um die Futterstelle zu beobachten, ließ es mal kräftig etwas fallen. Zum Glück hatte ich eine Mütze auf, und die Jacke bekam auch noch was ab. Lacht sie etwa auf dem Foto? Oder ist es ein Ausdruck der Erleichterung? 🙂
Weibliche Amsel
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es handelt sich wahrscheinlich um eine weibliche Amsel. Diese sind braun, haben einen dunklen Schnabel. Das gefleckte Gefieder auf der Brust erinnert zwar auch ein wenig an die Singdrossel, aber dazu ist ihr Körperbau zu stark. Und das Gefieder wirkt dann doch nicht fleckig genug bzw. zu braun gefärbt.
Grünfink
Gleich zwei Grünfinken konnte ich definitiv entdecken.

Ja, und was entdeckte ich nun insgesamt genau?
Im Garten am Ortsrand waren es definitiv mehr Tiere und auch mehr Arten. Das könnte auch damit zusammenhängen, dass ich neben Singvögeln im Garten hinterm Haus immer mal wieder einen Sperber sehe, der auch schon einige Male im Sturzflug versuchte, an der Futterstelle Beute zu machen.

Am Ortsrand konnte ich also folgende Arten zählen:

– 2 Türkentauben
– 4 Ringeltauben
– 3 Kohlmeisen
– 4 Stare
– 4 Amseln (drei Männchen, und oben erwähntes Weibchen)
– 2 Blaumeisen
– 10 Haussperlinge
– 2 Grünfinken
– 2 Elstern
– 1 Rotkehlchen
– 2 Kolkraben

In Garten und Hof hier am Haus war es deutlich ruhiger. Vor allem, was die Individuen-Zahl anging:

– 1 Türkentaube
– 2 Ringeltauben
– 1 Haussperling
– 1 Rotkehlchen
– 1 Amsel
– 1 Feldsperling
– 1 Elster
– 1 Blaumeise
– 1 Sperber

Es war jedenfalls mal wieder sehr interessant genau zu schauen, was hier so alles herum flattert.

Fürs Frühjahr habe ich übrigens eine begehrte Nisthöhle für Blaumeisen mit einer Kamera ausgestattet. Es wird also spannend… Sobald sich hier etwas tut und ein Paar einzieht, werde ich darüber berichten.

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