Komm, sei ein Frosch!

Schon mal von der Story mit den vier Fröschen gehört? Jene, die sich für einen Wettkampf entscheiden und einen Berg erklimmen wollen? Die umstehenden Zuschauer sind skeptisch und rufen: Das schaffen die nie! Die werden noch den Abgrund runter fallen! Frösche können keine Berge erklimmen, das geht doch gar nicht! Drei der Frösche geben auf, nur der vierte hüpft weiter, als sei nichts gewesen. Und er erreicht das Ziel. Das hat einen ganz besonderen Grund und ich frage mich immer öfter, ob wir nicht auch mal so sein sollten, wie dieser eine Frosch…

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Gedanken zum Glück…

Ein frohes neues und gesundes Jahr 2019. – Das wünsche ich allen Leserinnen und Lesern natürlich von ganzem Herzen – und zugleich haben diese Worte momentan Hochsaison. Wir wünschen uns Glück – dieses schwammige und äußerst subjektive Etwas, das scheinbar wie durch Zufall auftaucht und scheu wie ein Reh davon rennt, wenn wir ihm hinter jagen. Außerdem wünschen wir uns Gesundheit, Erfolg und Geld. – Alles irgendwie Bestandteil dieses „Glücks“. Zugleich ist dies auch wieder die Zeit der guten Vorsätze: Wir nehmen uns vor gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben, mehr zu sparen oder es ruhiger anzugehen. Ganz schön strebsam und leistungsorientiert das alles, oder? Das Streben nach mehr Glück, mehr Erfolg und Geld? Wie wäre es eigentlich, wenn wir stattdessen einfach mal Danke sagen würden?

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Speckstein

Liebe kann ein Stein sein

Nicht mehr lange und wir feiern wieder Weihnachten. – Das Fest der Liebe und der Herzen… Zuvor feiern jedoch Einzel- und Großhandel das große Fest des Kommerzes, und laden uns alle herzlich dazu ein. Die Innenstädte sind voll, die Menschen genervt und im Weihnachtsstress, die Paketfahrer kommen mit der Auslieferung von online bestellten Geschenken nicht mehr nach, und der Handel lockt zusätzlich mit tollen Rabatten. Der Konsum wird angekurbelt und alle werden am Ende glücklich… Die Hersteller, die Händler, die Käufer, die Beschenkten. Das heißt, werden sie das wirklich?

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Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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Gesicht-Gedicht VI

Es hat etwas länger gedauert, doch hier ist wieder eines: Ein Gesicht-Gedicht…
Heute kommt mal der Albtraum der Meere zu Wort, und hält uns einen Spiegel vors Gesicht. Solche Monster, wie es es Filmemacher gern darstellen, sind Haie nicht. Vielmehr fallen auch sie einem viel grausameren Räuber immer öfter zum Opfer: Dem Menschen. Und der geht mit den Haien bestialisch um, schneidet ihnen u.a. bei lebendigem Leibe die Flossen ab und wirft den für ihn wertlose Rest der Tiere zurück ins Meer… Darüber berichtet auch das GEO-Magazin.

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Kapuzinerkresse

Der Zaubertrank…

Erkältungszeit! Überall schnieft und hustet es. Und ich bin eigentlich immer einer der Ersten, der „Hier“ schreit, wenn es Viren zu verteilen gibt… Die Folgen sind Schniefnase, Halsschmerzen und vor allem dieser wochenlange, quälende Reizhusten, der mich praktisch jedes Jahr erwischt. Doch dieses Jahr ist es anders. Dieses Jahr scheint es so, als hätte  ich die richtige Kombination erwischt, um mir Viren und Bazillen vom Leib zu halten. Meinem selbst hergestellten „Zaubertrank“ sei Dank…

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Kraft der Tiere

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage von uns Menschen. Alleine das Streicheln einer Fellnase beruhigt, senkt Herzfrequenz und Blutdruck, bietet Entspannung und Trost. Die meisten Halter von Katze, Hund, Hase & Co. können zudem ein Lied davon singen, wie empathisch ihre tierischen Mitbewohner sind. Wenn die nämlich spüren, dass es ihrem menschlichen Freund schlecht geht, kommen sie zu ihm und versuchen ihn aufzumuntern, schnurren oder stupsen ihn mit der Nase an, fordern zum Spielen oder Schmusen auf. Auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Tiere gefördert, sie werden harmonischer. Eine Gruppe, die sich um ein Tier kümmert, erfährt mehr Zusammenhalt. Das kann man in einer Familie beobachten, in einer Schulklasse, im Büro – oder auch in einer Wohnungslosen-Herberge. Das erzählte mir Herbergsleiter Sascha Horn während meiner Krimilesung in Bingen am 29. November.

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Erbgut – Erbschlecht?

In China wurden zwei Mädchen geboren. Das ist erst mal nichts Außergewöhnliches. Dass sie angeblich die ersten Menschen mit gezielt veränderten Genen sein sollen, ist dagegen eingeschlagen wie eine Bombe. Überall her kommt Kritik an dem Forscher, der nach eigenen Angaben ein Gen im Erbgut der Embryonen ausgeschaltet hat, wodurch die Kinder resistent gegen HIV seien. Hier ein Bericht in der Zeit-Online. Das Geschrei ist groß und viele melden ethische Bedenken an. – Menschenversuche, so ist sich die Mehrheit einig, sind absolut abzulehnen. Doch gibt es eigentlich auch ein Scheinheiligkeits-Gen? Dann bitte ausschneiden und entsorgen…

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