Es summt…

Eigentlich hätte ich hätte einiges zu sagen über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum mangelhaften Klimaschutz. Zu Altmeiers Liebäugeln mit dem Freihandelsabkommen MERCOSUR, und der völlig fehlgeleiteten Waldrettungs-Politik. Doch lasse ich lieber ein paar Bilder sprechen – von der Schönheit der Natur. Letztes Wochenende hatte ich meine ersten beiden Webinare zum BUND-Wildbienenbotschafter und sie waren sehr interessant. Grund genug, die Hummel als Beitragsbild zu wählen. Zumal ich dieser hier auch das Leben gerettet habe.

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Zeitumstellung

Viele sprechen heute von der Zeitumstellung, doch in Wirklichkeit werden ja nur die Uhren umgestellt. Dabei müssten sich die Zeiten ändern. Letztens hörte ich ein Kind freudig sagen, seine Mama hätte ihm versprochen, sobald das ganze mit Corona vorüber wäre würden sie gleich mehrere Male in Urlaub fliegen. Die Pandemie ist ein Symptom der Ausbeutung dieser Welt, und zugleich eine Begleiterscheinung der Globalisierung, in der alles über riesige Netze transportiert wird: Auch Viren. Dass auch die Zeiten sich ändern können, zeigt uns die Natur jedes Jahr aufs neue: Vom kahlen Winter, in dem Blumen, Grün, Summen und Vogelgezwitscher scheinbar vollkommen verschwunden sind, ist es nur ein kleiner Schritt hin zum blühenden Leben. Dies macht Hoffnung, dass wir auch noch die Kurve kriegen und endlich erkennen: Es gibt keinen Platz für unbegrenzte Gier – auf einer Welt mit begrenzten Ressourcen! Und: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

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Wildbiene im Anflug

Zeit für neue Lehmsteilwände

Ton, Sand, Wasser, zwei Eimer und eine kleine Schaufel: Das braucht man, um für Wildbienen eine Nisthilfe als Ersatz für Lehmsteilwände zu bauen. Die gibt es nämlich in der Natur leider immer seltenter und umso wichtiger ist es, den Bienen solch eine Möglichkeit zu bieten. Denn viele unserer gerade bedrohten Wildbienenarten nisten in der Erde oder in Lösswänden. – Deutlich mehr als in Totholz. Eine solche Löss-Nisthilfe kann man relativ einfach selbst bauen. Und es geht bereits auf dem Balkon in kleinem Format, aber auch in größeren Dimensionen ist es für den Garten möglich.

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Ein Blick in die Ferne – ein Blick in die Nähe

Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…

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Lebensadern

Die Natur braucht Raum – Lebensraum. Gärten bieten hier ein großen Potential. Wenn wir alle der Natur dort mehr Raum geben, können sich – in Kombination mit öffentlichen Landschafts- und Naturschutzgebieten – ganze Lebensadern bilden. Hierdurch stabilisieren sich die Ökosysteme, ein genetischer Austausch verschiedener Populationen einer Art ist möglich. So können wir ganz gezielt dem Artensterben entgegensteuern. Man muss dem Leben nur die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln und schon taucht es auf…

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