Weihnachten am Rhein

Heute war ich mal wieder am Rhein unterwegs. Das hat sich in den letzten Jahren an den letzten Tagen im Jahr so eingespielt. Es ist gut zu erkennen, wie die Extreme zunehmen. In manchen Jahren kann man weit ins Flussbett hinein laufen, in anderen steht das Wasser zu hoch. Auch in diesem Winter regnet es (zum Glück – angesichts der letzten zwei Dürrejahre) verhältnismäßig gut. Doch nicht nur der Wasserstand ist interessant. Der Fluss hat mir auch heute wieder seine Eigenschaft als Lebensraum für viele Tiere gezeigt. Nicht nur Eisvögel kamen mir vor die Linse…

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Mutter Erde

Habt ihr auch keinen vergessen?!

Bei diesem Beitrag handelt sich um eine Anzeige / Werbung. Die Vorweihnachtszeit ist ja voll davon. Doch möchte ich euch kein neues Smartphone aufdrehen – versprochen! Grundsätzlich geht es aber dann doch um die Frage, ob ihr schon alle Geschenke beisammenhabt. Habt ihr an alle gedacht? Wirklich? Oder habt ihr vielleicht ein ganz wichtiges Familienmitglied vergessen? Ich denke, es ist die Mehrheit, die den Wunschzettel dieses Mitglieds einfach unter den Tisch fallen lässt, und dafür die anderen umso ausgiebiger beschenkt. Doch wer ist nun dieses arme Familienmitglied?

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Das Meerchen und mehr…

Wasser ist Leben. Es beherbergt unzählige Arten, bildet riesige Ökosysteme, hat unvorstellbare Wunder hervorgebracht, verbirgt Geheimnisse vor uns und weckt in vielen die Sehnsucht nach der Weite. Wasser finden wir im Meer, aber auch in Flüssen, Seen, Tümpeln, Bächen,… Es fällt momentan wieder (zum Glück) vermehrt vom Himmel in flüssigem oder gefrorenem Zustand, ab und zu auch als Nebel kondensiert. Und wir bestehen zu einem Großteil daraus. Das Leben auf diesem Planeten ist untrennbar mit dem Wasser verbunden und von ihm abhängig. Grund genug, einen kleinen Blick auf das „Kühle Nass“ zu werfen, und auf einige der wundervollen Wasserwelten, die es hervorgebracht hat.

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Speckstein

Liebe kann ein Stein sein

Nicht mehr lange und wir feiern wieder Weihnachten. – Das Fest der Liebe und der Herzen… Zuvor feiern jedoch Einzel- und Großhandel das große Fest des Kommerzes, und laden uns alle herzlich dazu ein. Die Innenstädte sind voll, die Menschen genervt und im Weihnachtsstress, die Paketfahrer kommen mit der Auslieferung von online bestellten Geschenken nicht mehr nach, und der Handel lockt zusätzlich mit tollen Rabatten. Der Konsum wird angekurbelt und alle werden am Ende glücklich… Die Hersteller, die Händler, die Käufer, die Beschenkten. Das heißt, werden sie das wirklich?

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Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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Kraft der Tiere

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage von uns Menschen. Alleine das Streicheln einer Fellnase beruhigt, senkt Herzfrequenz und Blutdruck, bietet Entspannung und Trost. Die meisten Halter von Katze, Hund, Hase & Co. können zudem ein Lied davon singen, wie empathisch ihre tierischen Mitbewohner sind. Wenn die nämlich spüren, dass es ihrem menschlichen Freund schlecht geht, kommen sie zu ihm und versuchen ihn aufzumuntern, schnurren oder stupsen ihn mit der Nase an, fordern zum Spielen oder Schmusen auf. Auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Tiere gefördert, sie werden harmonischer. Eine Gruppe, die sich um ein Tier kümmert, erfährt mehr Zusammenhalt. Das kann man in einer Familie beobachten, in einer Schulklasse, im Büro – oder auch in einer Wohnungslosen-Herberge. Das erzählte mir Herbergsleiter Sascha Horn während meiner Krimilesung in Bingen am 29. November.

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Was wäre wenn…?

Am letzten Donnerstag hatte ich eine verblüffende Begegnung. Als ich auf der Fahrt nach Hause durch den Mainzer Stadtteil Laubenheim fuhr und kurz am Straßenrand anhalten musste, da ich etwas im Handschuhfach suchte, traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Gehweg trottete doch tatsächlich ein Esel an meinem Auto vorbei, links von ihm lief eine Frau mit dunklen langen Haaren und einem weiten Mantel. Hinter ihr folgte ein Mann mit Bart, Hut und ebenso urtümlich anmutender Kleidung. Josef und Maria in der Neuzeit? – Für einen Moment schien mir diese weltbekannte Geschichte ganz nah zu sein.
Leider konnte ich nicht aussteigen und fragen, welches Ziel die beiden hatten, ob sie nach einer Krippe suchten oder nach Bethlehem… Doch inspirierte mich dieses Erlebnis dazu, mir eine entscheidende Frage zu stellen, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf spukte: Was wäre wenn…?

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