Hagelkörner im Salat - das drumherum ist übrigens ein Schneckenkragen

Eissalat

Gestern bekam der Name eine ganz neue Bedeutung: Hagelkörner im mühsam vorgezogenen Eissalat, zerfetzte Blätter und umgeknickte Blumenkohl-Pflanzen. Zum Glück waren die Paprikapflanzen noch so klein, dass sie die etwa ein Zentimeter dicken Hagelkörner verfehlten. Aber trotzdem: Es landete ein wichtiger Aspekt des Klimawandels glatt in meinem Hochbeet!

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Teichfrosch

Quaaak

Vor zwei Jahren habe ich meinen Naturteich eingerichtet und kann mit Freude und auch etwas Stolz darüber berichten, wie toll er sich entwickelt hat. Die Schwimminsel ist dicht bewachsen mit Gräsern, aber auch mit einer winterfesten Schlauchpflanze. Am Ufer hat sich die Wasserminze ausgebreitet, die Sumpfdotterblumen blühen, ebenso der Teichsalbei. Im Wasser sind ganze Teppiche aus Wasserpest, Krebsschere und Froschlöffel zu erkennen. Und das Wasser selbst scheint auch in Ordnung zu sein. Wasserläufer sind ein gutes Indiz dafür.

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Die Geschichte vom Apfel in der Wüste

Läuft ein Mensch durch die Wüste. Überall ist Sand und Weite, doch plötzlich erkennt er ein Schimmern und läuft darauf zu. Da steht doch tatsächlich ein Korb mit Äpfeln zwischen den Dünen, und direkt neben ihm liegt ein großer Brocken Gold. Gerne möchte er beides mitnehmen. – Diese saftig-roten Äpfel und das golden schimmernde Fundstück. Doch er muss sich entscheiden, denn er kann nicht alles tragen. Was macht er also? Nein, da muss er nicht lange überlegen. Er nimmt das Stück Gold und lässt die Äpfel zurück. Wenn er erst einmal reich ist, kann er sich schließlich seine eigenen, riesigen Apfelplantagen leisten! Er geht weiter durch die Gluthitze, läuft voller Vorfreude durch die Dünen, einen Weg zur Oase suchend, und stirbt schließlich an Wassermangel.

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Der arme Papagei!

Wachteleier erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auch ich hatte ja vor einem Jahr zwölf Eier ausgebrütet, aus denen zehn Tiere schlüpften, es überlebten neun. – Sieben Hähne, zwei Hennen. Während die Hähne nur krähen legen die Hennen seit einer Woche wieder fleißig Eier: Drei pro Tag! Das ist eine starke Leistung! Allerdings haben sie ja auch eine große Voliere, bekommen gutes Futter, und fangen ab und zu mal eine Maus…

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Flasche Klima-Kabinett

Sauerstoff wird überschätzt…?

Jetzt geht‘s los! Die Bundesregierung wird aktiv, denn sie nimmt die Bedenken der Kinder und Jugendlichen ernst, die jeden Freitag auf die Straße gehen. Sie hat erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Dass so keine zukunftsorientierte Politik aussehen kann, dass sie handeln muss. Und damit sie handeln kann, macht sie etwas Spektakuläres. Sie gründet einen Arbeitskreis und gibt ihm den umwerfenden Titel: DAS KLIMA-KABINETT. Dann kann ja gar nichts mehr schief gehen, oder? Naja, das Kabinett besteht aus dem Minister für Verkehr und „gesunden Menschenverstand“ Scheuer, der Ministerin für die industrielle Landwirtschaft, dem Wirtschaftsminister und dem Finanzminister. Ach ja, und da sitzt auch noch die Umweltministerin mit am Tisch, die bereits einen Klimaschutzgesetz-Entwurf vorgelegt hat. – Der von der Union deutlich kritisiert wurde. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man glatt meinen, bei all dem Schauspiel handele es sich um Satire. Alle amüsieren sich darüber, dass in der Ukraine ein Komiker in die Stichwahl ums Präsidentenamt kommt – dabei sitzen in unserer Regierung gleich mehrere Komiker auf der Regierungsbank.

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Kahlschlag Bodenheim - Nackenheim

Wenn Dich etwas stört…

Für den neuen Präsidenten und Rechtspopulisten Bolsonaro hat der Klimaschutz keine Priorität. Umwelt- oder Regenwaldschützer verspottet er und macht keinen Hehl daraus, dass der Artenschutz unter ihm keine Förderung erleben wird. Den Schutz indigener Völker, in deren Stammesgebieten oftmals noch unberührte Natur vorzufinden ist, stuft er ebenso als unwichtig ein. Wie kann man nur so unvernünftig sein, immer weiter Bäume fällen, Lebensräume vernichten und somit Klima- und Artenschutz ignorieren? – Die Frage keimte in mir auf. Als ich jedoch einen Spaziergang durch meinen Wohnort machte, drehte sich die Frage um: Ist es nicht vermessen, wenn wir auf Staaten am Amazonas mit dem Zeigefinger deuten, sie in ihrem Handeln kritisieren – und zugleich vor unserer eigenen Haustür den Klima- und Artenschutz mit Füßen treten?!

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Nur die Spitze des Müllberges…?

Bei meinem heutigen Beitrag handelt es sich um eine Anzeige/Werbung. Doch wer mich kennt weiß, dass ich nur für Dinge werbe, die ich für gut befinde und die mir am Herzen liegen. Und nach meinem letzten Artikel mit dem Grünen Telefon beschäftigt mich das Thema „Müll“ ohnehin sehr. Was Müll nun mit der Werbung zu tun hat, dazu später mehr. So viel vorab: Müll ist überall präsent! In den Weltmeeren treibt Plastikmüll in riesigen Strudeln, wodurch Meeresbewohner direkt sterben oder schleichend vergiftet werden.  Auch in den Flüssen ist jede Menge Plastik unterwegs: Große Teile und Mikropartikel. Giftige Stoffe werden durch den Müll abgegeben, reichern sich hier auch in den Wasserbewohnern an – und diese landen dann nicht selten auf unseren Tellern. Die Medien berichten regelmäßig über gewaltige Müllstrudel im Pazifik und Atlantik. Doch was, wenn sie nur die Spitze des Müllberges wären? Und Plastik ein Grund dafür, dass auf unseren Feldern in Zukunft deutlich weniger Gemüse geerntet werden könnte?

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