Der Rhein...

RhineCleanUp 2019

Der RhineCleanUp – gestern war es endlich soweit. Als man mich am Anfang fragte, ob ich die Organisation für meine Gemeinde übernehmen möchte, dachte ich mir: Ach, das wird schon nicht so viel Arbeit sein. Doch das war eine klare Fehleinschätzung: Begonnen mit der Pressearbeit und einem Interview bei Antenne Mainz, über das Abklären der Entsorgung mit unserem Bürgermeister sowie die weitere Unterstützung der Gemeinde, bis hin zur Auswahl des besten Treffpunkts,… Ich bin ja auch nicht so der Organisator, was die Sache weiter schwieriger machte. Doch trotzdem kann ich heute sagen: Die Arbeit hat sich gelohnt und ich danke allen, die sich gestern so beherzt an der internationalen Aktion beteiligt haben!

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Es ist fünf nach Zwölf…!

Heute habe ich mir mal die Sendung von Markus Lanz vom 27.08. angeschaut. Hier ging es um den Amazonas. Es ist eine sehr interessante Sendung, die ich jedem ans Herz legen kann. Tolle Einsichten in die Lebensweise brasilianischer Ureinwohner, klare Aussagen zum Klimawandel und Ideen, wie man den Untergang des Amazonas-Regenwalds aufhalten könnte: Den Menschen Geld für die Bäume auf ihrem Land zahlen als Sauerstoff-Zertifikat. Prof. Harald Lesch hat jedoch eine klare Aussage: Wir haben nicht mehr viel Zeit und wenn wir jetzt nicht drastisch handeln, stehen wir vor Klima-Szenarien, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können…

Die vollständige Sendung gibts in der ZDF-Mediathek

 

Mord und Totschlag

Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.

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RhineCleanUp 2019

Bald ist es soweit: Am 14. September findet der so genannte RhinCleanUp statt. An einem Tag wird das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreit.

Bereits 2018 nahmen zur Premiere über 10.000 Helfer/innen teil, es waren 59 Kommunen in fünf Ländern beteiligt.

Ziel ist es, dieses Jahr 100 Kommunen am Rhein zu erreichen, die mitmachen. Nähere Infos gibt es unter rhinecleanup.org.

Hier kann man sich als Teilnehmer registrieren. Und wenn die eigene Gemeinde oder Stadt noch gar nicht teilnimmt, kann man sich auch selbst als Organisator melden.

Meine Gemeinde Bodenheim ist dabei, um bei dieser wichtigen Aktion mitzumachen. Schließlich landen jährlich unzählige Tonnen an Müll in den Flüssen und somit auch in den Meeren. Wir möchten auf diese Art ein Zeichen setzen und zugleich einen kleinen Beitrag gegen die Plastikmüll-Flut in den Gewässern leisten. – Einer Flut, der unzählige Meeresvögel, aber auch Meeressäuger wie Wale und auch Fische bereits zum Opfer gefallen sind.

Einen kleinen Einblick in die Vermüllung des Rheins erhielt man letztes Jahr, wenn man beim Niedrigwasser durchs Flussbett ging… Gehört das in den Rhein rein? Und dieser Müll war am Ende nur die „Spitze des Müllberges“.

 

Regenbogen

Energy flows where attention goes

Das sagen die Kahunas – die hawaiianischen Schamanen: Energie fließt dorthin, wo die Aufmerksamkeit liegt. Dies klingt im ersten Moment vielleicht esoterisch oder gar seltsam. Doch am Ende haben sie recht, die Schamanen. Warum auch nicht – stützen sie sich doch auf Jahrtausende alte Erfahrungen. Diese sind Teil des Achtsamkeitstrainings, mit dem ich mich in letzter Zeit näher beschäftige.

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Eiche in der Oldendorfer Totenstadt

Baum-Zeit

Sie stehen herum wie angewurzelt, scheinbar bewegungsunfähig, im Herbst werfen sie ihre Blätter und Früchte ab, im Frühling Blüten, verschmutzen damit unsere Straßen und Wege. Und sie verteilen jede Menge Pollen – ein Graus für Allergiker. Bei Sturm brechen sie ab, gefährden Menschenleben, Sachwerte und die Verkehrssicherheit. Und nun sollen ausgerechnet sie die Erde vorm Klimakollaps retten?

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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Schwalbenschwanz

Vom Flattern und Summen…

Schon gewusst? Schmetterlinge hören mit den Flügeln, sie schmecken, tasten und riechen mit den Fühlern. Einige von ihnen wie der Zitronenfalter können ein Frostschutzmittel produzieren, mit dem sie die kalte Jahreszeit überstehen. Andere Falter wie der Admiral sind Zugfalter und wandern im Herbst über die Alpen in den Süden. Bisher sind zwei Nachtfalter-Arten bekannt, welche die Ultraschall-Ortung einer Fledermaus stören, um selbst nicht Beute der Nachtjäger zu werden. Sie teilen ihnen durch ein Signal mit, dass sie bitter schmecken und die Fledermäuse drehen ab. Eine andere Nachtfalterart imitiert dieses Störsignal und wird ebenso verschont  – obwohl sie gar nicht bitter schmeckt.

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Die Reste eines Bienen-Paradieses

Blühstreifen säen – Blühstreifen mähen

Es war ein Hoffnungsschimmer. Zwischen meinem Wohnort Bodenheim und der Nachbargemeinde Mainz-Laubenheim hatte man einen Blühstreifen eingesät. Der Mohn begann herrlich zu blühen, Kornblumen und Disteln waren ebenso in den Startlöchern. Ein starkes Zeichen für den Artenschutz – dachte ich. Und was tat man dann: Genau! Man mähte über die Hälfte des Blühstreifens ab, teilweise auf eine Länge von 200 Metern komplett: Vor der Hauptblüte – wo man doch Wildblumenwiesen erst Ende Juli / Anfang August mäht, nach der Blüte und wenn bereits die Samen der einjährigen Pflanzen (wie z.B. Mohn) gebildet wurden.

Mehr bleibt mir hier gar nicht zu sagen. Ich poste einfach mal diese zwei Bilder als dicke Fragezeichen…

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Reste des Blühstreifens
Reste des Blühstreifens

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