Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Da lachen ja die Hühner (nicht!)

Über viele Jahrzehnte werden gezielt zwei getrennte Hühnerrassen gezüchtet: Eine, die viele Eier legt. Und die andere, die viel Fleisch ansetzt. Grund: Die Gier nach Profit und immer mehr Masse.
Bei der „Produktion“ von neuen Legehennen werden sowohl Hennen als auch Hähne geboren. Da Hähne bekanntlich keine Eier legen, und die Rasse zur Eierproduktion auch nicht wirklich Fleisch ansetzt, sind die Hähne überflüssig. Was also tun mit ihnen? Richtig – man tötet sie so schnell und wirtschaftlich wie möglich.
Vor einigen Jahren begann die öffentliche Diskussion darüber, ob es denn richtig sei, männliche Küken nach dem Schlupf direkt zu vergasen oder zu schreddern. Und die Frage nach dem Tierschutz stand im Raum, denn das Tierschutzgesetz besagt ja: Kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet oder ihm unnötiges Leid zugefügt werden.

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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Waschbär

Die Mär vom invasiven Bär…

Jetzt ist es amtlich! Der Waschbär bedroht die Artenvielfalt in Deutschland. So lautet zumindest die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP. Die Frage lautete in etwa, inwieweit denn bitte invasive Arten eine Gefahr für die Artenvielfalt darstellen. Und ein Teil der Antwort klang so: Der Waschbär bedroht u.a. die Europäische Sumpfschildkröte sowie einige Amphibien-Arten. Endlich haben wir nun also den Schuldigen gefunden, den Schuldigen für den Niedergang von Sumpfschildkröte & Co…

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Meerschweinchen - auch Opfer bei Tierversuchen

30.003 – ein Nachtrag…

In meinem Artikel 30.003 habe ich bereits über Tierversuche berichtet. Als kleinen Nachtrag möchte ich heute eine Petition liefern, die sich gegen die Nutzung von Tierversuchen in der Kosmetikindustrie richtet. Denn zwar dürfen hierfür in der EU eigentlich keine Versuche mehr stattfinden (Link zum Artikel von PETA), und es dürfen auch keine Produkte auf den Markt gebracht werden, deren neuen Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden. Doch nutzt man Ausnahmen und die REACH-Richtlinie (Zusammenfassung von PETA), um weiterhin Tierversuche durchführen zu können. Hiergegen richtet sich nun eine Petition von PETA, die ich hier gerne vorstellen möchte.
Allerdings gilt wie immer: Es handelt sich um einen externen Link, die dort eingegebenen Daten werden von PETA erfasst. Es gilt daher, die jeweiligen Datenschutzhinweise von PETA zu beachten.

Teichfrosch

Quaaak

Vor zwei Jahren habe ich meinen Naturteich eingerichtet und kann mit Freude und auch etwas Stolz darüber berichten, wie toll er sich entwickelt hat. Die Schwimminsel ist dicht bewachsen mit Gräsern, aber auch mit einer winterfesten Schlauchpflanze. Am Ufer hat sich die Wasserminze ausgebreitet, die Sumpfdotterblumen blühen, ebenso der Teichsalbei. Im Wasser sind ganze Teppiche aus Wasserpest, Krebsschere und Froschlöffel zu erkennen. Und das Wasser selbst scheint auch in Ordnung zu sein. Wasserläufer sind ein gutes Indiz dafür.

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Die Geschichte vom Apfel in der Wüste

Läuft ein Mensch durch die Wüste. Überall ist Sand und Weite, doch plötzlich erkennt er ein Schimmern und läuft darauf zu. Da steht doch tatsächlich ein Korb mit Äpfeln zwischen den Dünen, und direkt neben ihm liegt ein großer Brocken Gold. Gerne möchte er beides mitnehmen. – Diese saftig-roten Äpfel und das golden schimmernde Fundstück. Doch er muss sich entscheiden, denn er kann nicht alles tragen. Was macht er also? Nein, da muss er nicht lange überlegen. Er nimmt das Stück Gold und lässt die Äpfel zurück. Wenn er erst einmal reich ist, kann er sich schließlich seine eigenen, riesigen Apfelplantagen leisten! Er geht weiter durch die Gluthitze, läuft voller Vorfreude durch die Dünen, einen Weg zur Oase suchend, und stirbt schließlich an Wassermangel.

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Der arme Papagei!

Wachteleier erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Auch ich hatte ja vor einem Jahr zwölf Eier ausgebrütet, aus denen zehn Tiere schlüpften, es überlebten neun. – Sieben Hähne, zwei Hennen. Während die Hähne nur krähen legen die Hennen seit einer Woche wieder fleißig Eier: Drei pro Tag! Das ist eine starke Leistung! Allerdings haben sie ja auch eine große Voliere, bekommen gutes Futter, und fangen ab und zu mal eine Maus…

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Nur die Spitze des Müllberges…?

Bei meinem heutigen Beitrag handelt es sich um eine Anzeige/Werbung. Doch wer mich kennt weiß, dass ich nur für Dinge werbe, die ich für gut befinde und die mir am Herzen liegen. Und nach meinem letzten Artikel mit dem Grünen Telefon beschäftigt mich das Thema „Müll“ ohnehin sehr. Was Müll nun mit der Werbung zu tun hat, dazu später mehr. So viel vorab: Müll ist überall präsent! In den Weltmeeren treibt Plastikmüll in riesigen Strudeln, wodurch Meeresbewohner direkt sterben oder schleichend vergiftet werden.  Auch in den Flüssen ist jede Menge Plastik unterwegs: Große Teile und Mikropartikel. Giftige Stoffe werden durch den Müll abgegeben, reichern sich hier auch in den Wasserbewohnern an – und diese landen dann nicht selten auf unseren Tellern. Die Medien berichten regelmäßig über gewaltige Müllstrudel im Pazifik und Atlantik. Doch was, wenn sie nur die Spitze des Müllberges wären? Und Plastik ein Grund dafür, dass auf unseren Feldern in Zukunft deutlich weniger Gemüse geerntet werden könnte?

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