Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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Erbgut – Erbschlecht?

In China wurden zwei Mädchen geboren. Das ist erst mal nichts Außergewöhnliches. Dass sie angeblich die ersten Menschen mit gezielt veränderten Genen sein sollen, ist dagegen eingeschlagen wie eine Bombe. Überall her kommt Kritik an dem Forscher, der nach eigenen Angaben ein Gen im Erbgut der Embryonen ausgeschaltet hat, wodurch die Kinder resistent gegen HIV seien. Hier ein Bericht in der Zeit-Online. Das Geschrei ist groß und viele melden ethische Bedenken an. – Menschenversuche, so ist sich die Mehrheit einig, sind absolut abzulehnen. Doch gibt es eigentlich auch ein Scheinheiligkeits-Gen? Dann bitte ausschneiden und entsorgen…

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Baum fällt … – NICHT!

Was für tolle Nachrichten! Ich konnte es kaum fassen, dass ein Rodungsverbot für den Hambacher Forst erlassen wurde. Und als dann auch noch das Demonstrationsverbot für die geplante Groß-Demo am Forst aufgehoben wurde, machte sich ein Glücksgefühl in mir breit. Zwar ist der Wald damit noch nicht gerettet, aber bis zu einem endgültigen Urteil darf er nicht abgeholzt werden. Und die Chancen stehen wohl gar nicht mal so schlecht, dass RWE dieses Mal den Kürzeren zieht und sich – zusammen mit der verbündeten Landesregierung – einen neuen Werbeslogan aneignen kann: Außer Spesen nix gewesen!
Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude… Und einen Schaden hat RWE allemal.

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Der Wert des Lebens

Am Samstag war ich im Baumarkt unterwegs, um Holz und Schrauben für meine dritte Wachtel-Voliere zu kaufen. Denn ich konnte nicht anders und habe mich für ein „Happy End“ entschieden – anstatt für das Schlachten. Die Wachtel-Hähne sind nun mal fühlende Wesen und sie können nichts dafür, dass sie mit dem „falschen Geschlecht“ geboren wurden, keine Eier legen und deshalb ohne materiellen Nutzen sind. Und da alle Gnadenhöfe, die ich angeschrieben hatte, keine Wachtel-Hähne aufnehmen wollten oder konnten, habe ich mich entschlossen, dann eben meinen eigenen kleinen „Gnadenhof“ einzurichten… Als ich im Baumarkt das benötigte Material zusammen hatte, ging ich zur Kasse und mir stach ein Produkt ins Auge: Fluginsekten-Vernichter

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Gibts ein Happy-End?

Kükenschreddern in der Lebensmittelindustrie ist leider noch immer traurige Realität. Hähne fallen dieser unethischen und barbarischen Methode ebenso zum Opfer, wie dem „Vergasen“. Der Grund: Man kann die standardmäßig genutzte Rasse in der Eierproduktion nicht für die Fleischproduktion nutzen, da die Tiere darauf gezüchtet sind, all ihre Energie ins Eierlegen zu stecken, und nicht „Fleisch anzusetzen“. Und da Hähne keine Eier legen, tötet man sie direkt. Die BID – Bruderhahn Initiative Deutschland versucht diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und auch die „Hähne“ zu nutzen.

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Wachtel-Stress!!!

Heute gibt’s mal ein Uptdate zu den Wachteln. Zunächst das Positive: Die Eier schmecken sehr gut und es gibt auch jeden Tag ordentlich Nachschub. Doch hat die Sache leider viele negative Aspekte, die ich hier auch mal aufführen möchte. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich Wachteln anzuschaffen, sei eines gesagt: Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe. Und das gilt ganz besonders für Wachteln…

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Da ist doch der Wurm drin…

Schon gesehen? Bei REWE gibt’s jetzt auch Insekten-Burger zu kaufen. Kein Witz! Der Lebensmittel-Multi hat wohl als erster in Deutschland den Ernährungstrend erkannt und Insekten ins Sortiment aufgenommen. Wir erinnern uns: REWE will ja auch Vorreiter sein in Sachen Nachhaltigkeit, kooperiert mit dem WWF. Tiersticker fürs Sammelalbum werden verteilt, gemeinsame Aktionen gestartet und allgemein mit dem Umweltschutzgedanken geworben. So muss REWE nun natürlich auch beim Insektentrend Vorreiter sein. Schließlich bedeutet die Ernährung mit diesen kleinen Krabblern die Zukunft, ist gut fürs Klima, für die Umwelt und den Planeten. Das ist doch so, oder?

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Die Lösung: Das Quietsche-Entchen-Verbot

Endlich tut sich was in Sachen Plastikvermeidung. Die EU-Kommission macht ernst. Jetzt hagelt es Verbote, damit die Meere nicht weiter vermüllt wird, die Natur nicht weiter verdreckt und vergiftet. Jawohl – die EU verbietet Wattestäbchen, Luftballonhalter, Strohhalme und Stäbchen zum Umrühren von Getränken. Außerdem hat sie Plastik-Einweggeschirr und ausrangierten Fischernetzen den Kampf angesagt. Auf der Verbotsliste fehlen dann nur noch die Quietsche-Entchen und schon wäre die Natur gerettet. Denn sonst treibt ja nichts dort draußen in den Weiten der Meere, sonst liegt nichts mehr in der Natur und wartet Jahrhunderte auf seine Zersetzung… Luftballons könnten auch noch auf der Liste stehen, doch die kann man natürlich nicht verbieten. Wo sollte man ansonsten die viele heiße Luft unterbringen, mit denen man vor den Europawahlen 2019 zeigen möchte, dass man sich den gigantischen Müllstrudeln der Meere annehmen wird?

 

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Unrecht wird nicht zu Recht, wenn es unsichtbar wird!

Bilder von kranken, leidenden, sterbenden oder zu Tode geprügelten Tieren fördern definitiv nicht den Absatz von Fleischprodukten. Auch nicht zur Grillsaison. Trotzdem flackern sie regelmäßig über unsere Bildschirme. Tierschutzverstöße, die teils im Beisein von Amtsveterinären geschehen, erschüttern und lassen den einen oder anderen gewissenhaften Menschen sein Konsumverhalten überdenken. Die Bilder wurden von Tierrechtlern gefilmt, welche in die gut geschützten Anlagen vordringen, Kameras installieren und somit einen Blick in diese moralische und rechtliche Grauzone ermöglichen. Nun hat sich die Bundeslandwirtschaftsministerin in diese Problematik eingeschaltet. Sie will dem offenbar nicht länger tatenlos zusehen. Und was macht man, wenn man solche Bilder abstellen möchte? Genau! – Man führt härtere Strafen gegen die Tierrechtler ein, bedroht Tierrechtsorganisationen mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit und schafft somit klare Verhältnisse.
Keine Tierrechtler = Keine Kameras = Keine Qualbilder = Werbelügen und steigende Verkaufszahlen

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