Friede, Freude, Honigkuchen?

Vor kurzem erhielt ich eine Antwort auf meine Anfrage beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Ich hatte bezüglich des Bienensterbens nachgefragt, zum Handeln aufgerufen, und möchte hier mal einige Fakten aus dem Antwortschreiben mitteilen… – Inklusive meiner Bewertung dazu.

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Was macht ein Schwein aus der Massentierhaltung auf dem Bauernhof?

Was machen Schweine, die in der Massentierhaltung gelebt haben, wenn man sie auf einem Bauernhof leben lässt? Werden sie krank? Sterben sie? Kommen sie nicht klar? Werden sie gar aggressiv?
Die Antwort ist viel einfacher: SIE WERDEN GLÜCKLICH
Denn sie leben artgerecht!
Diese Dokumentation sollte jeder mal gesehen haben. Speziell auch die Aussage einer Sprecherin des Landwirtschaftsministerium, die offenbar nicht weiß, wie groß ein Meter ist, die aber einen Zuwachs von 33% Platz (bisher 1 Quadratmeter, künftig 1,3 Quadratmeter pro Sau) als viel empfindet. Ich schlage daher einen Selbstversuch in der 1,3 Quadratmeter großen Box vor, um zu sehen, wieviel ein Meter ist und wie groß der Zuwachs an Platz. Am besten dann aber auch vier Wochen lang unbeweglich, wie es dem Schwein in regelmäßigen Abständen zugemutet wird. So wäre es ein relaitätsnaher Praxistest.

Das Video ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.ndr.de/fernsehen/Artgerecht-Das-Schweine-Experiment,minuten2484.html

Sellerieschnitzel mit Pommes und Rote Bete-Salat

Fleisch nimmt ein Stück Lebenskraft

Karfreitag war ein Tag der Stille, der Einkehr, des Nachdenkens. Und auch ein Tag, an dem die christliche Tradition besagt, dass kein Fleisch gegessen werden soll.
Nun ist mir dies nicht sonderlich schwer gefallen, da ich ohnehin Vegetarier bin. Doch stellen sich mir trotzdem einige Fragen. Ich esse deshalb kein Fleisch, da ich es nicht als richtig ansehe, einem fühlenden und denkenden Wesen sein Leben zu nehmen, nur damit es bei mir auf dem Teller landet. Der herzhafte Geschmack von Fleisch allerdings (auch Umami genannt) fehlt mir dabei schon ab und zu. Dafür gibt es ja Fleischersatzprodukte, die herzhaft schmecken. Doch sind die wirklich „das Gelbe vom Ei“? Sind sie besser für das Tierwohl? Und sind sie gesund für den Konsumenten?

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Fasten?

Fastenzeit – ein weiterer Grund für mich, meine Ernährung näher zu betrachten und umzustellen. Denn ich mag Süßigkeiten sehr gerne. Schokolade und Lakritze, aber auch Kuchen esse ich definitiv zu oft. Doch ich bin damit nicht allein. Zucker ist ein Stoff, der in vielen Lebensmitteln steckt und inzwischen massenhaft eingesetzt wird. Auch immer mehr Weißmehlprodukte sind in unseren Lebensmitteln enthalten. Und Weißmehl wirkt sich wie Zucker in größeren Mengen auf den Körper negativ aus. Die Industrie nutzt den Umstand, dass Zucker süchtig macht und somit den Lebensmittelkonsum antreibt. Sie wirbt bewusst auch um Kinder als Kunden, deklariert die „Extraportion Zucker“ als „Extraportion Milch“. Und sie nimmt dabei in Kauf, dass es immer mehr übergewichtige, zuckerkranke Kinder und Erwachsene gibt.

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Rind auf der Weide

Steuer zum Umsteuern?

Schon der Klimaschutzplan, den Bundesumweltministerin Hendricks auf der Weltklimaschutzkonferenz in Marokko Ende letzten Jahres vorlegte, hat eines gezeigt: Es steckt sehr viel heiße Luft hinter den Klimaschutz-Versprechen der Bundesregierung. Man steht angeblich hinter der Senkung von Treibhausgasemissionen, will aber weiterhin die Nutzung von Kohlekraft und den Tagebau in Deutschland vorantreiben. Das passt doch nicht zusammen! Auch nicht, dass die Bundesumweltministerin den Forderungen des Umweltbundesamtes widerspricht, den Fleisch- und Milchkonsum durch eine Anhebung der Mehrwertsteuersätze auf 19 Prozent zu „steuern“. Schließlich gehört das Umweltbundesamt zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums und man sollte denken, eine Umweltministerin stehe für die Belange der Umwelt ein. Stattdessen argumentiert sie eher, wie es eine Sozialministerin tun sollte. Doch auch diese Argumentation hinkt.

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Jetzt gehts um die Wurst…

Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt (CSU) möchte Fleischbezeichnungen von veganen oder vegetarischen Lebensmitteln zukünftig verbieten. Keine „vegane Currywurst“ mehr, und kein „vegetarisches Schnitzel“. Seine Begründung: Menschen würden in die Irre geführt, wenn man ihnen einen Fleischgehalt vorgaukelt, der gar nicht vorhanden ist. Der Landwirtschaftsminister möchte also, dass auf einem Lebensmittel steht, was drin ist. Das wäre ja prinzipiell schon mal ein Fortschritt, die man Herrn Schmidt so gar nicht zugetraut hätte…

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Kamikaze-Enten?

Vogelgrippe! Meine Hühner sind traurig. Sie sitzen im (wenn auch relativ geräumigen) Stall und warten darauf, bis endlich Entwarnung gegeben wird. Denn diese vermaledeite Virusinfektion greift um sich. Und schuldig sind diese Einwanderer: Zugvögel tragen das tödliche Virus in sich, erleichtern sich im Außenbereich, husten eventuell noch aufs Futter, die Hühner nehmen das Virus somit auf und werden krank.

Soweit die offizielle Theorie…Weiterlesen »

Trump-was nun?!

Geld regiert die Welt! – So besagt ein altes Sprichwort. Es hat einen sehr negativen Touch, denn es besagt ja, dass wir vom Geld und den Wohlhabenden regiert werden. Doch was ist eigentlich, wenn wir die Sache einmal aus einer anderen Perspektive betrachten? Was, wenn wir uns dieses Prinzip zu Nutze machen? Und wenn wir mit ihm versuchen, die Welt zum Guten zu verändern?Weiterlesen »

Kikeriki

Schon lange plane ich, Hühner in meinem Garten zu halten. Ich möchte eine Alternative zur industriellen Haltung – ob konventionell oder bio. Möchte wissen, wie die Tiere leben, von denen die Eier stammen. Ich habe mich eingehend informiert, vieles vorbereitet und doch kam noch irgendetwas dazwischen. Es war eine Menge Arbeit nötig, um endlich sagen zu können: Die Hühner sind da. Aber es hat sich absolut gelohnt!

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