Gänseauge

Gans im Glück?

Wie sagt man so schön? – Das Auge ist das Fenster zur Seele. Und meist erkennt man an den Augen sehr gut, in welcher seelischer Verfassung sich jemand befindet. Ist er ängstlich, sind die Pupillen geweitet. Ist er traurig, sagen das die Augen aus, auch wenn seine Mimik etwas anderes erkennen lässt. Ein tiefer Blick in die Augen kann Herzen höherschlagen und den Funken überspringen lassen. Und wer unsicher ist oder lügt, kann meist keinen Blickkontakt halten. Das Auge ist also ein Fenster zur Seele. Schauen wir doch mal in dieses und fragen uns: Was sagt es uns?

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Tatwaffe

Die Tatwaffe…

In den nächsten Tagen werde ich an meinem neuen Öko-Krimi weiterschreiben: In Rheinhessen treibt ein Ritualmörder sein Unwesen, tötet mit tierischen Tatwaffen und hinterlässt mysteriöse Märchen bei den Opfern. Mit dem Krimi thematisiere ich die Massentierhaltung und habe hierzu auch schon recherchiert.

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Cool ohne Kuh?

Zunächst mal: Dies ist keine Werbung. Doch um Werbung geht es allemal… Kühle als Milchmaschinen? Viele Landwirte und der Bauernverband kritisieren den Hersteller Katjes für dessen neusten Werbefilm. In dem wird die Massentierhaltung thematisiert und gleichzeitig für eine vegane Schoko-Variante geworben. Auch der Deutsche Werberat hat sich eingeschaltet und beurteilt den Spot als zu einseitig. Eine ganze Branche würde in Misskredit gebracht. Da fragt man fragt sich schon: Weshalb sind sprechende Kühe auf grünen Wiesen keine Rüge des Werberats wert?

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...um es dann in all ihrer Schönheit zu tun.

Der, die oder das Blob?

Nach meinem Post über Pilze darf natürlich folgende Frage hier nicht fehlen: Was ist ein Blob? Das fragt sich auch die Wissenschaft. Ist es Pilz oder Tier? Eine Pflanze scheint es nicht zu sein. Jedenfalls hat das Wesen einiges auf Lager, es kann sein Wissen mit einem Artgenossen teilen, kann sich binnen Minuten heilen und einen Irrgarten auf dem kürzesten Weg durchqueren, wenn es in dessen Mitte was Gutes zu Essen findet. Dazu zählt z.B. morsches Holz… Ein Gehirn hat das Wesen nicht, ebenso keine Augen, keinen Mund und sonst nichts, was an ein Tier erinnern würde. Eher ähnelt es in seiner Gestalt eindeutig einem Schleimpilz, hat aber eben auch einige tierische Eigenschaften zu bieten. Es handelt sich bei dem Wesen um einen Einzeller. Das heißt, es besteht aus nur einer Zelle, die über mehrere Zellkerne verfügt. Ob es sich nun um den Blob, die oder das Blob handelt – selbst das ist noch ein Mysterium. Schließlich gibt es beim Blob insgesamt 720 verschiedene Geschlechter. Wer ihn mal live erleben möchte, kann im Pariser Zoo vorbeischauen. Dort gibt es ihn zu sehen – den „vielköpfigen Schleim“, wie ihn die Wissenschaft bezeichnet.

Spinne fängt Biene...

Bienen-Mörder…

Heute war ich im Laubenheimer Ried unterwegs. Leider waren keine Zugvögel unterwegs. Die wollte ich eigentlich mal fotografieren. Dafür habe ich ein paar Pflanzen fotografiert und dabei ist mir auch diese Honigbiene aufgefallen. Ich machte ein paar Bilder von ihr, ging dann weiter. Und als ich zu Hause angekommen war, habe ich erst am Laptop gesehen, was ich da wirklich fotografiert hatte: Eine Biene, eine Spinne und ein „Giftmord“… 😉

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Aus die Maus?

Gestern stieß ich auf ein Nest der besonderen Art: Mäuse hatten sich in einem alten Holzofen eingenistet, den ich in einem unbewohnten Nebengebäude abgestellt hatte. Was tun?! Hausmäuse gelten als Schädlinge und die wenigsten wollen sie gerne um sich herum wuseln sehen. Das gilt zumindest für die wilden Varianten der Tiere. Gezüchtete Mäuse werden ja auch als Haustier gehalten. Natürlich fressen die wilden Mäuse vieles, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Auch nagen sie Dinge an und sorgen so für Fraß-Schäden. (Scheinbar haben es ihnen Gummischläuche an Waschmaschinen ganz besonders angetan, wie ich feststellen musste…) Und sie verbreiten Krankheiten. Zugleich sind sie aber auch faszinierende, soziale und empfindsame Lebewesen.

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Gartenkreuzspinne im Netz

Ich glaub, ich spinne…

Paaaaniiiik! Eine haarige, riiiiesige Spinne klettert mit ihren acht Beinen langsam die Wand herunter und so mancher mit einer Arachnophobie rennt umso schneller aus dem Raum, um eine Waffe zu holen, mit der er dieses Monster außer Gefecht setzen kann. Doch tut es nicht auch ein Glas, mit dem man die Spinne fängt und sie dann vor die Tür setzt? Anders als die landläufige Meinung tut man den Spinnen mit dem Ausquartieren sogar einen Gefallen. Denn viele Tiere würden den Winter ohnehin im Haus nicht überleben. Und das wäre schade, denn Spinnen sind wunderbare Wesen und zugleich wertvolle Bewohner unserer Ökosysteme!

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Rotkehlchen beim Abflug

Und, piepts noch?

Alle Vögel sind schon da… Hoffmann von Fallerslebens Lied handelt von Amsel, Drossel, Fink und Star – und der ganzen Vogelschar. Vögel sind die Boten des Frühlings. Im Winter herrscht Stille, mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen stimmen nach und nach die Vögel wieder ihren Gesang an, balzen, brüten und flattern umher. Doch was haben sie den ganzen Winter gemacht? Und vor allem: Was machen sie bald wieder, im bevorstehenden Herbst? Sie vollbringen ein unvorstellbares Wunder.

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Da lachen ja die Hühner (nicht!)

Über viele Jahrzehnte werden gezielt zwei getrennte Hühnerrassen gezüchtet: Eine, die viele Eier legt. Und die andere, die viel Fleisch ansetzt. Grund: Die Gier nach Profit und immer mehr Masse.
Bei der „Produktion“ von neuen Legehennen werden sowohl Hennen als auch Hähne geboren. Da Hähne bekanntlich keine Eier legen, und die Rasse zur Eierproduktion auch nicht wirklich Fleisch ansetzt, sind die Hähne überflüssig. Was also tun mit ihnen? Richtig – man tötet sie so schnell und wirtschaftlich wie möglich.
Vor einigen Jahren begann die öffentliche Diskussion darüber, ob es denn richtig sei, männliche Küken nach dem Schlupf direkt zu vergasen oder zu schreddern. Und die Frage nach dem Tierschutz stand im Raum, denn das Tierschutzgesetz besagt ja: Kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet oder ihm unnötiges Leid zugefügt werden.

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