Radio Confeniae

In meinem Post über das Elefantensterben hatte ich kurz erwähnt, dass alleine im Jahr 2019 über 200 Umweltschützer durch ihr Engagement das Leben verloren haben. Trotzdem gibt es streitbare Kämpfer für diese Welt, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen. Wie die drei Radio-Frauen aus dem Regenwald.

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84.000 Bienen

Mit nur einem Gramm des Pestizids Fipronil kann man so viele Bienen töten. (Quelle Greenpeace) Und trotzdem wird dieses Gift weiterhin vertrieben. Alle reden vom Insektensterben, und doch sehen sie am Ende nur die Dollar- oder Eurozeichen. Auch deutsche Chemiekonzerne verdienen sich mit diesen Giften eine goldene Nase. Daher reiben sich die Chemiekonzerne auch schon die Hände, dass sie ihre Gifte nach Südamerika verkaufen können. Dort, in Brasilien, sitzt schließlich ein Krimineller an der Macht, der weder vorm Regenwald noch vor den Ureinwohnern Respekt hat. – Nicht mal vor seinem eigenen Volk. Er lässt zu, dass kriminelle Banden den Regenwald roden und stellt ihre Taten unter Straffreiheit. Somit schwindet der Regenwald in katastrophalem Ausmaß. Die Folgen sind nicht mal vorstellbar, die EU schweigt nicht nur, sie schließt auch noch Verträge mit diesem Verbrecher ab. – Und wirbt gleichzeitig für mehr Klimaschutz.

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Baumschnecke

Augen auf!

Die Corona-Krise ist in den Medien sehr präsent. Doch es gibt ein anderes, auch sehr drängendes Problem. Darüber berichtet man aber nur am Rande. Man könnte nun aus dieser Corona-Krise wachsen, und die geplanten Fördermaßnahmen für die Wirtschaft mit gesundem Menschenverstand umsetzen. Das Problem ist jedoch, dass dieser Menschenverstand spätestens dort aussetzt, wo Egoismus und Gier beginnen.

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Vollmond

Und was sagt der Mond…?

Während in Australien inzwischen eine Fläche fast so groß wie Bulgarien zerstört wurde, Milliarden Tiere starben – durch das Feuer, aber auch durch die enorme Trockenheit und die Extrem-Hitze – möchte man dort die größte Kohlemine der Welt in Betrieb nehmen. In Südamerika und dem Kongo holzt man immer mehr Regenwald ab, ebenso in Asien. Und in Deutschland will man die durch die Hitzesommer abgestorbenen Bäume durch neue Monokulturen ersetzen, anstatt vermehrt auf Naturwälder zu setzen. Was soll man dazu noch sagen? Mir fällt nichts mehr ein, angesichts einer solchen Engstirnigkeit und zum Himmel schreienden Dummheit der so genannten „Krone der Schöpfung“. Heute Morgen sah ich dann um 6 Uhr den Mond durchs Dachfenster am Himmel stehen. – Den ersten Vollmond des Jahres. Und mir kam in den Sinn, ich lasse ihn zu Wort kommen. Der hat ja schon einiges zu Gesicht bekommen und wird wohl noch vieles ertragen müssen…

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Neues vom Amazonas

Heute habe ich einen Bericht über die Arbeit von Tommaso Protti gesehen, einem italienischen Fotografen. Er dokumentiert in eindrücklichen Bildern die fortschreitende Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes. Und er portraitiert auch Widerstandskämpfer, die sich der Geschäftemacherei in den Weg stellen und dabei mit ihrem Leben bezahlen. Besonders eindrücklich erscheint mir aber seine klare Erkenntnis: Solange die Armut nicht bekämpft werde, könne es keinen effektiven Umweltschutz in dem Land geben.

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Alte und dicke Eichen stehen bei den Gräbern

Lass mal rüber wachsen…

Viele Gärtner wissen, dass man bestimmte Pflanzen kombinieren sollte, um eine gute Wechselwirkung zu erreichen. Lauch pflanzt man zu Möhren, da sie sich gegenseitig Fressfeinde vom Leib halten, die Kapuzinerkresse hält Kartoffelkäfer fern. Und Lavendel pflanzt man zu Rosen. Aber da ist noch sehr viel mehr: Pfanzen stehen praktisch über ein „grünes Netz“ untereinander in Verbindung, können über weite Distanzen kommunizieren, Hilfe herbeirufen. Und wie es scheint besitzen zumindest Bäume ein Gedächtnis!

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Es ist fünf nach Zwölf…!

Heute habe ich mir mal die Sendung von Markus Lanz vom 27.08. angeschaut. Hier ging es um den Amazonas. Es ist eine sehr interessante Sendung, die ich jedem ans Herz legen kann. Tolle Einsichten in die Lebensweise brasilianischer Ureinwohner, klare Aussagen zum Klimawandel und Ideen, wie man den Untergang des Amazonas-Regenwalds aufhalten könnte: Den Menschen Geld für die Bäume auf ihrem Land zahlen als Sauerstoff-Zertifikat. Prof. Harald Lesch hat jedoch eine klare Aussage: Wir haben nicht mehr viel Zeit und wenn wir jetzt nicht drastisch handeln, stehen wir vor Klima-Szenarien, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können…

Die vollständige Sendung gibts in der ZDF-Mediathek

 

Mord und Totschlag

Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.

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