Vollmond

Und was sagt der Mond…?

Während in Australien inzwischen eine Fläche fast so groß wie Bulgarien zerstört wurde, Milliarden Tiere starben – durch das Feuer, aber auch durch die enorme Trockenheit und die Extrem-Hitze – möchte man dort die größte Kohlemine der Welt in Betrieb nehmen. In Südamerika und dem Kongo holzt man immer mehr Regenwald ab, ebenso in Asien. Und in Deutschland will man die durch die Hitzesommer abgestorbenen Bäume durch neue Monokulturen ersetzen, anstatt vermehrt auf Naturwälder zu setzen. Was soll man dazu noch sagen? Mir fällt nichts mehr ein, angesichts einer solchen Engstirnigkeit und zum Himmel schreienden Dummheit der so genannten „Krone der Schöpfung“. Heute Morgen sah ich dann um 6 Uhr den Mond durchs Dachfenster am Himmel stehen. – Den ersten Vollmond des Jahres. Und mir kam in den Sinn, ich lasse ihn zu Wort kommen. Der hat ja schon einiges zu Gesicht bekommen und wird wohl noch vieles ertragen müssen…

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Neues vom Amazonas

Heute habe ich einen Bericht über die Arbeit von Tommaso Protti gesehen, einem italienischen Fotografen. Er dokumentiert in eindrücklichen Bildern die fortschreitende Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes. Und er portraitiert auch Widerstandskämpfer, die sich der Geschäftemacherei in den Weg stellen und dabei mit ihrem Leben bezahlen. Besonders eindrücklich erscheint mir aber seine klare Erkenntnis: Solange die Armut nicht bekämpft werde, könne es keinen effektiven Umweltschutz in dem Land geben.

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Alte und dicke Eichen stehen bei den Gräbern

Lass mal rüber wachsen…

Viele Gärtner wissen, dass man bestimmte Pflanzen kombinieren sollte, um eine gute Wechselwirkung zu erreichen. Lauch pflanzt man zu Möhren, da sie sich gegenseitig Fressfeinde vom Leib halten, die Kapuzinerkresse hält Kartoffelkäfer fern. Und Lavendel pflanzt man zu Rosen. Aber da ist noch sehr viel mehr: Pfanzen stehen praktisch über ein „grünes Netz“ untereinander in Verbindung, können über weite Distanzen kommunizieren, Hilfe herbeirufen. Und wie es scheint besitzen zumindest Bäume ein Gedächtnis!

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Es ist fünf nach Zwölf…!

Heute habe ich mir mal die Sendung von Markus Lanz vom 27.08. angeschaut. Hier ging es um den Amazonas. Es ist eine sehr interessante Sendung, die ich jedem ans Herz legen kann. Tolle Einsichten in die Lebensweise brasilianischer Ureinwohner, klare Aussagen zum Klimawandel und Ideen, wie man den Untergang des Amazonas-Regenwalds aufhalten könnte: Den Menschen Geld für die Bäume auf ihrem Land zahlen als Sauerstoff-Zertifikat. Prof. Harald Lesch hat jedoch eine klare Aussage: Wir haben nicht mehr viel Zeit und wenn wir jetzt nicht drastisch handeln, stehen wir vor Klima-Szenarien, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können…

Die vollständige Sendung gibts in der ZDF-Mediathek

 

Mord und Totschlag

Die EU strebt ein Freihandelsabkommen mit den so genannten Mercosur-Staaten an. Das ist ein Bündnis mehrerer südamerikanischer Länder, die einen Binnenmarkt bilden. Mitglieder sind u.a. Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Das Ziel des Abkommens besteht darin, Zölle und andere Handelshemmnisse abzubauen, den Handel anzuregen und somit jede Menge Geld zu verdienen. Doch der Preis hierfür ist hoch, und es könnte zudem das Weltklima komplett zum Kippen bringen.

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