Gaias Geist

Heute, für den Tag der Erde, habe ich eine kleine Kurzgeschichte vorbereitet. Gaia ist eine der ersten Gottheiten und stammt aus der griechischen Mythologie. Sie symbolisiert die Erde in Person und irgendwie erscheint es mir sinnvoll, das mal in eine kleine Geschichte zu verpacken. Eine kurze, nachdenkliche Geschichte über das Hier und Heute…

Weiterlesen »

Natur und Industrie - dicht an dicht...

Auf in den Sand…

Nachdem sich mein Fuß nun wieder erholt hatte, ging es endlich in den Mainzer Sand und den angrenzenden Lennebergwald. Ich finde es immer wieder wundervoll zu sehen, wie so nahe einer dicht besiedelten Landeshauptstadt wie Mainz – im Ballungsraum Rhein-Main – so schöne Naturschätze existieren können. Warum ausgerechnet ein Krieg zum Erhalt des Mainzer Sandes beigetragen hat, dazu später mehr…

Weiterlesen »

Blickwinkel

Heute war ich mal wieder im Laubenheimer Ried unterwegs. Dort haben sich die Teiche glücklicherweise deutlich gefüllt. Zwar ist der Stand noch nicht ideal, aber es haben sich schon viele Vögel eingefunden. Dazu zählt auch der bedrohte Kiebitz, der dort in einem der Biotope wohl brüten wird. Letztes Jahr gab es zwei Brutpaare und es bleibt zu hoffen, dass es dieses Jahr mehr werden. Einen Kiebitz habe ich leider nicht gesehen, dafür viele andere Vögel, und völlig andere Blickwinkel.

Weiterlesen »

Kleine Wunder ganz groß

So, nun ist es also soweit: Ein Monat lang Lockdown, und das ausgerechnet im gefühlt trübsten aller Monate. Während mir die Regeln grundsätzlich etwas absurd erschienen (max. 10 Personen von zwei Haushalten in der Öffenltichkeit – aber Millionen Kinder fünfmal pro Woche in überfüllten Schulbussen), ist natürlich eines klar: Distanzierung muss sein, denn das Virus ist gefährlich und wir müssen es ernst nehmen! Doch anstatt an diesem trüben Tag über all das nachzudenken, habe ich einfach mal auf meine Fensterbank geschaut. Dort blühen schon beide Weihnachtskakteen – offenbar haben sie keinen Kalender zur Hand. 😉

Weiterlesen »

…las der Lemming und lief weiter

Nein, es war nicht der Lemming! Soviel vorweg, aber alles der Reihe nach: Heute war ich auf der Hiwweltour Ebersberg in Rheinhessen unterwegs und habe dort einen wunderschönen ehemaligen Steinbruch entdeckt. Er hat sich zu einem neuen und wirklich tollen Lebensraum entwickelt. Dort leben u.a. Falken, Graureiher, auch Milane sah ich. Insekten tummeln sich drumherum, Raubinsekten genauso wie Bestäuber. Fische schwimmen im See, Frösche und Molche sind sicher auch unterwegs. Eidechsen raschen im Gestrüpp. Und dann entdeckte ich sogar die Spuren eines Schweins.

Weiterlesen »

Neues Fledermaus-Quartier

Wenn es klackert, platscht und piepst…

Jetzt habe ich schon zwei Termine des Workshops zum „Fledermaus-Kundschafter“ mitgemacht und bin einfach nur begeistert von diesen tollen Tieren. Wenn wir immer weniger Bienen und andere Insekten sehen, fällt das auf. Bei den Fledermäusen ist es anders: Sie leben weitgehend im Verborgenen und verschwinden deshalb oft relativ unbemerkt. Sie fallen Sanierungs- und Abrissarbeiten zum Opfer, aber auch dem Fällen von Bäumen. Grund genug, sich die Tiere mal genauer anzuschauen. Und heute habe ich mein Fledermausquartier im Nebengebäude vorbereitet…

Weiterlesen »

Wer klopft denn da?

Als ich letzte Woche morgens, wie in den letzten Monaten immer, im Homeoffice bei offenem Fenster am PC saß, war da plötzlich dieses Klappern zu hören. Ich sah hinaus und konnte nicht erkennen, woher das stammte. Es kam irgendwo aus dem Bereich der Wildvogel-Futterstelle in meinem Hof. Da würde doch kein Specht sein Unwesen treiben? Nein, es knallte immer nur einmal, dann waren etwa 30 Sekunden Pause, und dann knallte es wieder. Was sollte denn das für ein komischer Vogel sein? Heute hörte ich es dann wieder klappern und hatte zum Glück die Kamera zur Hand.

Weiterlesen »