Tomate Fuzzy Wuzzy

Neues Beet, neues Glück…

So langsam packt mich wieder das Aussaat-Fieber. Es ist zwar noch früh, doch in diesem Jahr möchte ich ein wenig experimentieren. So habe ich bereits Mitte Januar die ersten Tomaten eingesät und hoffe, dass bis Mai stattliche Pflanzen aus ihnen werden. Sie sehen schon ganz gut aus, doch wissen sie noch nicht, dass sie der kleine Teil einer potentiellen Revolution werden könnten. Das heißt, es ist eigentlich kein Fortschritt, sondern eher ein Schritt zurück – hin zur Ursprünglichkeit. Das Zauberwort heißt Mykorrhiza. Was das ist und wie auch die konventionelle Landwirtschaft von mehr Ursprünglichkeit profitieren könnte, davon möchte ich heute berichten.

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Gesicht-Gedicht III

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ kommt heute mal die so genannte „Ratte der Lüfte“ zu Wort, jenes Tier, das unter großer Anfeindung und Vertreibung leidet. Und zugleich mit einer verblüffenden Hartnäckigkeit die Nähe des Menschen sucht.
Und jene Taube, die letztes Jahr in der Birke vor meinem Haus gebrütet hat,
erzählt uns etwas über Liebe, Nachwuchs und Zukunft…

 

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Gesicht-Gedicht II

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ möchte ich Tiere „zu Wort kommen lassen“ und zugleich ein Gesicht geben. Allzu oft suchen wir nämlich nicht nach diesem, und trotzdem ist es da – das persönliche Aussehen eines Wesens, das es von der Masse unterscheidet und das zum Ausdruck bringt, was jedes Wesen ist: Ein Individuum.
Nach dem Rind kommt nun die kleine Wespe zu Wort, die mir letzten Sommer in die Kamera-Linse geschaut hatte. Was denkt es wohl – dieses Insekt? Vielleicht das? Grund genug dazu hätte es allemal!

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Das Rheinhochwasser am 07.01.2018 in Mainz-Laubenheim - überflutete Felder und Straßen

GroKo? Krokodil – Fossil!

Hochwasser schwappte mal wieder durch unsere Nachrichtensendungen. Während Trump den Klimawandel leugnet, bei den Sondierungsgesprächen in Berlin die Klimaziele für 2020 kurzerhand aufgegeben werden und weiter auf die Kohle als Energieträger gesetzt wird, steht manchen doch das Wasser bis zum Hals. Weniger in Deutschland, denn hier sind wir wohl mit einem blauen Auge davon gekommen. Dafür anderswo in der Welt: Monsun in Asien, Dürre in Afrika, Waldbrände, Wirbelstürme und Tornados, polare Kälte in den USA und selbst in südlichen US-Bundesstaaten sind vor kurzem wärmeliebende Echsen starr von den Bäumen gefallen. In Spanien fällt Schnee, während bei uns die Wintersaison in weiten Teilen ins Wasser fällt. Sicher gab es schon immer mal wieder Extreme, doch wirklich so extrem in so kurzen Abständen? Bei weitem nicht! Doch was können wir tun, wenn schon unsere Entscheidungsträger weitgehend den „Trump“ machen und das Hirn auf Durchzug stellen? Ganz einfach: Wir bilden eine GrüKo

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Wir brauchen einen Klima-Wandel

In Bonn findet mal wieder eine Weltklimakonferenz statt. Es wird, wie man der Regionalpresse entnehmen kann, mit bis zu 25.000 Teilnehmern gerechnet, die über den weltweiten Klimaschutz debattieren und beraten. Hinzu kommen 1.000 Vertreter der Presse. All jene berichten und beraten darüber, wie man den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren kann. – Und sie kommen alle zu Fuß…? Nein, die Meisten kommen wohl per Flugzeug, mit dem Auto, und nur im Idealfall mit der Bahn! Klimaschutz lässt grüßen, zusammen mit dem ökologischen Fußabdruck. Die Anreise, die Unterbringung und Verpflegung, die Logistik hinter dem Event, der Energieaufwand und der Müll… Immerhin gibt es vor Ort innerhalb der Transferzone Elektrobusse (wirklich mit Ökostrom geladen?), Pappbecher werden durch Trinkflaschen ersetzt, es wird auf recyclingfähige Materialien gebaut. Die Tagungsräume werden mit einer Mischung aus Strom (Ökostrom?) und Öl (!) beheizt. Und für die Wiese an der Rheinaue, die sicherlich nach Ende der Veranstaltung weitgehend zerstört sein wird, hat man bereits 117 Millionen Euro zur Wiederherstellung eingeplant. Rechnet man hier noch mit ein, dass die Veranstaltung am Ende vielleicht wieder nur heiße Luft produziert, wird sie zum echten Erfolg – für jene, die sich den Nordpol dauerhaft eisfrei wünschen, um dort noch mehr Öl und Bodenschätze abbauen zu können…

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Böser Wolf!

Das Märchen vom Rotkäppchen und seiner Großmutter dürften die Meisten von uns kennen. Dabei spielt der Wolf eine tragende Rolle, frisst Oma und Enkelin. Dann kommt der Jäger, schneidet dem Wolf den Bauch auf und befreit die Gefressenen. Sie stecken dem schlafenden Wolf nun Steine in den Bauch, nähen ihn zu, und als er erwacht, stürzt er sich zu Tode. In Baden-Württemberg waren nun auch Wölfe unterwegs, rissen ein paar Schafe. Und schon geht dort – wie zuvor in Ostdeutschland – die Diskussion über die Tötung der Wölfe los. Die Mär vom bösen Wolf geistert durch die Medien, und verschweigt, dass der Wolf auch die Wildschweinplage in Schach halten und somit als Raubtier seine natürliche, regulierende Funktion einnehmen könnte. Stattdessen macht man Stimmung gegen den „bösen Wolf“, suggeriert dass für den Wolf kein Platz in den Wäldern sei. Man verkennt dabei das wahre Problem: Nicht die Natur dringt in unsere Städte ein, sondern unsere Siedlungen zerschneiden immer mehr Natur und somit die Heimat ihrer natürlichen Bewohner!

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Die Mär von den Ratten der Lüfte

Nimm doch einen Stock und stoß das Nest runter! Oder wirf etwas nach dem Vieh und vertreib es! Du wirst es doch nicht etwa brüten lassen?! Das sind doch dumme und gefährliche Wesen. Sie übertragen Krankheiten, deshalb nennt man sie ja auch Ratten der Lüfte. Sie kacken überall hin und ihr Kot macht alles kaputt.
Das und noch viel mehr musste ich mir anhören, als ich in meinem Umfeld davon berichtete, eine Ringeltaube habe in der Birke vorm Schlafzimmerfenster ein Nest gebaut. Doch ich hütete mich davor, den Ratschlägen zu folgen, sondern beobachtete einfach mal, was geschah…

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Unser aller Erbe

So, jetzt ist es raus: Mein neues Buch – wieder ein Krimi!
Und mit seinem Titel „Unser aller Erbe“ ist auch drin, was drauf steht.

Alle die mich kennen, ahnen schon, dass das Buch einen ökologischen Hintergrund hat. Und sie haben Recht.
Als Nachfolger vom „Todes Mais“ muss das einfach so sein. Und auch Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic sind wieder die ermittelnden Kommissare.

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Frankenstein im Garten?

Weiße Salatgurken, weiße Monatserdbeeren, Rattenschwanzrettich und Erdbeerspinat wachsen in meinem Garten. Doch was sind denn das für seltsame Gemüsesorten? Welcher kranke Genforscher hat hier seiner Kreativität freien Lauf gelassen und so der Natur ins Handwerk gepfuscht? Genetisch veränderte Pflanzen landen immer öfter auf den Feldern und so auch auf unseren Tellern. Und selbst das gute alte Blumenbeet im Garten, die Friedhöfe oder Balkonkästen sind vor dieser bedenklichen Entwicklung nicht mehr gefeit.

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