Zeitumstellung

Viele sprechen heute von der Zeitumstellung, doch in Wirklichkeit werden ja nur die Uhren umgestellt. Dabei müssten sich die Zeiten ändern. Letztens hörte ich ein Kind freudig sagen, seine Mama hätte ihm versprochen, sobald das ganze mit Corona vorüber wäre würden sie gleich mehrere Male in Urlaub fliegen. Die Pandemie ist ein Symptom der Ausbeutung dieser Welt, und zugleich eine Begleiterscheinung der Globalisierung, in der alles über riesige Netze transportiert wird: Auch Viren. Dass auch die Zeiten sich ändern können, zeigt uns die Natur jedes Jahr aufs neue: Vom kahlen Winter, in dem Blumen, Grün, Summen und Vogelgezwitscher scheinbar vollkommen verschwunden sind, ist es nur ein kleiner Schritt hin zum blühenden Leben. Dies macht Hoffnung, dass wir auch noch die Kurve kriegen und endlich erkennen: Es gibt keinen Platz für unbegrenzte Gier – auf einer Welt mit begrenzten Ressourcen! Und: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

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…las der Lemming und lief weiter

Nein, es war nicht der Lemming! Soviel vorweg, aber alles der Reihe nach: Heute war ich auf der Hiwweltour Ebersberg in Rheinhessen unterwegs und habe dort einen wunderschönen ehemaligen Steinbruch entdeckt. Er hat sich zu einem neuen und wirklich tollen Lebensraum entwickelt. Dort leben u.a. Falken, Graureiher, auch Milane sah ich. Insekten tummeln sich drumherum, Raubinsekten genauso wie Bestäuber. Fische schwimmen im See, Frösche und Molche sind sicher auch unterwegs. Eidechsen raschen im Gestrüpp. Und dann entdeckte ich sogar die Spuren eines Schweins.

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Heide

Heide ganz nah

Heute habe ich meinen Urlaub genutzt und war in der Mehlinger Heide bei Kaiserlautern unterwegs. Es war sehr heiß, die Sonne brannte und gleichzeitig war es schwül. Doch das hielt mich nicht davon ab, die blühende Heide zu besuchen. Bisher hatte ich sie weder in Norddeutschland noch auf der rheinhessischen Hiwweltour blühen sehen. Das war jetzt die Gelegenheit. Und die Hitze brachte auch einige Tiere gerade in die richtige Stimmung.

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Ein Blick in die Ferne – ein Blick in die Nähe

Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…

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Die Ziege mit dem irren Blick

Ja, was ist denn das?!

Heute war ich in der Wetterau unterwegs. Nachdem ich bei Selters kurz die Salzwiesen gesehen habe, und die renaturierte Nidder angeschaut, wurde mir bald klar: Ich würde heute keinen Salzwiesen-Rundweg mitten in der Sonne laufen können. Meine Arme waren schon rot und nicht weit von einem ordentlichen Sonnenbrand. Was also tun? Genau: In den Wald flüchten. Und dort fand ich dann etwas…

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Hier entspringt der Quell des Lebens: 90 Liter pro Sekunde strömen aus dieser Quelle im rheinhessischen Westhofen und fließen über die Seebach (ja, "die" ist korrekt) in den Rhein. Doch bevor das Wasser dort ankommt, trägt es zum Wunder des Lebens bei.

Quell des Lebens

Heute beginnt mein Wanderurlaub. Da Urlaubsreisen weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich sind, habe ich mich für Tagesausflüge entschieden. – Rheinhessen hat einiges zu bieten, aber ich möchte auch der Wetterau einen Besuch abstatten, mir den Teufelstisch im Pfälzer Wald anschauen, die Rheinschleife in Boppard, die Erdekaut und einiges mehr… Mein erster Tag führte mich nach Westhofen zur Quelle der Seebach. Ihrem Lauf bin ich gefolgt und habe hier einige spannende Eindrücke sammeln können. Und am Ende stieß ich auf ein kleines Naturparadies.

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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