Klagen fürs Klima

Die Bundesregierung spielt ja seit Jahren den Klimaschützer im grünen Mäntelchen – und gibt doch leichtfertig die Klimaschutzziele für 2020 auf. Sie setzt zudem weiterhin auf Kohlekraft. Gute Ideen und zukunftsweisende Impulse? – Fehlanzeige! Sie stellt sich vor die Autoindustrie und schützt sie, die ökologische Landwirtschaft unterstützt man bei weitem nicht so, wie es nötig wäre. Betriebe, die viel Strom verbrauchen, müssen nicht die Ökostromumlage bezahlen – die zahlen nur jene, die wenig verbrauchen. So ist nicht nur die stahlerzeugende Industrie befreit von der Umlage, nicht nur Autofabriken, sondern auch Schwimmbäder und sogar Betriebe der Massentierhaltung. Logik sieht anders aus. Es gibt Betriebe, die nach Einsatz von energiesparender Technologie und geringerem Stromverbrauch, mehr als vor den Energiesparmaßnahmen bezahlen müssen. – Dank Ökostrom-Umlage… So sieht jedenfalls kein konsequenter Klimaschutz aus! Und nun?! – Bleibt nur Klagen fürs Klima…

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Kondensstreifen vorm Mond

Alles Diesel – oder was…?

Luftverschmutzung kostet alleine in Europa offenbar mindestens 500.000 Menschen das Leben – pro Jahr! Das vermeldete vor kurzem die Europäische Umweltagentur (EAA). Weltweit sind es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich 7 Millionen, darunter auch viele Kinder. Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon sind dabei offenbar die Ursache für die vielen Toten. Und wer ist schuld? Richtig – der Straßenverkehr und vor allem diese bösen Diesel-Fahrzeuge, die Heizungsanlagen und vielleicht noch die Industrieschlote. Aber hauptsächlich Diesel-Fahrzeuge, die man nach den Schummeleien von VW & Co. am liebsten verschrotten möchte, damit der Kunde sich ein neues, weniger Schadstoffe emittierendes Diesel-Gefährt kaufen soll. – Mit Abwrackprämie als Anreiz, und ganz nebenbei als kleines Konjukturprogramm für die „arme“ Autoindustrie… Alle Augen sind auf die Autos gerichtet. Doch auch von oben kommt nicht immer etwas Gutes. Es lohnt sich also mal den Blickwinkel zu ändern…

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Wurm-Turm

Selbstversorgung ist eines meiner Ziele. Zumindest in den Sommermonaten will ich genügend Gemüse ernten, um mich damit versorgen zu können. Dieses Jahr sind es vor allem die Zucchini, die in Massen an den Pflanzen hängen. Und auch Tomaten wird es viele geben: Eine Pflanze der Sorte „Black Plum“ hängt voll mit den leckeren Früchten, und ist inzwischen über zwei Meter hoch. Was ein Pilz damit zu tun hat, dazu gleich mehr…

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Unrecht wird nicht zu Recht, wenn es unsichtbar wird!

Bilder von kranken, leidenden, sterbenden oder zu Tode geprügelten Tieren fördern definitiv nicht den Absatz von Fleischprodukten. Auch nicht zur Grillsaison. Trotzdem flackern sie regelmäßig über unsere Bildschirme. Tierschutzverstöße, die teils im Beisein von Amtsveterinären geschehen, erschüttern und lassen den einen oder anderen gewissenhaften Menschen sein Konsumverhalten überdenken. Die Bilder wurden von Tierrechtlern gefilmt, welche in die gut geschützten Anlagen vordringen, Kameras installieren und somit einen Blick in diese moralische und rechtliche Grauzone ermöglichen. Nun hat sich die Bundeslandwirtschaftsministerin in diese Problematik eingeschaltet. Sie will dem offenbar nicht länger tatenlos zusehen. Und was macht man, wenn man solche Bilder abstellen möchte? Genau! – Man führt härtere Strafen gegen die Tierrechtler ein, bedroht Tierrechtsorganisationen mit der Aberkennung der Gemeinnützigkeit und schafft somit klare Verhältnisse.
Keine Tierrechtler = Keine Kameras = Keine Qualbilder = Werbelügen und steigende Verkaufszahlen

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Endlich: Gift hinter Glas

Neonikotinoide sind künftig verboten! So konnte man es lesen in einem Post des Bundesumweltministeriums bei Facebook vom 27.04.2018. Weiter hieß es: „Ein erster Erfolg für den Insektenschutz: Die Anwendung von Neonikotinoiden im Freiland wird komplett verboten! Die Stoffe sind künftig nur noch im Gewächshaus erlaubt, wo sie keinen Insekten schaden – das haben die EU-Mitgliedstaaten heute beschlossen. Auch Deutschland hat für ein Verbot gestimmt.“
Das ist wirklich eine tolle Nachricht! Doch einen Haken hat die Sache: Sie stimmt so nicht, Fake News lässt grüßen…

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Frohe Ostern…

Ostern ist das Fest des Neubeginns, des neuen Lebens. Nicht umsonst hat das Christentum für das Osterfest Eier und Hasen als Sinnbild der Fruchtbarkeit gewählt. Das ist eine tolle und leckere Sache und auch ich habe einige Schokoeier und einen Schokohasen verspeist. Beim Blick auf die Zutatenliste des Hasen bin ich dann jedoch etwas ins Grübeln gekommen. Und ausgerechnet ein Schoko-Ei brachte mich schließlich auf die Palme…

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Wachtel-Eier

Jetzt gehts rund… :-)

Jetzt geht’s rund! Und in siebzehn Tagen ist es soweit. Bis Ostern hat es nicht mehr gereicht, dabei wäre es doch so passend gewesen. Denn das Osterfest steht ja auch für den Neubeginn und das Leben. Nicht umsonst hat man das Ei als Fruchtbarkeitssymbol gewählt, um mit ihm auch das Ende des Winters zu symbolisieren und das Leben des neuen Jahrs zu feiern. Dieses beginnt seinen Lauf von vorne, die Bäume treiben ihre Knospen und Blüten, die Vögel bauen ihre Nester. Und auch ich habe eins gebaut…

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Taubenschwänzchen

Das geht uns nichts an!

Die Aussage ist schon verblüffend: Im Grunde gehe es die Bevölkerung nichts an, welche Mengen an Herbiziden, Fungiziden oder Insektiziden die Landwirte, Obstbauern oder Winzer ausbringen. – So äußerte sich laut SWR aktuell ausgerechnet ein Minister aus Baden-Württemberg, in dessen Ressort der Verbraucherschutz fällt! Der NABU hatte zuvor kritisiert, dass alleine dort im Jahr momentan 2.300 Tonnen Pestizide, Fungizide und Herbizide auf den Feldern landen. Doch Minister Peter Hauk (CDU) relativiert: Es sei wichtig zu wissen, wieviel davon im Boden, im Trinkwasser und auf den Nahrungsmitteln landet. Und einen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Pestiziden und dem um sich greifenden Insektensterben bezweifelt er. – Ganz klar: Wie kann man auch eine derart verwegene These aufstellen, dass der Tod von Insekten durch den Einsatz von Insektenvernichtungsmittel zustande kommt…?

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Tomate Fuzzy Wuzzy

Neues Beet, neues Glück…

So langsam packt mich wieder das Aussaat-Fieber. Es ist zwar noch früh, doch in diesem Jahr möchte ich ein wenig experimentieren. So habe ich bereits Mitte Januar die ersten Tomaten eingesät und hoffe, dass bis Mai stattliche Pflanzen aus ihnen werden. Sie sehen schon ganz gut aus, doch wissen sie noch nicht, dass sie der kleine Teil einer potentiellen Revolution werden könnten. Das heißt, es ist eigentlich kein Fortschritt, sondern eher ein Schritt zurück – hin zur Ursprünglichkeit. Das Zauberwort heißt Mykorrhiza. Was das ist und wie auch die konventionelle Landwirtschaft von mehr Ursprünglichkeit profitieren könnte, davon möchte ich heute berichten.

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