Ein Efeu-Blatt

Alles neu auf Efeu…

Der Symbiosebaum an meinem Garten ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Der letzte Sturm hat die Astgabelung mit den Wildbienen-Nistdosen abgerissen und die Texte sind mit der Zeit auch etwas verblasst. Der unter den Meisen begehrte Yin-Yang-FuNiKa musste ebenso kurzfristig in Sicherheit gebracht werden, damit er nicht auch noch abreißt. Der Astbruch war ärgerlich, doch Grund genug für eine Erneuerung. Speziell die Kurzgeschichten habe ich nun in eine neue Form gebracht, sie stehen nun auf ein Efeublatt geschrieben…

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Der Stern auf Erden

 

Heute kann ich mich endlich wieder zurückmelden, nachdem mich eine starke Angina komplett umgehauen hatte, mit 40 Grad Fieber und allem was dazugehört… Da wurde mir mal wieder klar, welches Glück ich habe: Denn neben der eigentlich guten Gesundheit, die man oft als viel zu selbstverständlich ansieht, lebe ich in einem Land, in dem man sich im Notfall auf die ärztliche Versorgung verlassen kann. Und in dem man dann eben, wenn alle Stricke reißen, auch ein Antibiotikum bekommt. Ja, und dann saß ich auf der Couch und sah einen Bericht über The World’s Big Sleep Out. Am 07.12. fand dieser Aktionstag weltweit statt, auch einige Promis beteiligten sich daran – um auf das Schicksal der vielen Obdachlosen hinzuweisen. Dazu schliefen tausende Menschen, die eigentlich ein Dach über dem Kopf haben, im Freien und einer der Interviewten sagte dann morgens: „Ich kann jetzt heimgehen, duschen und ins Bett. – Sie können es nicht. Ich weiß nicht, wie sie das überstehen.“ Ja, und während ich nun mit meiner Zitronen-Lutschpastille im Mund dasaß, so selbstverständlich im Warmen, fragte ich mich, was wohl ein Mensch ohne Obdach macht, wenn er krank wird. Der kann nicht einfach mal so zum Arzt gehen, sich auf die Couch setzen und mit Zitronen-Lutschpastillen den Hals betäuben. Der ist vielmehr ziemlich arm dran! – Auch in einem Land wie Deutschland. Grund genug, hier meinen Beitrag zum 3. Advent zu posten: Die Kurzgeschichte „Der Stern auf Erden“ habe ich für die Caritas Wohnungslosenhilfe Mainz geschrieben und möchte sie auch hier einfach mal posten. Ich wünsche euch allen einen schönen und besinnlichen dritten Advent.

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Das Meerchen und mehr…

Wasser ist Leben. Es beherbergt unzählige Arten, bildet riesige Ökosysteme, hat unvorstellbare Wunder hervorgebracht, verbirgt Geheimnisse vor uns und weckt in vielen die Sehnsucht nach der Weite. Wasser finden wir im Meer, aber auch in Flüssen, Seen, Tümpeln, Bächen,… Es fällt momentan wieder (zum Glück) vermehrt vom Himmel in flüssigem oder gefrorenem Zustand, ab und zu auch als Nebel kondensiert. Und wir bestehen zu einem Großteil daraus. Das Leben auf diesem Planeten ist untrennbar mit dem Wasser verbunden und von ihm abhängig. Grund genug, einen kleinen Blick auf das „Kühle Nass“ zu werfen, und auf einige der wundervollen Wasserwelten, die es hervorgebracht hat.

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Was wäre wenn…?

Am letzten Donnerstag hatte ich eine verblüffende Begegnung. Als ich auf der Fahrt nach Hause durch den Mainzer Stadtteil Laubenheim fuhr und kurz am Straßenrand anhalten musste, da ich etwas im Handschuhfach suchte, traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Gehweg trottete doch tatsächlich ein Esel an meinem Auto vorbei, links von ihm lief eine Frau mit dunklen langen Haaren und einem weiten Mantel. Hinter ihr folgte ein Mann mit Bart, Hut und ebenso urtümlich anmutender Kleidung. Josef und Maria in der Neuzeit? – Für einen Moment schien mir diese weltbekannte Geschichte ganz nah zu sein.
Leider konnte ich nicht aussteigen und fragen, welches Ziel die beiden hatten, ob sie nach einer Krippe suchten oder nach Bethlehem… Doch inspirierte mich dieses Erlebnis dazu, mir eine entscheidende Frage zu stellen, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf spukte: Was wäre wenn…?

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