Eiche in der Oldendorfer Totenstadt

Baum-Zeit

Sie stehen herum wie angewurzelt, scheinbar bewegungsunfähig, im Herbst werfen sie ihre Blätter und Früchte ab, im Frühling Blüten, verschmutzen damit unsere Straßen und Wege. Und sie verteilen jede Menge Pollen – ein Graus für Allergiker. Bei Sturm brechen sie ab, gefährden Menschenleben, Sachwerte und die Verkehrssicherheit. Und nun sollen ausgerechnet sie die Erde vorm Klimakollaps retten?

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Hagelkörner im Salat - das drumherum ist übrigens ein Schneckenkragen

Eissalat

Gestern bekam der Name eine ganz neue Bedeutung: Hagelkörner im mühsam vorgezogenen Eissalat, zerfetzte Blätter und umgeknickte Blumenkohl-Pflanzen. Zum Glück waren die Paprikapflanzen noch so klein, dass sie die etwa ein Zentimeter dicken Hagelkörner verfehlten. Aber trotzdem: Es landete ein wichtiger Aspekt des Klimawandels glatt in meinem Hochbeet!

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Flasche Klima-Kabinett

Sauerstoff wird überschätzt…?

Jetzt geht‘s los! Die Bundesregierung wird aktiv, denn sie nimmt die Bedenken der Kinder und Jugendlichen ernst, die jeden Freitag auf die Straße gehen. Sie hat erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Dass so keine zukunftsorientierte Politik aussehen kann, dass sie handeln muss. Und damit sie handeln kann, macht sie etwas Spektakuläres. Sie gründet einen Arbeitskreis und gibt ihm den umwerfenden Titel: DAS KLIMA-KABINETT. Dann kann ja gar nichts mehr schief gehen, oder? Naja, das Kabinett besteht aus dem Minister für Verkehr und „gesunden Menschenverstand“ Scheuer, der Ministerin für die industrielle Landwirtschaft, dem Wirtschaftsminister und dem Finanzminister. Ach ja, und da sitzt auch noch die Umweltministerin mit am Tisch, die bereits einen Klimaschutzgesetz-Entwurf vorgelegt hat. – Der von der Union deutlich kritisiert wurde. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man glatt meinen, bei all dem Schauspiel handele es sich um Satire. Alle amüsieren sich darüber, dass in der Ukraine ein Komiker in die Stichwahl ums Präsidentenamt kommt – dabei sitzen in unserer Regierung gleich mehrere Komiker auf der Regierungsbank.

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Autobahn in Dänemark

Ich geb Gas, ich geb Gas…

Was haben Lungenärzte und die Autoindustrie gemeinsam? Offenbar gleiche Interessen – wo immer die auch liegen mögen. Ich meine, was bewegt sonst eine Gruppe von Lungenärzten dazu, die gängige Praxis der Schadstoffmessung in der Luft zu kritisieren, und vor allem die festgelegten Grenzwerte? Fahren sie selbst einen Diesel und wollen weiterhin in die Stadt dürfen? Oder wer hat sie engagiert? Böse Zungen – ich bin keine solche – könnten glatt darüber spekulieren, es war der gleiche, der auch den Bundesverkehrsminister „auf Spur“ gebracht hat. Der Akteur, der am meisten Nutzen von einem Stopp der Fahrverbote ziehen könnte, ist  die Autoindustrie. Und die hat ja bereits bei den Abgas-Skandalen ordentlich geschummelt, als es um die Werte ging. Warum sich jetzt das Spiel von irgendwelchen Gesundheitsaposteln verderben lassen…?

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Klagen fürs Klima

Die Bundesregierung spielt ja seit Jahren den Klimaschützer im grünen Mäntelchen – und gibt doch leichtfertig die Klimaschutzziele für 2020 auf. Sie setzt zudem weiterhin auf Kohlekraft. Gute Ideen und zukunftsweisende Impulse? – Fehlanzeige! Sie stellt sich vor die Autoindustrie und schützt sie, die ökologische Landwirtschaft unterstützt man bei weitem nicht so, wie es nötig wäre. Betriebe, die viel Strom verbrauchen, müssen nicht die Ökostromumlage bezahlen – die zahlen nur jene, die wenig verbrauchen. So ist nicht nur die stahlerzeugende Industrie befreit von der Umlage, nicht nur Autofabriken, sondern auch Schwimmbäder und sogar Betriebe der Massentierhaltung. Logik sieht anders aus. Es gibt Betriebe, die nach Einsatz von energiesparender Technologie und geringerem Stromverbrauch, mehr als vor den Energiesparmaßnahmen bezahlen müssen. – Dank Ökostrom-Umlage… So sieht jedenfalls kein konsequenter Klimaschutz aus! Und nun?! – Bleibt nur Klagen fürs Klima…

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…sorgsam wieder hergestellt

Der Hambacher Forst ist längst mehr als nur ein Stück Wald, den es zu schützen gilt. Er ist zum Symbol geworden für eine wachsende Gruppe von Menschen, die einfach nicht zusehen möchte, wie man die Erde zerstört – und mit ihr die eigene Zukunft. Auch ich hatte vor kurzem u.a. mit einem Brief an RWE appelliert, den Hambacher Forst zu erhalten und diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Schließlich warb man ja lange mit dem Slogan: VoRWEg gehen, und so sollte man erwarten, dass dieser Konzern zukunftsweisende Arbeit leistet… Die Antwort erhielt ich nun per E-Mail und möchte sie hier einmal kurz vorstellen – ebenso meine Reaktion darauf.

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Schnell mal Kohle scheffeln…

Die Folgen des Klimawandels sind in diesem neuerlichen Rekordsommer deutlich zu spüren und zu sehen. Aufgrund des Abschmelzens des Eises im Polarmeer und der daraus folgenden Erwärmung, werden die Temperaturgegensätze zwischen Äquator und Polarregion geringer. Dadurch verändert sich offensichtlich der Luftstrom, der in hohen Schichten der Atmosphäre herrscht, weshalb sich der Zug der Luftdruckgebiete verlangsamt. Sie bleiben länger auf einem Platz. Somit herrscht seit Februar in weiten Teilen Deutschlands Trockenheit, und seit Monaten ist es viel zu warm. In vielen Regionen Deutschlands fiel innerhalb der letzten sechs Monate nur die Hälfte des Regens, als es üblich wäre. Die Folgen für die Landwirtschaft, aber auch vor allem für die Natur sind katastrophal. Momentan tobt in den USA ein Hurrikan, es werden Rekordregenmengen erwartet. Und auch in Asien wütet ein Taifun.
Und was folgert man in der Politik aus dieser Entwicklung?
Kettensägen raus, Bäume fällen, Kohle fördern!

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Gehört das in den Rhein rein?

Wenn der Rhein früher, als ich noch Kind war, mal Niedrigwasser führte, bin ich immer zum Seitenarm zwischen Nackenheim und Nierstein gegangen, habe dort Muscheln gesammelt. Und schöne, vom Wasser geformte Sandsteine. Es kam nicht so oft vor, dass man die Sandbänke und das Flussbett trockenen Fußes betreten konnte. Heute ist das öfters der Fall – dem Klimawandel sei Dank. Und man findet dort nicht mehr nur Muschelschalen und Steine. Heute hat sich mir eine breite Auswahl an Sammel-Gegenständen geboten. Und das war nur der Rest: Ein anderer Sammler war mir zuvor gekommen…

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Sonne heiß = Sonne schuld

Es ist heiß, es ist trocken, es brennen die Wälder, das Wasser wird knapp, Bäume und Pflanzen verdorren, die Flüsse führen Niedrigwasser, giftige Pflanzen breiten sich aus und gefährden die Weidetiere. Aber immerhin steht eines fest: Der Jahrgang 2018 wird wohl ein sehr guter werden, die Winzer sind zufrieden und fangen bereits Ende Juli an zu lesen. – So früh wie nie! Und schon sind wieder alle zufrieden, der Wein wird gut, das Wetter ist ja auch toll, man kann grillen – und das gänzlich ohne Grill bei diesen Temperaturen…
Hat das nun was mit dem Klimawandel zu tun? – Neeeein, an diesen Kapriolen ist die Sonne schuld. Es gibt keinen Klimawandel, nicht mal einen Treibhauseffekt, es war ja schon immer mal warm und mal kalt. Opa Erwin hat früher schon davon erzählt, dass es einmal so heiß war, damals im Krieg. Also: Wo ist das Problem?

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