Unser aller Erbe

So, jetzt ist es raus: Mein neues Buch – wieder ein Krimi!
Und mit seinem Titel „Unser aller Erbe“ ist auch drin, was drauf steht.

Alle die mich kennen, ahnen schon, dass das Buch einen ökologischen Hintergrund hat. Und sie haben Recht.
Als Nachfolger vom „Todes Mais“ muss das einfach so sein. Und auch Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic sind wieder die ermittelnden Kommissare.

Weiterlesen »

Advertisements

Kein Wunder?

Gestern sah ich aus den Fenstern,
noch war alles herbstlich grau,
nur das Weiß von Dunst-Gespenstern,
etwas Grün und Himmelblau.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Nacht, sie kam, sie gab die Schwärze,
verdeckte jede klare Sicht,
so schläfrig langsam schlug ihr Herze,
ging mit dem Tag nun ins Gericht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Traumland führte mir vor Augen,
was jener Tag hielt nun bereit.
Und als ich blickte, konnt’s nicht glauben
  was heute Nacht gebar die Zeit.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Welt, sie war grazil geweißt,
ich zog mich an und ging hinaus.
Der Winter war zur Nacht gereist
und breitete sich blitzschnell aus.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Er war gezogen über Nacht
in diese Lande eisig ein.
Er hatte Herrlichkeit gebracht,
wie’s herrlicher nicht konnte sein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wunderbarer Eiskristall
– erwachsen aus des Winters’ Hauch –
Es überzog grazil und prall:
 des Frostes’ Waffe weißer Schmauch.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Erwachsen aus dem Wasserdampf,
vereint, geformt durch Vater Frost.
Ganz friedlich, ohne jeden Kampf,
entstand die schönste Augenkost.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wer Wunder sehn will, der soll schauen!
Wer Wunder hören will, höre hin!
Wer Wunder spüren will, soll vertrauen,
dem wundervollen Wintersinn.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Erstarren soll er mit dem Eise,
soll staunen über jenem Schönen!
Und soll erkennen auf die Weise,
dass sinnvoll ist, der Welt zu frönen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In diesem Sinne der Welt ein friedliches, frohes, gesundes und glückliches Jahr 2017.

 

Weise und Weide

Entdeckung einer neuen Welt…

Eine Woche Urlaub im Thüringer Wald… Es gab viel zu entdecken, vieles ist aber auch buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Wetterkapriolen haben den einen oder anderen Ausflug in die Natur verhindert.

Sei es der Besuch des Hainich – ein Naturpark, in dem uralte Buchenbestände unter dem Schutz der UNESCO wachsen. Oder auch eine Wanderung durch das Biosphärenreservat Vessertal. Das Wetter war einfach viel zu unbeständig, um eine größere Tour zu planen.

Zwar konnte ich sehr vieles erkunden: Die Wartburg, die Altstadt von Schmalkalden mit ihren Fachwerkhäusern, den Trusen-Wasserfall, das Schützenbergmoor…

Schützenbergmoor
Schützenbergmoor

Das Moor war dabei noch das urtümlichste und faszinierendste Natur-Ziel. Es offenbarte die Schönheit und Besonderheit eines Hochmoores und hat mich darin bestärkt, in meinem Garten auch in Zukunft keine torfhaltige Pflanzerde zu verwenden. Ein wirkliches Naturjuwel, das ich mir im Thüringer Wald erhofft hatte, war dieses relativ kleine Moor jedoch nicht.

Weitab dieser offiziellen Reiseziele entdeckte ich schließlich jedoch eine Welt, die einem Biosphärenreservat oder einem Naturpark in ihrer Schönheit in nichts nachsteht. In einem kleinen Thüringer Dörfchen gelangte ich an einen Feldweg, da ich mich verfahren hatte. Dort standen ein paar Kühe und ich entschloss mich, auszusteigen und mir die Beine zu vertreten. Gegenüber der Kuhweide entdeckte ich dann eine relativ weitläufige Wiese mit vielen blühenden Blumen und Gräsern. Weiterlesen »