Auf ins Nebelland

Es war ein bisschen schwierig ihn zu finden, diesen Steinbruch nahe Gundersheim in Rheinhessen. Der hüllte sich nämlich in dichten Nebel. Bei 2°C und Wind war es auch nicht wirklich warm. Doch in 500 Metern Entfernung vom Ortsrand lag er dann: Dieser ehemalige Kalksteinbruch, der heute ein Naturschutzgebiet ist.

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Kleine Wunder ganz groß II

Heute habe ich wieder ein paar Bilder von kleinen Wundern. Dieses Mal ist es nicht der Weihnachtskaktus, sondern die Blüte der Kapuzinerkresse. Die hat sich noch prächtig entwickelt nach einer Durststrecke im Sommer und hängt voller Blüten. Man kann die Blätter als Würze nutzen, die Blüten als Grundlage für einen antiviralen und antibiotischen Kräuteressig. Und selbst die Früchte lassen sich einlegen und wie Kapern nutzen.

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Kleine Wunder ganz groß

So, nun ist es also soweit: Ein Monat lang Lockdown, und das ausgerechnet im gefühlt trübsten aller Monate. Während mir die Regeln grundsätzlich etwas absurd erschienen (max. 10 Personen von zwei Haushalten in der Öffenltichkeit – aber Millionen Kinder fünfmal pro Woche in überfüllten Schulbussen), ist natürlich eines klar: Distanzierung muss sein, denn das Virus ist gefährlich und wir müssen es ernst nehmen! Doch anstatt an diesem trüben Tag über all das nachzudenken, habe ich einfach mal auf meine Fensterbank geschaut. Dort blühen schon beide Weihnachtskakteen – offenbar haben sie keinen Kalender zur Hand. 😉

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Ein Morgen im Ried

Heute habe ich noch ein paar Eindrücke vom herbstlichen Ried. Die Seen haben leider erschreckend wenig Wasser, manche sind sogar schon ausgetrocknet. Aber trotzdem gab es einiges zu entdecken. Das Licht war nicht immer perfekt, daher habe ich ein wenig improvisiert und dabei auch mal experimentiert…

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Aus die Maus!

Der Sommer ist (endlich) vorbei. Heute war ich mal wieder im Laubenheimer Ried unterwegs. Der Herbst hält Einzug in der Natur, gestern hat es nach vielen Wochen endlich mal ordentlich geregnet. Doch der Sommer hat hier seine Spuren hinterlassen: Niedrigste Wasserstände in den Seen, vor Trockenheit aufgerissene Erde, dürres Gras und eine Mäuseplage. Darüber freuen sich aber Turmfalken und Reiher.Weiterlesen »

…las der Lemming und lief weiter

Nein, es war nicht der Lemming! Soviel vorweg, aber alles der Reihe nach: Heute war ich auf der Hiwweltour Ebersberg in Rheinhessen unterwegs und habe dort einen wunderschönen ehemaligen Steinbruch entdeckt. Er hat sich zu einem neuen und wirklich tollen Lebensraum entwickelt. Dort leben u.a. Falken, Graureiher, auch Milane sah ich. Insekten tummeln sich drumherum, Raubinsekten genauso wie Bestäuber. Fische schwimmen im See, Frösche und Molche sind sicher auch unterwegs. Eidechsen raschen im Gestrüpp. Und dann entdeckte ich sogar die Spuren eines Schweins.

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Die Venus

Ein Blick in die Osternacht

Es ist Ostern, an dem wir die Wiederauferstehung feiern. Nach dem Ende kam damals ein neuer Anfang. Einer, der alles verändern sollte. Wenn man sich heute auf der Welt umschaut, scheint einem diese Wiederauferstehung so fern. Doch vielleicht ist es gerade die Ferne, in die wir heute blicken sollten. Weitab von unseren kleinkarierten, selbst kreierten Krisen finden wir es: Dieses Heilige der Osternacht, das in Wirklickeit an jedem anderen Tag des Jahres da ist. Das über unseren Köpfen strahlt, das uns erhellen könnte, wenn wir es denn zuließen. Und doch sind wir so geblendet von unserem eigenen Licht, dass wir das Göttliche gar nicht mehr erkennen können. Grund genug für mich, einen Blick in die Osternacht zu werfen…

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