Springspinne mit Schatten

Springspinnenschattensprung

Letztens machte ich Bekanntschaft mit dieser Springspinne hier. Erst glaubte ich, das sei ein Käfer, doch ich zählte die Beine: Acht waren zwei zu viel für ein Insekt. Dann lief das Tier springend umher und spätestens da wurde mir klar: Es muss sich um eine Springspinne handeln. Eine mit dunklem Körper und wunderschön grün schimmernden Mundwerkzeugen. Ich fotografierte sie von allen Seiten und sah mir später die Bilder an. Da entdeckte ich plötzlich ihren Schatten. Wie im Horrorfilm machte er diese kleine schöne Spinne ganz groß, ließ sie bedrohlich wirken. Und ich dachte mir: Das ist ja fast wie im wahren Leben…

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Bei Vollmond in die Erdkammer

Na, auch froh, dass der Frühling Einzug gehalten hat und die, kalte schmuddelige Erkältungszeit vorüber ist? Im Winter musste ich mich gleich zweimal mit einem hartnäckigen und trocknen Reizhusten rumschlagen. Da hat man die Erkältung nach einigen Tagen hinter sich gebracht, hustet aber noch wochenlang, ist heiser und kann nachts nicht schlafen. Dem möchte ich beim nächsten Mal was Natürliches entgegensetzen können. Zwar ist es noch lange hin bis zum Herbst, doch hat mich am Wochenende die Lust am Kräutersammeln gepackt. Und ich habe ein Kraut gerupft, das als natürlicher Hustenstiller bekannt ist: Der Spitzwegerich. Ihn habe ich nicht in Alkohol eingelegt, oder gar getrocknet. Nein, ich habe mit ihm einen Erdkammersirup vorbereitet.

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Löwenzahnblüten

Konfuzius sagt…

Vor kurzem hat der Vorsitzende der Jusos Kevin Kühnert mit seinen Überlegungen eine Welle der Entrüstung losgetreten. Er sprach von der Utopie einer Gesellschaft, in der Autofirmen verstaatlicht werden könnten, ebenso Wohnungsgesellschaften. Als Hintergrund nannte er u.a. die hohen Mietpreise. Sowohl der politische Gegner, als auch seine Genossen aus der SPD antworteten geschlossen mit böser Kritik, nannten ihn einen DDR-Nostalgiker oder einen Populisten. Doch liegt er wirklich so verkehrt mit seinen Überlegungen? Zwar ist der Sozialismus keine Option, doch ist es der Kapitalismus?

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Autobahn in Dänemark

Ich geb Gas, ich geb Gas…

Was haben Lungenärzte und die Autoindustrie gemeinsam? Offenbar gleiche Interessen – wo immer die auch liegen mögen. Ich meine, was bewegt sonst eine Gruppe von Lungenärzten dazu, die gängige Praxis der Schadstoffmessung in der Luft zu kritisieren, und vor allem die festgelegten Grenzwerte? Fahren sie selbst einen Diesel und wollen weiterhin in die Stadt dürfen? Oder wer hat sie engagiert? Böse Zungen – ich bin keine solche – könnten glatt darüber spekulieren, es war der gleiche, der auch den Bundesverkehrsminister „auf Spur“ gebracht hat. Der Akteur, der am meisten Nutzen von einem Stopp der Fahrverbote ziehen könnte, ist  die Autoindustrie. Und die hat ja bereits bei den Abgas-Skandalen ordentlich geschummelt, als es um die Werte ging. Warum sich jetzt das Spiel von irgendwelchen Gesundheitsaposteln verderben lassen…?

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Taubenschwänzchen

Respekt!

Heute möchte ich noch einmal ein paar Gedanken zum Thema „Glück“ loswerden, dessen Grundlage vor allem auch der gegenseitige Respekt ist. – Zwischenmenschlich im täglichen Zusammenleben genauso wie zwischen uns, unseren Mitgeschöpfen und der Natur selbst. Dabei hat das Wort „Respekt“ unterschiedliche Bedeutungen. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob der Respekt konstruktiv oder destruktiv geschaffen wird, ob er Wert- oder Geringschätzung ausdrücken möchte.

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Gedanken zum Glück…

Ein frohes neues und gesundes Jahr 2019. – Das wünsche ich allen Leserinnen und Lesern natürlich von ganzem Herzen – und zugleich haben diese Worte momentan Hochsaison. Wir wünschen uns Glück – dieses schwammige und äußerst subjektive Etwas, das scheinbar wie durch Zufall auftaucht und scheu wie ein Reh davon rennt, wenn wir ihm hinter jagen. Außerdem wünschen wir uns Gesundheit, Erfolg und Geld. – Alles irgendwie Bestandteil dieses „Glücks“. Zugleich ist dies auch wieder die Zeit der guten Vorsätze: Wir nehmen uns vor gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben, mehr zu sparen oder es ruhiger anzugehen. Ganz schön strebsam und leistungsorientiert das alles, oder? Das Streben nach mehr Glück, mehr Erfolg und Geld? Wie wäre es eigentlich, wenn wir stattdessen einfach mal Danke sagen würden?

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Kapuzinerkresse

Der Zaubertrank…

Erkältungszeit! Überall schnieft und hustet es. Und ich bin eigentlich immer einer der Ersten, der „Hier“ schreit, wenn es Viren zu verteilen gibt… Die Folgen sind Schniefnase, Halsschmerzen und vor allem dieser wochenlange, quälende Reizhusten, der mich praktisch jedes Jahr erwischt. Doch dieses Jahr ist es anders. Dieses Jahr scheint es so, als hätte  ich die richtige Kombination erwischt, um mir Viren und Bazillen vom Leib zu halten. Meinem selbst hergestellten „Zaubertrank“ sei Dank…

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Kraft der Tiere

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage von uns Menschen. Alleine das Streicheln einer Fellnase beruhigt, senkt Herzfrequenz und Blutdruck, bietet Entspannung und Trost. Die meisten Halter von Katze, Hund, Hase & Co. können zudem ein Lied davon singen, wie empathisch ihre tierischen Mitbewohner sind. Wenn die nämlich spüren, dass es ihrem menschlichen Freund schlecht geht, kommen sie zu ihm und versuchen ihn aufzumuntern, schnurren oder stupsen ihn mit der Nase an, fordern zum Spielen oder Schmusen auf. Auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Tiere gefördert, sie werden harmonischer. Eine Gruppe, die sich um ein Tier kümmert, erfährt mehr Zusammenhalt. Das kann man in einer Familie beobachten, in einer Schulklasse, im Büro – oder auch in einer Wohnungslosen-Herberge. Das erzählte mir Herbergsleiter Sascha Horn während meiner Krimilesung in Bingen am 29. November.

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