Gänseauge

Gans im Glück?

Wie sagt man so schön? – Das Auge ist das Fenster zur Seele. Und meist erkennt man an den Augen sehr gut, in welcher seelischer Verfassung sich jemand befindet. Ist er ängstlich, sind die Pupillen geweitet. Ist er traurig, sagen das die Augen aus, auch wenn seine Mimik etwas anderes erkennen lässt. Ein tiefer Blick in die Augen kann Herzen höherschlagen und den Funken überspringen lassen. Und wer unsicher ist oder lügt, kann meist keinen Blickkontakt halten. Das Auge ist also ein Fenster zur Seele. Schauen wir doch mal in dieses und fragen uns: Was sagt es uns?

Weiterlesen »

Friedensbotschaften von Besuchern machen Hoffnung

Herbst

Am 9. November 1938 passierte etwas Schreckliches und leutete zugleich eine Zeit des Leides, des Todes, des Untergangs und der Teilung ein. Ich möchte diesem Gedenktag heute einen Post widmen – eben um zu gedenken und zugleich zum Aufstehen aufzurufen. Ich denke, das ist angesichts der Entwicklungen, die man sich vor Jahren noch kaum vorstellen konnte, eine enorm wichtige Sache. Bedroht sie doch unser aller Freiheit, unseren Frieden und die Vielfalt.

Weiterlesen »

Cool ohne Kuh?

Zunächst mal: Dies ist keine Werbung. Doch um Werbung geht es allemal… Kühle als Milchmaschinen? Viele Landwirte und der Bauernverband kritisieren den Hersteller Katjes für dessen neusten Werbefilm. In dem wird die Massentierhaltung thematisiert und gleichzeitig für eine vegane Schoko-Variante geworben. Auch der Deutsche Werberat hat sich eingeschaltet und beurteilt den Spot als zu einseitig. Eine ganze Branche würde in Misskredit gebracht. Da fragt man fragt sich schon: Weshalb sind sprechende Kühe auf grünen Wiesen keine Rüge des Werberats wert?

Weiterlesen »

Aus die Maus?

Gestern stieß ich auf ein Nest der besonderen Art: Mäuse hatten sich in einem alten Holzofen eingenistet, den ich in einem unbewohnten Nebengebäude abgestellt hatte. Was tun?! Hausmäuse gelten als Schädlinge und die wenigsten wollen sie gerne um sich herum wuseln sehen. Das gilt zumindest für die wilden Varianten der Tiere. Gezüchtete Mäuse werden ja auch als Haustier gehalten. Natürlich fressen die wilden Mäuse vieles, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Auch nagen sie Dinge an und sorgen so für Fraß-Schäden. (Scheinbar haben es ihnen Gummischläuche an Waschmaschinen ganz besonders angetan, wie ich feststellen musste…) Und sie verbreiten Krankheiten. Zugleich sind sie aber auch faszinierende, soziale und empfindsame Lebewesen.

Weiterlesen »

Schuh ohne Kuh?

Mit dem Kauf unserer Kleidung entscheiden wir nicht nur über Farbe und Passform, sondern auch darüber, wie groß unser persönlicher ökologisch-ethischer „Fußabdruck“ wird: Kinderarbeit, sklavenähnliche Verhältnisse in Textil- und Schuhfabriken sowie auf Baumwollplantagen, kranke und ausgebeutete Menschen, vergiftete Natur. Und selbst das Leder der Schuhe stammt von gequälten Tieren.
– Doch diesen Schuh zieh ich mir nicht mehr an! –
So lautete zumindest mein Vorsatz, nachdem ich mich vor kurzem intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, und mich auf die Suche nach dem passenden Schuh begab.

Weiterlesen »

Gibts ein Happy-End?

Kükenschreddern in der Lebensmittelindustrie ist leider noch immer traurige Realität. Hähne fallen dieser unethischen und barbarischen Methode ebenso zum Opfer, wie dem „Vergasen“. Der Grund: Man kann die standardmäßig genutzte Rasse in der Eierproduktion nicht für die Fleischproduktion nutzen, da die Tiere darauf gezüchtet sind, all ihre Energie ins Eierlegen zu stecken, und nicht „Fleisch anzusetzen“. Und da Hähne keine Eier legen, tötet man sie direkt. Die BID – Bruderhahn Initiative Deutschland versucht diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und auch die „Hähne“ zu nutzen.

Weiterlesen »

Frohe Ostern…

Ostern ist das Fest des Neubeginns, des neuen Lebens. Nicht umsonst hat das Christentum für das Osterfest Eier und Hasen als Sinnbild der Fruchtbarkeit gewählt. Das ist eine tolle und leckere Sache und auch ich habe einige Schokoeier und einen Schokohasen verspeist. Beim Blick auf die Zutatenliste des Hasen bin ich dann jedoch etwas ins Grübeln gekommen. Und ausgerechnet ein Schoko-Ei brachte mich schließlich auf die Palme…

Weiterlesen »

Gesicht-Gedicht IV

Heute soll mal eines meiner Hühner zu Wort kommen. Das ist übrigens die Henne, die immer schön melodisch vor sich hin singt, anstatt klassisch zu gackern. Sie hätte sicherlich einiges zu sagen, wenn sie könnte. Und sie würde für ihre Art eine Lanze brechen, wenn sie von den Zuständen in der Massentierhaltung eine Ahnung hätte. Vielleicht mit diesen Worten…?

Gesicht-Gedicht Huhn

Gesicht-Gedicht III

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ kommt heute mal die so genannte „Ratte der Lüfte“ zu Wort, jenes Tier, das unter großer Anfeindung und Vertreibung leidet. Und zugleich mit einer verblüffenden Hartnäckigkeit die Nähe des Menschen sucht.
Und jene Taube, die letztes Jahr in der Birke vor meinem Haus gebrütet hat,
erzählt uns etwas über Liebe, Nachwuchs und Zukunft…

 

Gesicht-Gedicht Taube