Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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Gesicht-Gedicht VI

Es hat etwas länger gedauert, doch hier ist wieder eines: Ein Gesicht-Gedicht…
Heute kommt mal der Albtraum der Meere zu Wort, und hält uns einen Spiegel vors Gesicht. Solche Monster, wie es es Filmemacher gern darstellen, sind Haie nicht. Vielmehr fallen auch sie einem viel grausameren Räuber immer öfter zum Opfer: Dem Menschen. Und der geht mit den Haien bestialisch um, schneidet ihnen u.a. bei lebendigem Leibe die Flossen ab und wirft den für ihn wertlose Rest der Tiere zurück ins Meer… Darüber berichtet auch das GEO-Magazin.

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Rot

Erst hatte sich der Mond hinter Wolken versteckt. Dann wollte mein altersschwacher Akku nicht mehr mitspielen. Aber dann wurde doch noch alles gut… 🙂 Hier ein paar Bilder vom „Blutmond“, fotografiert in den rheinhessischen Weinbergen, bei einem lauen Sommerlüftchen und zirpenden Grillen…

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Gesicht-Gedicht VI

Es ist ein wenig ruhig geworden um die Gesicht-Gedicht-Reihe. Die jungen Wachteln hatten mich zwischenzeitlich ganz schön auf Trab gehalten. Aber jetzt gehts weiter und es kommt ein neuer Gartenbewohner zu Wort: Ein Eichhörnchen. Drei junge Wilde turnen seit einigen Wochen durch den Garten, futtern aus dem Vogelfutter-Automaten genüsslich Körner und freuen sich über das eine oder andere Stück Apfel. Grund genug, den wuselnden Baumbewohnern das Wort zu überlassen. Sie haben uns nämlich etwas Grundlegendes über Nachhaltigkeit zu berichten, und über hohle Nüsse…

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Gesicht-Gedicht V

Geklonte und für die Autoindustrie gequälte Affen… Aus gegebenem Anlass kommt heute bei mir ein Primat zu Wort und er hat eine deutliche Botschaft parat. Es wird aber auch langsam Zeit, dem nächsten Verwandten der Menschheit Gehör zu schenken. Er hat einiges zu berichten: Über die vielen tausenden seiner Art, die ihr Leben in Versuchslaboren fristen und verlieren; die ungezählten Orang-Utans, deren Lebensraum man abfackelt, abholzt, die man gefangen nimmt, in Käfigen hält und prostituiert (ja, richtig gelesen, mehr dazu hier!); über viele Berggorillas, deren Wälder man vernichtet,… Also: Hören wir ihm zu.

 

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Gesicht-Gedicht IV

Heute soll mal eines meiner Hühner zu Wort kommen. Das ist übrigens die Henne, die immer schön melodisch vor sich hin singt, anstatt klassisch zu gackern. Sie hätte sicherlich einiges zu sagen, wenn sie könnte. Und sie würde für ihre Art eine Lanze brechen, wenn sie von den Zuständen in der Massentierhaltung eine Ahnung hätte. Vielleicht mit diesen Worten…?

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Gesicht-Gedicht III

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ kommt heute mal die so genannte „Ratte der Lüfte“ zu Wort, jenes Tier, das unter großer Anfeindung und Vertreibung leidet. Und zugleich mit einer verblüffenden Hartnäckigkeit die Nähe des Menschen sucht.
Und jene Taube, die letztes Jahr in der Birke vor meinem Haus gebrütet hat,
erzählt uns etwas über Liebe, Nachwuchs und Zukunft…

 

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Gesicht-Gedicht II

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ möchte ich Tiere „zu Wort kommen lassen“ und zugleich ein Gesicht geben. Allzu oft suchen wir nämlich nicht nach diesem, und trotzdem ist es da – das persönliche Aussehen eines Wesens, das es von der Masse unterscheidet und das zum Ausdruck bringt, was jedes Wesen ist: Ein Individuum.
Nach dem Rind kommt nun die kleine Wespe zu Wort, die mir letzten Sommer in die Kamera-Linse geschaut hatte. Was denkt es wohl – dieses Insekt? Vielleicht das? Grund genug dazu hätte es allemal!

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Gesicht-Gedicht I

Tiere haben es nicht leicht in unserer Gesellschaft. Zwar geht es vielen Haustieren gut, die putzigen Tierchen sind beliebt und werden geschützt. Doch gleichzeitig leiden jedes Jahr Milliarden von Schweinen, Rindern, Hühnern, Ziegen, Gänsen, Puten und anderen Tieren in den Ställen der Massentierhaltung. Es sterben Millionen Tiere – auch beliebte Schmusetiere, wie Kaninchen, Katzen und Hunde – anonym in Tierversuchslaboratorien, wo sie zuvor sehr viel Leid ertragen müssen. Der gesellschaftliche Widerstand dagegen ist nicht sehr groß, Fleisch wird immer noch gegessen und vor allem viel zu oft noch auf abgepackte, billige Discount-Ware gesetzt. So ein Schnitzel ist relativ anonym, hat kein Gesicht und es lässt sich leicht verdrängen, dass hinter diesem Stück Fleisch zuvor ein lebendiges, fühlendes, denkendes und vor allem leidendes Wesen steckte.
Daher habe ich die die Reihe „Gesicht-Gedicht“ gestartet. Mit ihr werde ich es in unregelmäßigen Abständen ermöglichen, den Tieren ins Gesicht zu blicken. Und mit den kombinierten Gedichten lasse ich sie zugleich zu Wort kommen.
Ich hoffe dadurch das Schweigen zwischen der steril eingeschweißten Ware und dem menschlichen Konsumenten brechen zu können. Und vor allem Schweigen des menschlichen Gewissens!

 

Das Rind