Das sind die Grenzen!

Alle reden momentan von geschlossenen Grenzen, von einem Stopp der illegalen oder besser noch aller Migration. Sie diskutieren über geschlossene Flüchtlingslager, setzen private Rettungsboote im Mittelmeer fest, während Menschen in den Fluten ertrinken. Viele fürchten sich vor Überfremdung, vor Überforderung und Multikulti, vor Terror und Gewalt, Verbrechen und Armut. Das Heilmittel für alle Probleme scheint die Abschottung zu sein. Außerdem ist man der Meinung, man kann ja nicht der ganzen Welt helfen. Und man fragt, was man denn bitteschön mit dieser ganzen Not, diesem ganzen Elend zu tun habe. Schließlich trage man keine Schuld an der ganzen Misere. Und genau das ist der Trugschluss! Wir tragen Schuld an diesem ganzen Elend, wir treiben Menschen in die Flucht! Und dann wundern wir uns, wenn sie vor unseren Grenzen stehen und ins vermeintliche Schlaraffenland möchten. Dort, wo man so viel Essen hat, dass man Millionen Tonnen davon im Müll entsorgt!

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Dämonentanz in Raunächten

Bald ist es wieder soweit. Wir verabschieden ein altes Jahr und begrüßen ein neues. Gutes wie Schlechtes hinter sich zu lassen und sich für neues zu öffnen, kann ein Silvester mit sich bringen. So stehen auch die guten Vorsätze bei vielen Menschen hoch im Kurs: Mehr auf die Gesundheit achten, Sport treiben und aufhören zu rauchen. Und auch den ökologischen Fußabdruck zu verringern steht bei immer mehr Menschen auf dem Plan. Doch beginnt nicht schon das Morgen mit dem Heute? Ist es sinnvoll, bis zu einem festen Datum zu warten, um Gewohnheiten zu ändern? Und können gute Vorsätze gelingen, wenn man noch in der Silvesternacht gegen sie verstößt?

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Was wäre wenn…?

Am letzten Donnerstag hatte ich eine verblüffende Begegnung. Als ich auf der Fahrt nach Hause durch den Mainzer Stadtteil Laubenheim fuhr und kurz am Straßenrand anhalten musste, da ich etwas im Handschuhfach suchte, traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Gehweg trottete doch tatsächlich ein Esel an meinem Auto vorbei, links von ihm lief eine Frau mit dunklen langen Haaren und einem weiten Mantel. Hinter ihr folgte ein Mann mit Bart, Hut und ebenso urtümlich anmutender Kleidung. Josef und Maria in der Neuzeit? – Für einen Moment schien mir diese weltbekannte Geschichte ganz nah zu sein.
Leider konnte ich nicht aussteigen und fragen, welches Ziel die beiden hatten, ob sie nach einer Krippe suchten oder nach Bethlehem… Doch inspirierte mich dieses Erlebnis dazu, mir eine entscheidende Frage zu stellen, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf spukte: Was wäre wenn…?

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Taubenschwänzchen

Vom Migranten-Falter

Irgendwie komme ich dann doch nicht drum herum, ein Thema  aufzugreifen, das bereits viel zu viel Platz in den Medien und in der Gesellschaft gefunden hat: Die AfD
Zwischen Positiv- und Negativwerbung besteht in diesem Zusammenhang nicht viel Unterschied: Hauptsache präsent mit dummen Sprüchen, flachen Parolen und rechter Hetze… Und die Medien spielen hier auch mit, lassen jeden noch so dummen Kommentar in den Nachrichten rauf und runter laufen. Sensations-Journalismus lässt grüßen…
Für meinen Geschmack ist das viel zu viel Raum für eine tief gespaltene Partei mit 12,5% Wählerstimmen. Zumal 60% ihrer Wähler sie aus Protest und nicht aus Überzeugung gewählt haben. Und 87,5 % aller Wähler sind auf die dumpfen Parolen überhaupt nicht reingefallen, selbst wenn auch sie vielleicht unzufrieden mit den äußeren Umständen sind. Es gibt sehr viel Ungerechtigkeit auf der Welt und in unserem Land. Das stimmt definitiv! Doch warum sollte ausgerechnet eine Partei etwas zum Positiven verändern, die eine Ideologie predigt, durch die Millionen Menschen ihr Leben und ihre Lieben verloren haben, die ein in Trümmern liegendes Europa hinterlassen hat, ein geteiltes Deutschland und einen weiteren Höhepunkt vom Niedergang der Menschlichkeit zur Folge hatte?
Die Ideologie des Nationalismus, des Größen- und Rassenwahns, und der Xenophobie. – Sie ist etwas, was die Natur nicht kennt, und deshalb drängt es sich förmlich auf, die Sache mal genau aus dieser Perspektive zu betrachten…

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Das ist ja der Gipfel!

Der G20-Gipfel, um genau zu sein. Er hat noch nicht einmal begonnen, schon brodelt es in Hamburg. Doch es sind nicht etwa die demokratischen Staatschefs, die solchen wie Erdogan und Trump endlich mal die Meinung geigen. Nein, es ist die Polizei, die mit Wasserwerfern friedlich Demonstrierende von der Straße vertreibt. Demonstrierende für eine bessere Welt, gegen den Klimawandel, gegen ausufernden freien Handel, gegen Unterdrückung und den Hunger in der Welt, gegen die ungerechte Verteilung und die Einflüsse des Turbokapitalismus auf der Erde. Viele stehen dort, um gegen diesen Umgang der Menschen mit der Erde und ihren Bewohnern zu demonstrieren. Und doch vertreibt man sie mit Wasserwerfen wie Schwerkriminelle! Wie kann das sein?

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Trumpeltier

Heute kann ich es mir nicht verkneifen, auf das Treiben eines ganz besonderen Tieres einzugehen:
Die Rede ist vom Gemeinen Trumpeltier (Donaldus Trumputinus)

Sein bevorzugter Lebensraum ist der Porzellanladen. Dies ist eine gewagte Kombination, denn es handelt sich bei dem Tier um ein plumpes, einfach gestricktes und rücksichtsloses Wesen, das es bevorzugt, in möglichst viele Fettnäpfchen zu treten.
Und es fühlt sich offenbar wohl, wenn es ordentlich Porzellan zerdeppern kann.
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Sellerieschnitzel mit Pommes und Rote Bete-Salat

Fleisch nimmt ein Stück Lebenskraft

Karfreitag war ein Tag der Stille, der Einkehr, des Nachdenkens. Und auch ein Tag, an dem die christliche Tradition besagt, dass kein Fleisch gegessen werden soll.
Nun ist mir dies nicht sonderlich schwer gefallen, da ich ohnehin Vegetarier bin. Doch stellen sich mir trotzdem einige Fragen. Ich esse deshalb kein Fleisch, da ich es nicht als richtig ansehe, einem fühlenden und denkenden Wesen sein Leben zu nehmen, nur damit es bei mir auf dem Teller landet. Der herzhafte Geschmack von Fleisch allerdings (auch Umami genannt) fehlt mir dabei schon ab und zu. Dafür gibt es ja Fleischersatzprodukte, die herzhaft schmecken. Doch sind die wirklich „das Gelbe vom Ei“? Sind sie besser für das Tierwohl? Und sind sie gesund für den Konsumenten?

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KriExit – Zeit für Frieden

KriExit – was soll denn das nun schon wieder sein?
Bei all dem „Exit“, das in letzter Zeit so durch die Medienwelt spukt, wäre es vielleicht mal was Positives. – Während der bevorstehende „Brexit“ und lange der drohende „Grexit“, der von französischen Nationalisten geforderte „Frexit“ und der niederländische „Nexit“, allesamt Horrorszenarien mit schlechten Konsequenzen wären. Denn ein KriExit wäre nichts anderes, als der Ausstieg aus dem Krieg. Man stelle sich vor, es ist Krieg und keiner geht hin… – Der Spruch ist bekannt. Doch wie soll das konkret gehen? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und sowohl im Großen als auch im Kleinen Lösungsansätze gefunden…

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