Friedensbotschaften von Besuchern machen Hoffnung

Herbst

Am 9. November 1938 passierte etwas Schreckliches und leutete zugleich eine Zeit des Leides, des Todes, des Untergangs und der Teilung ein. Ich möchte diesem Gedenktag heute einen Post widmen – eben um zu gedenken und zugleich zum Aufstehen aufzurufen. Ich denke, das ist angesichts der Entwicklungen, die man sich vor Jahren noch kaum vorstellen konnte, eine enorm wichtige Sache. Bedroht sie doch unser aller Freiheit, unseren Frieden und die Vielfalt.

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Greta Thunberg sticht in See

Greta Thunberg steht in der Öffentlichkeit mit ihrem Engagement für den Schutz des Weltklimas ein. Und sie steht zugleich massiv in der Kritik: Sie sei fremdgesteuert, ihre Eltern und andere wollten doch nur Profit aus ihrem Tun schlagen. Ihre Behinderung beeinflusse sie außerdem.
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Der Zweite Weltkrieg kostete über 60 Millionen Menschen das Leben!

Wir haben die Wahl…

Was haben wir schon von der EU? Sinnlose Regelungen für krummes Gemüse, Bevormundung durch Brüssel, dafür zahlen wir ganz viel Geld für die anderen, bekommen nichts zurück. Dabei leben auch in Deutschland viele Menschen in Armut. – So ähnlich lauten die Argumente jener, die lieber heute als morgen das Ende der EU einläuten würden. Doch egal wie oft man etwas Falsches behauptet – es wird dadurch nicht richtiger. Die EU ist unverzichtbar und existenziell wichtig für Deutschland und für ganz Europa.

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Löwenzahnblüten

Konfuzius sagt…

Vor kurzem hat der Vorsitzende der Jusos Kevin Kühnert mit seinen Überlegungen eine Welle der Entrüstung losgetreten. Er sprach von der Utopie einer Gesellschaft, in der Autofirmen verstaatlicht werden könnten, ebenso Wohnungsgesellschaften. Als Hintergrund nannte er u.a. die hohen Mietpreise. Sowohl der politische Gegner, als auch seine Genossen aus der SPD antworteten geschlossen mit böser Kritik, nannten ihn einen DDR-Nostalgiker oder einen Populisten. Doch liegt er wirklich so verkehrt mit seinen Überlegungen? Zwar ist der Sozialismus keine Option, doch ist es der Kapitalismus?

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Flasche Klima-Kabinett

Sauerstoff wird überschätzt…?

Jetzt geht‘s los! Die Bundesregierung wird aktiv, denn sie nimmt die Bedenken der Kinder und Jugendlichen ernst, die jeden Freitag auf die Straße gehen. Sie hat erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Dass so keine zukunftsorientierte Politik aussehen kann, dass sie handeln muss. Und damit sie handeln kann, macht sie etwas Spektakuläres. Sie gründet einen Arbeitskreis und gibt ihm den umwerfenden Titel: DAS KLIMA-KABINETT. Dann kann ja gar nichts mehr schief gehen, oder? Naja, das Kabinett besteht aus dem Minister für Verkehr und „gesunden Menschenverstand“ Scheuer, der Ministerin für die industrielle Landwirtschaft, dem Wirtschaftsminister und dem Finanzminister. Ach ja, und da sitzt auch noch die Umweltministerin mit am Tisch, die bereits einen Klimaschutzgesetz-Entwurf vorgelegt hat. – Der von der Union deutlich kritisiert wurde. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man glatt meinen, bei all dem Schauspiel handele es sich um Satire. Alle amüsieren sich darüber, dass in der Ukraine ein Komiker in die Stichwahl ums Präsidentenamt kommt – dabei sitzen in unserer Regierung gleich mehrere Komiker auf der Regierungsbank.

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Kahlschlag Bodenheim - Nackenheim

Wenn Dich etwas stört…

Für den neuen Präsidenten und Rechtspopulisten Bolsonaro hat der Klimaschutz keine Priorität. Umwelt- oder Regenwaldschützer verspottet er und macht keinen Hehl daraus, dass der Artenschutz unter ihm keine Förderung erleben wird. Den Schutz indigener Völker, in deren Stammesgebieten oftmals noch unberührte Natur vorzufinden ist, stuft er ebenso als unwichtig ein. Wie kann man nur so unvernünftig sein, immer weiter Bäume fällen, Lebensräume vernichten und somit Klima- und Artenschutz ignorieren? – Die Frage keimte in mir auf. Als ich jedoch einen Spaziergang durch meinen Wohnort machte, drehte sich die Frage um: Ist es nicht vermessen, wenn wir auf Staaten am Amazonas mit dem Zeigefinger deuten, sie in ihrem Handeln kritisieren – und zugleich vor unserer eigenen Haustür den Klima- und Artenschutz mit Füßen treten?!

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Taubenschwänzchen

Respekt!

Heute möchte ich noch einmal ein paar Gedanken zum Thema „Glück“ loswerden, dessen Grundlage vor allem auch der gegenseitige Respekt ist. – Zwischenmenschlich im täglichen Zusammenleben genauso wie zwischen uns, unseren Mitgeschöpfen und der Natur selbst. Dabei hat das Wort „Respekt“ unterschiedliche Bedeutungen. Der Unterschied liegt vor allem darin, ob der Respekt konstruktiv oder destruktiv geschaffen wird, ob er Wert- oder Geringschätzung ausdrücken möchte.

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Klagen fürs Klima

Die Bundesregierung spielt ja seit Jahren den Klimaschützer im grünen Mäntelchen – und gibt doch leichtfertig die Klimaschutzziele für 2020 auf. Sie setzt zudem weiterhin auf Kohlekraft. Gute Ideen und zukunftsweisende Impulse? – Fehlanzeige! Sie stellt sich vor die Autoindustrie und schützt sie, die ökologische Landwirtschaft unterstützt man bei weitem nicht so, wie es nötig wäre. Betriebe, die viel Strom verbrauchen, müssen nicht die Ökostromumlage bezahlen – die zahlen nur jene, die wenig verbrauchen. So ist nicht nur die stahlerzeugende Industrie befreit von der Umlage, nicht nur Autofabriken, sondern auch Schwimmbäder und sogar Betriebe der Massentierhaltung. Logik sieht anders aus. Es gibt Betriebe, die nach Einsatz von energiesparender Technologie und geringerem Stromverbrauch, mehr als vor den Energiesparmaßnahmen bezahlen müssen. – Dank Ökostrom-Umlage… So sieht jedenfalls kein konsequenter Klimaschutz aus! Und nun?! – Bleibt nur Klagen fürs Klima…

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Baum fällt … – NICHT!

Was für tolle Nachrichten! Ich konnte es kaum fassen, dass ein Rodungsverbot für den Hambacher Forst erlassen wurde. Und als dann auch noch das Demonstrationsverbot für die geplante Groß-Demo am Forst aufgehoben wurde, machte sich ein Glücksgefühl in mir breit. Zwar ist der Wald damit noch nicht gerettet, aber bis zu einem endgültigen Urteil darf er nicht abgeholzt werden. Und die Chancen stehen wohl gar nicht mal so schlecht, dass RWE dieses Mal den Kürzeren zieht und sich – zusammen mit der verbündeten Landesregierung – einen neuen Werbeslogan aneignen kann: Außer Spesen nix gewesen!
Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude… Und einen Schaden hat RWE allemal.

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Schnell mal Kohle scheffeln…

Die Folgen des Klimawandels sind in diesem neuerlichen Rekordsommer deutlich zu spüren und zu sehen. Aufgrund des Abschmelzens des Eises im Polarmeer und der daraus folgenden Erwärmung, werden die Temperaturgegensätze zwischen Äquator und Polarregion geringer. Dadurch verändert sich offensichtlich der Luftstrom, der in hohen Schichten der Atmosphäre herrscht, weshalb sich der Zug der Luftdruckgebiete verlangsamt. Sie bleiben länger auf einem Platz. Somit herrscht seit Februar in weiten Teilen Deutschlands Trockenheit, und seit Monaten ist es viel zu warm. In vielen Regionen Deutschlands fiel innerhalb der letzten sechs Monate nur die Hälfte des Regens, als es üblich wäre. Die Folgen für die Landwirtschaft, aber auch vor allem für die Natur sind katastrophal. Momentan tobt in den USA ein Hurrikan, es werden Rekordregenmengen erwartet. Und auch in Asien wütet ein Taifun.
Und was folgert man in der Politik aus dieser Entwicklung?
Kettensägen raus, Bäume fällen, Kohle fördern!

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