Böser Wolf!

Das Märchen vom Rotkäppchen und seiner Großmutter dürften die Meisten von uns kennen. Dabei spielt der Wolf eine tragende Rolle, frisst Oma und Enkelin. Dann kommt der Jäger, schneidet dem Wolf den Bauch auf und befreit die Gefressenen. Sie stecken dem schlafenden Wolf nun Steine in den Bauch, nähen ihn zu, und als er erwacht, stürzt er sich zu Tode. In Baden-Württemberg waren nun auch Wölfe unterwegs, rissen ein paar Schafe. Und schon geht dort – wie zuvor in Ostdeutschland – die Diskussion über die Tötung der Wölfe los. Die Mär vom bösen Wolf geistert durch die Medien, und verschweigt, dass der Wolf auch die Wildschweinplage in Schach halten und somit als Raubtier seine natürliche, regulierende Funktion einnehmen könnte. Stattdessen macht man Stimmung gegen den „bösen Wolf“, suggeriert dass für den Wolf kein Platz in den Wäldern sei. Man verkennt dabei das wahre Problem: Nicht die Natur dringt in unsere Städte ein, sondern unsere Siedlungen zerschneiden immer mehr Natur und somit die Heimat ihrer natürlichen Bewohner!

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Bienen

Biiieeenen!

Honigbienen sind wichtig für die Ökosysteme. Auch hängt die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen von ihnen ab. Sie sind sehr interessante, soziale und faszinierende Wesen. Außerdem produzieren sie leckeren Honig. Und sie liefern obendrein auch noch Wachs für Kerzen.
Ihre Existenz ist bedroht. Parasiten machen ihnen das Leben schwer, Umweltgifte schwächen ihre Abwehrkräfte ebenso wie fehlende Blütenvielfalt…
Mit all den Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren. Und ich engagiere mich für ein Verbot von Pestiziden, für mehr Blüten- und vor allem Wildpflanzenvielfalt.
Doch wird beim Bienensterben ein weiterer Aspekt sträflich vernachlässigt: Das Imkersterben.
Lange galt das Imkern als Tätigkeit für Herren in gehobenem Alter.
Doch hier findet allmählich ein Wandel statt. Einer, dem ich folgen möchte. Daher galt das Motto für den Mai: Ran an die Bienen und Imker lernen!

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Gehörnte Mauerbiene in Niströhre

Die Ruhe vor dem Summ

Tomaten, Paprika und Zucchini stehen in kleinen Pflanzgefäßen auf meiner Fensterbank. Sie wachsen dem Jahr entgegen, ihrer großen Zeit. Bald, spätestens wenn die Eisheiligen vorüber sind, werden sie auch im Freien wieder ihre Wurzeln in die Erde treiben und leckere Früchte bilden.
Doch werden sie viele Früchte tragen? Wie kann ich sie dazu bringen, dass sie das tun und dass die Ernte gut ausfällt? Ein Blick zu meiner „Butterbeer“ im Garten zeigt die Lösung auf: Durchlöcherte Äste
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Todes Mais

Grünschreiber

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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Todes Mais

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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Bienenengel auf Distel

Das „freie Handeln“

Momentan wird viel diskutiert über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. Angeblich sollen durch das Wegfallen von „Handelshemmnissen“ die Wirtschaft angekurbelt und somit neue Jobs geschaffen werden.

Nachdem sich die anfänglich euphorischen Rechnungen der Befürworter als Milchmädchenrechnungen und Schönfärbereien herausgestellt haben, beharrt man trotzdem weiterhin auf diesem Abkommen.

Kein Wunder – wenn man sich anschaut, wer darauf beharrt, sind die Ziele klar: Vor allem Großkonzerne erhalten die Möglichkeit, frei zu handeln, also ohne großartige Einschränkungen.Weiterlesen »

„German Angst?“

Wie gerne stellt man doch den „Freien Handel“ als Wachstumsmotor dar. Herr Schäuble hat letztens kritisiert, die Deutschen hätten zu viel Angst und würden sich damit Chancen verbauen. Glaubt man vielen Spitzenpolitikern, brauchen wir das TTIP – also das Freihandelsabkommen mit den USA – zum Überleben, und damit unsere Zukunft rosiger wird.

Durch den Abbau von unterschiedlichen Normen und Regelungen sollen mit diesem Abkommen Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Oder sind es doch nur Hundertausende? Auch Zahlen des Wirtschaftswachstums, das angeblich durch TTIP in die Höhe schnellen sollte, mussten von Befürwortern nach unten korrigiert werden. Irgendwie hatte man sich verrechnet. Oder hatte man doch schöngerechnet?

Man sollte nicht den Teufel an die Wand malen. Doch sollte man sich auch nicht rosarote Brillen mit Dollarzeichen auf die Nase setzen lassen, die momentan gerne verteilt werden.Weiterlesen »

Alte Sorten – neue Vielfalt

Bald beginnt wieder die Pflanzsaison. Eigenes Gemüse und Obst aus dem Garten, von dem man weiß, dass es nicht mit Giften belastet ist, schmeckt immer noch am besten und oft auch deutlich aromatischer als das aus dem Supermarkt. Man weiß, dass die Pflanzen nicht in umweltschädlicher Blumenerde aus Torf gewachsen sind, dass sie nicht mit künstlichem Dünger behandelt wurden und daher vielleicht weniger Masse, aber umso mehr Klasse aufzubieten haben. Auch aus Klimaschutzsicht ist der Anbau von Gemüse und Obst im eigenen Garten sinnvoll. Schließlich entfallen dadurch Transportwege, bei denen sonst Treibhausgase entstanden wären. Alles in allem ist also ein Nutzgarten eine sinnvolle Sache.Weiterlesen »