Friede, Freude, Honigkuchen?

Vor kurzem erhielt ich eine Antwort auf meine Anfrage beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Ich hatte bezüglich des Bienensterbens nachgefragt, zum Handeln aufgerufen, und möchte hier mal einige Fakten aus dem Antwortschreiben mitteilen… – Inklusive meiner Bewertung dazu.

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Bienen

Biiieeenen!

Honigbienen sind wichtig für die Ökosysteme. Auch hängt die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen von ihnen ab. Sie sind sehr interessante, soziale und faszinierende Wesen. Außerdem produzieren sie leckeren Honig. Und sie liefern obendrein auch noch Wachs für Kerzen.
Ihre Existenz ist bedroht. Parasiten machen ihnen das Leben schwer, Umweltgifte schwächen ihre Abwehrkräfte ebenso wie fehlende Blütenvielfalt…
Mit all den Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren. Und ich engagiere mich für ein Verbot von Pestiziden, für mehr Blüten- und vor allem Wildpflanzenvielfalt.
Doch wird beim Bienensterben ein weiterer Aspekt sträflich vernachlässigt: Das Imkersterben.
Lange galt das Imkern als Tätigkeit für Herren in gehobenem Alter.
Doch hier findet allmählich ein Wandel statt. Einer, dem ich folgen möchte. Daher galt das Motto für den Mai: Ran an die Bienen und Imker lernen!

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Bohnen-Vielfalt

Vielfalt wächst…

Es war abzusehen, und doch schlug es ein wie eine Bombe: Der deutsche Chemiekonzern Bayer kauft den US-Riesen Monsanto auf. Was zunächst wie eine von vielen Konzernübernahmen klingt, ist in Wirklichkeit eine sehr gefährliche Konzentration an Macht. Und damit meine ich nicht nur die Marktmacht, sondern auch ganz konkret den gesellschaftlichen Einfluss. Weiterlesen »

Vom Lebenswert

Beinahe täglich erreichen uns Meldungen über amoklaufende Menschen. Und mit ihnen verbreiten die Medien auch stets die Vermutung, es könnte sich um einen Terroranschlag handeln. Ja, manchmal kommt es einem so vor, als redeten sie einen Terrorhintergrund förmlich bei, obwohl nichts darauf hindeutet. Zugleich werden wir mit stundenlangen Sondersendungen überflutet, die nichts aussagen, außer Spekulationen. Und die uns den Eindruck des Kriegszustandes vermitteln.Weiterlesen »

Löwenzahnblüten

Ab in den Dschungel…

Ein Blick in den Garten nach einer Woche Urlaub und dauerndem Regen, war zunächst einmal wie der Blick in einen Dschungel. Vieles ist gewachsen, ja beinahe gewuchert. Speziell das „Unkraut“.

Brennnesseln hatten die erlaubten Bereiche überschritten und hingen über den Wegen. Eine Distel, die auf der Spitze meiner Kräuterspirale einen Platz gefunden hatte und vor dem Urlaub nur etwa 40 Zentimeter hoch war, war derart in die Höhe geschossen, dass sie umknickte und auf den Kräutern lag. Kein Zweifel: Sie musste weichen, damit mein Thymian noch weiter wachsen kann.Weiterlesen »

Weise und Weide

Entdeckung einer neuen Welt…

Eine Woche Urlaub im Thüringer Wald… Es gab viel zu entdecken, vieles ist aber auch buchstäblich ins Wasser gefallen. Die Wetterkapriolen haben den einen oder anderen Ausflug in die Natur verhindert.

Sei es der Besuch des Hainich – ein Naturpark, in dem uralte Buchenbestände unter dem Schutz der UNESCO wachsen. Oder auch eine Wanderung durch das Biosphärenreservat Vessertal. Das Wetter war einfach viel zu unbeständig, um eine größere Tour zu planen.

Zwar konnte ich sehr vieles erkunden: Die Wartburg, die Altstadt von Schmalkalden mit ihren Fachwerkhäusern, den Trusen-Wasserfall, das Schützenbergmoor…

Schützenbergmoor
Schützenbergmoor

Das Moor war dabei noch das urtümlichste und faszinierendste Natur-Ziel. Es offenbarte die Schönheit und Besonderheit eines Hochmoores und hat mich darin bestärkt, in meinem Garten auch in Zukunft keine torfhaltige Pflanzerde zu verwenden. Ein wirkliches Naturjuwel, das ich mir im Thüringer Wald erhofft hatte, war dieses relativ kleine Moor jedoch nicht.

Weitab dieser offiziellen Reiseziele entdeckte ich schließlich jedoch eine Welt, die einem Biosphärenreservat oder einem Naturpark in ihrer Schönheit in nichts nachsteht. In einem kleinen Thüringer Dörfchen gelangte ich an einen Feldweg, da ich mich verfahren hatte. Dort standen ein paar Kühe und ich entschloss mich, auszusteigen und mir die Beine zu vertreten. Gegenüber der Kuhweide entdeckte ich dann eine relativ weitläufige Wiese mit vielen blühenden Blumen und Gräsern. Weiterlesen »

Regenzeit

Die momentanen Wetterkapriolen sind im wahrsten Sinne des Wortes eine Katastrophe! Massive Niederschläge – so viel Regen innerhalb von 24 Stunden, wie er sonst in einem Monat fällt. Kein Wunder, dass momentan Dörfer und Städte unter Wasser stehen.

Doch es sind jene Unwetterereignisse, die die Klimaforscher seit Jahrzehnten vorhersagen. Wärmere Luft kann einfach mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Und da der Mensch weiterhin kräftig Treibhausgase ausstößt, sorgt er für steigende Temperaturen und damit auch für eine Häufung von Extremwetterlagen.

Selbst die Bundeskanzlerin, die sich so sehr für einen wirkungsvollen Klimaschutz ausgesprochen hat, rudert zurück: Es kommt zu einer Deckelung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, weil angeblich Leitungskapazitäten fehlen und die Kosten durch den Ökostrom für alle weiter steigen würden. Besonders absurd ist dabei die Tatsache, dass durch den vermehrt eingespeisten Windstrom im Norden, der auch ins Ausland exportiert wird, fossile Kraftwerke nicht mehr rentabel sind! Der Strom ist also billiger als der von fossilen Kraftwerken, aber man deckelt ihn, weil er angeblich zu teuer ist? – Wo steckt hier die Logik? Sicher, es ist die Speichertechnik, die noch nicht ausgereift ist. Und es sind eben die fehlenden Leitungen in den Süden…Weiterlesen »