Ziegen

Die armen Ziegen und der Bock…?

Regen! Erleichterung macht sich breit in Australien und bei allen, die die katastrophalen, apokalyptischen Brände auf dem Kontinent mitverfolgt haben. Bisher ist eine Fläche von der Größe Bulgariens von den Feuern zerstört worden. Zwar ist der Kontinent für seine Pyrophyen bekannt – also die an Feuer angepassten Pflanzen. Auch die Ökosysteme leben seit Jahrtausenden in diesem Wechselspiel des Wachstums und der Zerstörung, profitieren davon. Doch diese Brände sind anders! Sie sind verheerend, flächendeckend, die Trockenheit ist beispiellos, ebenso die Hitzerekorde. Deshalb fielen nach Schätzungen des WWF mindestens 1,25 Milliarden Tiere den Feuern zum Opfer.

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Zeit zum Zählen

An diesem Wochenende fand die „Stunde der Wintervögel“ statt. Ich habe mich heute Mittag beteiligt und bin vor allem froh über die aufgetauchten Amseln, von denen ich in den letzten Jahren nur noch wenige zu Gesicht bekommen habe. Hier die fotographische Ausbeute…

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Ist es das wert…?

In Australien toben heftige Brände und man geht – stand heute – von bis zu einer halben Milliarde toter Wildtiere aus. Das ist eine Katastrophe für die Natur und diesen Planeten, die einige ohnehin bedrohte Arten an den Rand des Aussterbens bringen wird. Zwar sind Buschbrände in Australien ein natürlicher Prozess. Doch aufgrund von Kahlschlag in bestehenden Wäldern, aber auch fehlgeleiteter Forstwirtschaft, werden die Brände massiv begünstigt. Der Klimawandel tut sein Übriges und die eigenltich trockenen Monate stehen dem Kontinent mit Januar und Februar eigentlich noch bevor.

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Eier-Lego

Eier-Lego

Wahrscheinlich reflektieren zu keiner Zeit mehr Menschen über ihr Leben als zwischen den Jahren. Sie fassen sich gute Vorsätze und stellen ihr bisheriges Tun auf den Prüfstand. – Mehr Sport machen, gesünder essen, weniger stressen lassen, mehr erleben, aufhören zu rauchen, … Ein Neustart ist es, den man am Datum festmachen kann. Leider gehen die guten Vorsätze, ähnlich wie das Feuerwerk zuvor, nach wenigen Tagen in Rauch auf. Doch es gibt eine Möglichkeit, das zu verhindern…

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Weihnachten am Rhein

Heute war ich mal wieder am Rhein unterwegs. Das hat sich in den letzten Jahren an den letzten Tagen im Jahr so eingespielt. Es ist gut zu erkennen, wie die Extreme zunehmen. In manchen Jahren kann man weit ins Flussbett hinein laufen, in anderen steht das Wasser zu hoch. Auch in diesem Winter regnet es (zum Glück – angesichts der letzten zwei Dürrejahre) verhältnismäßig gut. Doch nicht nur der Wasserstand ist interessant. Der Fluss hat mir auch heute wieder seine Eigenschaft als Lebensraum für viele Tiere gezeigt. Nicht nur Eisvögel kamen mir vor die Linse…

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Neues vom Amazonas

Heute habe ich einen Bericht über die Arbeit von Tommaso Protti gesehen, einem italienischen Fotografen. Er dokumentiert in eindrücklichen Bildern die fortschreitende Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes. Und er portraitiert auch Widerstandskämpfer, die sich der Geschäftemacherei in den Weg stellen und dabei mit ihrem Leben bezahlen. Besonders eindrücklich erscheint mir aber seine klare Erkenntnis: Solange die Armut nicht bekämpft werde, könne es keinen effektiven Umweltschutz in dem Land geben.

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Werbung verboten…

In Großbritannien wird ein Werbespot verboten. Angeblich ist er zu politisch und hat daher nichts im TV zu suchen. Speziell nicht im Weihnachtsprogramm – neben dem ganzen Brexit-Theater. Schade, dass man das nicht verbietet – es ist auch viel zu politisch… 😉 Doch was macht diesen Werbespot eigentlich so zensurwürdig? – Nun, er sagt die Wahrheit, und die hat in der Werbung in der Regel nichts verloren. Und oft auch nicht in der Politik. Grund genug, dass ich diesen Werbespot hier mal poste. Der stammt übrigens von der Supermarktkette „Iceland Foods“, wurde ins Deutsche übersetzt und wird nicht nur von Greenpeace verbreitet.

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Eure Stimme zählt!

Heute möchte ich auf den „Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.“ hinweisen. Mombach ist ein Stadtteil von Mainz und liegt daher in einem Ballungsraum. Es verschwinden immer mehr Naturflächen, werden zugebaut durch Straßen oder Häuser. In Mainz und seinem Umland sind Wohnungen heiß begehrt. Die Nähe zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, aber auch zur Wirtschaftsmetropole Frankfurt am Main, tragen dazu bei. Die intensive Landwirtschaft tut ihr Übriges, die Natur muss immer öfter weichen. Doch es gibt auch Gegenbewegungen. Eine davon hat der „Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.“ angestoßen. Er engagiert sich ganz praktisch im Natur- und Artenschutz. Und er braucht nun unsere Stimme.

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