Was macht ein Schwein aus der Massentierhaltung auf dem Bauernhof?

Was machen Schweine, die in der Massentierhaltung gelebt haben, wenn man sie auf einem Bauernhof leben lässt? Werden sie krank? Sterben sie? Kommen sie nicht klar? Werden sie gar aggressiv?
Die Antwort ist viel einfacher: SIE WERDEN GLÜCKLICH
Denn sie leben artgerecht!
Diese Dokumentation sollte jeder mal gesehen haben. Speziell auch die Aussage einer Sprecherin des Landwirtschaftsministerium, die offenbar nicht weiß, wie groß ein Meter ist, die aber einen Zuwachs von 33% Platz (bisher 1 Quadratmeter, künftig 1,3 Quadratmeter pro Sau) als viel empfindet. Ich schlage daher einen Selbstversuch in der 1,3 Quadratmeter großen Box vor, um zu sehen, wieviel ein Meter ist und wie groß der Zuwachs an Platz. Am besten dann aber auch vier Wochen lang unbeweglich, wie es dem Schwein in regelmäßigen Abständen zugemutet wird. So wäre es ein relaitätsnaher Praxistest.

Das Video ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.ndr.de/fernsehen/Artgerecht-Das-Schweine-Experiment,minuten2484.html

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Ein Teich ist auch nur ein Mensch

Zwei Mann, ein Spaten, eine Schippe, eine Schubkarre, Unmengen Erde. Schweißgebadet graben sie sich Hieb um Hieb in steinigen Boden. Sie arbeiten sich immer weiter vor, damit das Loch groß genug wird. Groß genug, um gleich mehrere Menschen in sich aufnehmen zu können. Fünf Meter lang, vier Meter breit, und ordentlich tief…
Die Nachbarn schauen schon, Passanten werfen vom Grasweg, der am Garten vorbeiführt, einen kritischen Blick. Ich nehme es wahr, doch mir ist es egal. Es ist Mittag, die Sonne brennt mir auf den Kopf und ich verfluche, dass ich ausgerechnet hier gegraben habe, anstatt mir ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Doch dann mache ich mir klar: Ein Teich braucht nun mal Sonne!

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Trumpeltier

Heute kann ich es mir nicht verkneifen, auf das Treiben eines ganz besonderen Tieres einzugehen:
Die Rede ist vom Gemeinen Trumpeltier (Donaldus Trumputinus)

Sein bevorzugter Lebensraum ist der Porzellanladen. Dies ist eine gewagte Kombination, denn es handelt sich bei dem Tier um ein plumpes, einfach gestricktes und rücksichtsloses Wesen, das es bevorzugt, in möglichst viele Fettnäpfchen zu treten.
Und es fühlt sich offenbar wohl, wenn es ordentlich Porzellan zerdeppern kann.
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Bienen

Biiieeenen!

Honigbienen sind wichtig für die Ökosysteme. Auch hängt die Bestäubung vieler Kultur- und Wildpflanzen von ihnen ab. Sie sind sehr interessante, soziale und faszinierende Wesen. Außerdem produzieren sie leckeren Honig. Und sie liefern obendrein auch noch Wachs für Kerzen.
Ihre Existenz ist bedroht. Parasiten machen ihnen das Leben schwer, Umweltgifte schwächen ihre Abwehrkräfte ebenso wie fehlende Blütenvielfalt…
Mit all den Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren. Und ich engagiere mich für ein Verbot von Pestiziden, für mehr Blüten- und vor allem Wildpflanzenvielfalt.
Doch wird beim Bienensterben ein weiterer Aspekt sträflich vernachlässigt: Das Imkersterben.
Lange galt das Imkern als Tätigkeit für Herren in gehobenem Alter.
Doch hier findet allmählich ein Wandel statt. Einer, dem ich folgen möchte. Daher galt das Motto für den Mai: Ran an die Bienen und Imker lernen!

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Sellerieschnitzel mit Pommes und Rote Bete-Salat

Fleisch nimmt ein Stück Lebenskraft

Karfreitag war ein Tag der Stille, der Einkehr, des Nachdenkens. Und auch ein Tag, an dem die christliche Tradition besagt, dass kein Fleisch gegessen werden soll.
Nun ist mir dies nicht sonderlich schwer gefallen, da ich ohnehin Vegetarier bin. Doch stellen sich mir trotzdem einige Fragen. Ich esse deshalb kein Fleisch, da ich es nicht als richtig ansehe, einem fühlenden und denkenden Wesen sein Leben zu nehmen, nur damit es bei mir auf dem Teller landet. Der herzhafte Geschmack von Fleisch allerdings (auch Umami genannt) fehlt mir dabei schon ab und zu. Dafür gibt es ja Fleischersatzprodukte, die herzhaft schmecken. Doch sind die wirklich „das Gelbe vom Ei“? Sind sie besser für das Tierwohl? Und sind sie gesund für den Konsumenten?

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KriExit – Zeit für Frieden

KriExit – was soll denn das nun schon wieder sein?
Bei all dem „Exit“, das in letzter Zeit so durch die Medienwelt spukt, wäre es vielleicht mal was Positives. – Während der bevorstehende „Brexit“ und lange der drohende „Grexit“, der von französischen Nationalisten geforderte „Frexit“ und der niederländische „Nexit“, allesamt Horrorszenarien mit schlechten Konsequenzen wären. Denn ein KriExit wäre nichts anderes, als der Ausstieg aus dem Krieg. Man stelle sich vor, es ist Krieg und keiner geht hin… – Der Spruch ist bekannt. Doch wie soll das konkret gehen? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und sowohl im Großen als auch im Kleinen Lösungsansätze gefunden…

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Gehörnte Mauerbiene in Niströhre

Die Ruhe vor dem Summ

Tomaten, Paprika und Zucchini stehen in kleinen Pflanzgefäßen auf meiner Fensterbank. Sie wachsen dem Jahr entgegen, ihrer großen Zeit. Bald, spätestens wenn die Eisheiligen vorüber sind, werden sie auch im Freien wieder ihre Wurzeln in die Erde treiben und leckere Früchte bilden.
Doch werden sie viele Früchte tragen? Wie kann ich sie dazu bringen, dass sie das tun und dass die Ernte gut ausfällt? Ein Blick zu meiner „Butterbeer“ im Garten zeigt die Lösung auf: Durchlöcherte Äste
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Selbstversorgung

Selbstversorgung ist ein Begriff, dem ich noch mehr Leben einhauchen möchte. Und zwar über das Gemüsebeet im Garten hinaus. Daher geht’s heute ganz praktisch mal wieder um meine Schritte zu mehr Selbstversorgung. Dabei hat es in den letzten Wochen Fortschritte gegeben, die ich nicht vermutet hätte. Gleichzeitig gab es aber auch Rückschläge, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Doch habe ich durch diese Rückschläge etwas gelernt: Zimt schmeckt nicht nur gut…

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Flagge zeigen…

Jedes Jahr am 10. März findet in Deutschland die Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ statt.
Tibet ist seit Jahrzehnten durch China besetzt, dort finden regelmäßig Menschenrechtsverletzungen statt, die tibetische Kultur soll weitgehend getilgt werden.
Mit der Kultur zerstört China auch die wunderbare Natur. Grund genug für mich, das Thema genauer zu betrachten…

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Fasten?

Fastenzeit – ein weiterer Grund für mich, meine Ernährung näher zu betrachten und umzustellen. Denn ich mag Süßigkeiten sehr gerne. Schokolade und Lakritze, aber auch Kuchen esse ich definitiv zu oft. Doch ich bin damit nicht allein. Zucker ist ein Stoff, der in vielen Lebensmitteln steckt und inzwischen massenhaft eingesetzt wird. Auch immer mehr Weißmehlprodukte sind in unseren Lebensmitteln enthalten. Und Weißmehl wirkt sich wie Zucker in größeren Mengen auf den Körper negativ aus. Die Industrie nutzt den Umstand, dass Zucker süchtig macht und somit den Lebensmittelkonsum antreibt. Sie wirbt bewusst auch um Kinder als Kunden, deklariert die „Extraportion Zucker“ als „Extraportion Milch“. Und sie nimmt dabei in Kauf, dass es immer mehr übergewichtige, zuckerkranke Kinder und Erwachsene gibt.

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