Baum fällt … – NICHT!

Was für tolle Nachrichten! Ich konnte es kaum fassen, dass ein Rodungsverbot für den Hambacher Forst erlassen wurde. Und als dann auch noch das Demonstrationsverbot für die geplante Groß-Demo am Forst aufgehoben wurde, machte sich ein Glücksgefühl in mir breit. Zwar ist der Wald damit noch nicht gerettet, aber bis zu einem endgültigen Urteil darf er nicht abgeholzt werden. Und die Chancen stehen wohl gar nicht mal so schlecht, dass RWE dieses Mal den Kürzeren zieht und sich – zusammen mit der verbündeten Landesregierung – einen neuen Werbeslogan aneignen kann: Außer Spesen nix gewesen!
Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude… Und einen Schaden hat RWE allemal.

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…sorgsam wieder hergestellt

Der Hambacher Forst ist längst mehr als nur ein Stück Wald, den es zu schützen gilt. Er ist zum Symbol geworden für eine wachsende Gruppe von Menschen, die einfach nicht zusehen möchte, wie man die Erde zerstört – und mit ihr die eigene Zukunft. Auch ich hatte vor kurzem u.a. mit einem Brief an RWE appelliert, den Hambacher Forst zu erhalten und diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Schließlich warb man ja lange mit dem Slogan: VoRWEg gehen, und so sollte man erwarten, dass dieser Konzern zukunftsweisende Arbeit leistet… Die Antwort erhielt ich nun per E-Mail und möchte sie hier einmal kurz vorstellen – ebenso meine Reaktion darauf.

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Der Wert des Lebens

Am Samstag war ich im Baumarkt unterwegs, um Holz und Schrauben für meine dritte Wachtel-Voliere zu kaufen. Denn ich konnte nicht anders und habe mich für ein „Happy End“ entschieden – anstatt für das Schlachten. Die Wachtel-Hähne sind nun mal fühlende Wesen und sie können nichts dafür, dass sie mit dem „falschen Geschlecht“ geboren wurden, keine Eier legen und deshalb ohne materiellen Nutzen sind. Und da alle Gnadenhöfe, die ich angeschrieben hatte, keine Wachtel-Hähne aufnehmen wollten oder konnten, habe ich mich entschlossen, dann eben meinen eigenen kleinen „Gnadenhof“ einzurichten… Als ich im Baumarkt das benötigte Material zusammen hatte, ging ich zur Kasse und mir stach ein Produkt ins Auge: Fluginsekten-Vernichter

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Rot

Erst hatte sich der Mond hinter Wolken versteckt. Dann wollte mein altersschwacher Akku nicht mehr mitspielen. Aber dann wurde doch noch alles gut… 🙂 Hier ein paar Bilder vom „Blutmond“, fotografiert in den rheinhessischen Weinbergen, bei einem lauen Sommerlüftchen und zirpenden Grillen…

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Hochmoor

More Moor

Nach einer kleinen urlaubsbedingten Pause möchte ich heute meine jährliche Reihe „Warum in die Ferne schweifen…?“ fortsetzen. Dieses Jahr ging es in die Rhön bei Bischofsheim. Und es gab auch hier einiges zu sehen. Besonders das „Schwarze Moor“ war sehr beeindruckend, und ein Besuch hier sei nicht nur jedem empfohlen, der torfhaltige Blumenerde im Garten verwendet: Hier sieht man, welche einzigartigen Ökosysteme zerstört werden, um Torf abzubauen!

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Gesicht-Gedicht VI

Es ist ein wenig ruhig geworden um die Gesicht-Gedicht-Reihe. Die jungen Wachteln hatten mich zwischenzeitlich ganz schön auf Trab gehalten. Aber jetzt gehts weiter und es kommt ein neuer Gartenbewohner zu Wort: Ein Eichhörnchen. Drei junge Wilde turnen seit einigen Wochen durch den Garten, futtern aus dem Vogelfutter-Automaten genüsslich Körner und freuen sich über das eine oder andere Stück Apfel. Grund genug, den wuselnden Baumbewohnern das Wort zu überlassen. Sie haben uns nämlich etwas Grundlegendes über Nachhaltigkeit zu berichten, und über hohle Nüsse…

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Die Wachteln sind los… :-)

Am 9. April waren siebzehn Tage vergangen. Tage, an denen ich jeweils dreimal diese bunt gesprenkelten Eier gedreht und die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch gehalten hatte. Darin hatte ich bald Routine, auch an das Summen des Ventilators dieses Brutapparats hatte ich mich gewöhnt. Er stand direkt neben meinem PC im Bücherregal und so konnte ich immer mal wieder einen Blick auf diese leblosen Eier werfen. Der siebzehnte Tag war angebrochen, und eigentlich hätten schon die ersten Küken am sechzehnten Tag schlüpfen können. Stattdessen kam ich an jenem Montag um 13 Uhr nach Hause und erwartete bereits, dass mich eine kleine Wachtel anblickte. Doch Fehlanzeige – die Eier hatten am gestrigen Tag ein wenig gewackelt, heute rührte sich jedoch gar nichts. Nicht mal an einem Ei erkannte ich den Versuch des Lebens, heraus zu kommen. War es ein Fehlschlag? Schon am achtzehnten Tag sollte es weitgehend vorbei sein und so war es langsam mal an der Zeit, dass die Kleinen sich trollten.

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Frisch geschlüpfte Wachtel

Da sind sie…

Siebzehn Tage hat es nun gedauert, und jetzt ist es endlich soweit: Die Kleinen sind da. Zwei Wachtel-Küken haben heute zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr die Schale geknackt und das Licht der Welt erblickt. Eines habe ich bei seinem harten Kampf in die Welt beobachtet und gefilmt. Das Video gibts hier in kürze.

Nur soviel vorweg: Die beiden Kleinen sind wohlauf und warten darauf, dass die anderen Artgenossen die Eier verlassen. Und sie piepsen schon wie die Großen…

Der erste Kontakt...
Der erste Kontakt… Leider etwas unscharf wegen der Plastikkuppel des Brutautomats.