Das grüne Telefon aus dem Rhein

Das grüne Telefon…

Wenn Dir das Leben Steine in den Weg legt, bau ein Haus daraus. Dieser sehr gute Spruch kam mir in den Sinn, als ich im letzten Sommer durch das ausgetrocknete Flussbett des Rheins bei Nierstein spaziert bin, und dabei allerhand Müll fand. Ich suchte vergeblich nach passenden Steinen,  dafür fand ich zum Glück ein schönes, grünes Telefon mit Wählscheibe. Und schon konnte es losgehen… Das Teil war geradezu prädestiniert für den Bau eines Hauses. Klingt als hätte ich „eine Meise“? – Nein, es ist natürlich ein Rotkehlchen! Aber das nur fast… 🙂

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Autobahn in Dänemark

Ich geb Gas, ich geb Gas…

Was haben Lungenärzte und die Autoindustrie gemeinsam? Offenbar gleiche Interessen – wo immer die auch liegen mögen. Ich meine, was bewegt sonst eine Gruppe von Lungenärzten dazu, die gängige Praxis der Schadstoffmessung in der Luft zu kritisieren, und vor allem die festgelegten Grenzwerte? Fahren sie selbst einen Diesel und wollen weiterhin in die Stadt dürfen? Oder wer hat sie engagiert? Böse Zungen – ich bin keine solche – könnten glatt darüber spekulieren, es war der gleiche, der auch den Bundesverkehrsminister „auf Spur“ gebracht hat. Der Akteur, der am meisten Nutzen von einem Stopp der Fahrverbote ziehen könnte, ist  die Autoindustrie. Und die hat ja bereits bei den Abgas-Skandalen ordentlich geschummelt, als es um die Werte ging. Warum sich jetzt das Spiel von irgendwelchen Gesundheitsaposteln verderben lassen…?

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Komm, sei ein Frosch!

Schon mal von der Story mit den vier Fröschen gehört? Jene, die sich für einen Wettkampf entscheiden und einen Berg erklimmen wollen? Die umstehenden Zuschauer sind skeptisch und rufen: Das schaffen die nie! Die werden noch den Abgrund runter fallen! Frösche können keine Berge erklimmen, das geht doch gar nicht! Drei der Frösche geben auf, nur der vierte hüpft weiter, als sei nichts gewesen. Und er erreicht das Ziel. Das hat einen ganz besonderen Grund und ich frage mich immer öfter, ob wir nicht auch mal so sein sollten, wie dieser eine Frosch…

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Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Speckstein

Liebe kann ein Stein sein

Nicht mehr lange und wir feiern wieder Weihnachten. – Das Fest der Liebe und der Herzen… Zuvor feiern jedoch Einzel- und Großhandel das große Fest des Kommerzes, und laden uns alle herzlich dazu ein. Die Innenstädte sind voll, die Menschen genervt und im Weihnachtsstress, die Paketfahrer kommen mit der Auslieferung von online bestellten Geschenken nicht mehr nach, und der Handel lockt zusätzlich mit tollen Rabatten. Der Konsum wird angekurbelt und alle werden am Ende glücklich… Die Hersteller, die Händler, die Käufer, die Beschenkten. Das heißt, werden sie das wirklich?

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Das Weihnachtsessen – ein Gedicht…

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und mit ihm viele kulinarische Köstlichkeiten. Am bekanntesten ist wohl die Weihnachtsgans, aber auch Rind- und Schweinefleisch landen auf der festlichen Tafel. Das Festmahl soll die feierliche Atmosphäre dieser besinnlichen und geselligen Tage noch unterstreichen. Doch was landet da wirklich auf unseren Tellern am Fest der Liebe…? Was hat das mit Liebe zu tun? Und was sagt der Papst dazu? Mit diesen Fragen beschäftigt sich folgendes Gedicht.

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Gesicht-Gedicht VII

Es hat etwas länger gedauert, doch hier ist wieder eines: Ein Gesicht-Gedicht…
Heute kommt mal der Albtraum der Meere zu Wort, und hält uns einen Spiegel vors Gesicht. Solche Monster, wie es es Filmemacher gern darstellen, sind Haie nicht. Vielmehr fallen auch sie einem viel grausameren Räuber immer öfter zum Opfer: Dem Menschen. Und der geht mit den Haien bestialisch um, schneidet ihnen u.a. bei lebendigem Leibe die Flossen ab und wirft den für ihn wertlose Rest der Tiere zurück ins Meer… Darüber berichtet auch das GEO-Magazin.

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Kraft der Tiere

Haustiere haben einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage von uns Menschen. Alleine das Streicheln einer Fellnase beruhigt, senkt Herzfrequenz und Blutdruck, bietet Entspannung und Trost. Die meisten Halter von Katze, Hund, Hase & Co. können zudem ein Lied davon singen, wie empathisch ihre tierischen Mitbewohner sind. Wenn die nämlich spüren, dass es ihrem menschlichen Freund schlecht geht, kommen sie zu ihm und versuchen ihn aufzumuntern, schnurren oder stupsen ihn mit der Nase an, fordern zum Spielen oder Schmusen auf. Auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Tiere gefördert, sie werden harmonischer. Eine Gruppe, die sich um ein Tier kümmert, erfährt mehr Zusammenhalt. Das kann man in einer Familie beobachten, in einer Schulklasse, im Büro – oder auch in einer Wohnungslosen-Herberge. Das erzählte mir Herbergsleiter Sascha Horn während meiner Krimilesung in Bingen am 29. November.

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Erbgut – Erbschlecht?

In China wurden zwei Mädchen geboren. Das ist erst mal nichts Außergewöhnliches. Dass sie angeblich die ersten Menschen mit gezielt veränderten Genen sein sollen, ist dagegen eingeschlagen wie eine Bombe. Überall her kommt Kritik an dem Forscher, der nach eigenen Angaben ein Gen im Erbgut der Embryonen ausgeschaltet hat, wodurch die Kinder resistent gegen HIV seien. Hier ein Bericht in der Zeit-Online. Das Geschrei ist groß und viele melden ethische Bedenken an. – Menschenversuche, so ist sich die Mehrheit einig, sind absolut abzulehnen. Doch gibt es eigentlich auch ein Scheinheiligkeits-Gen? Dann bitte ausschneiden und entsorgen…

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Klagen fürs Klima

Die Bundesregierung spielt ja seit Jahren den Klimaschützer im grünen Mäntelchen – und gibt doch leichtfertig die Klimaschutzziele für 2020 auf. Sie setzt zudem weiterhin auf Kohlekraft. Gute Ideen und zukunftsweisende Impulse? – Fehlanzeige! Sie stellt sich vor die Autoindustrie und schützt sie, die ökologische Landwirtschaft unterstützt man bei weitem nicht so, wie es nötig wäre. Betriebe, die viel Strom verbrauchen, müssen nicht die Ökostromumlage bezahlen – die zahlen nur jene, die wenig verbrauchen. So ist nicht nur die stahlerzeugende Industrie befreit von der Umlage, nicht nur Autofabriken, sondern auch Schwimmbäder und sogar Betriebe der Massentierhaltung. Logik sieht anders aus. Es gibt Betriebe, die nach Einsatz von energiesparender Technologie und geringerem Stromverbrauch, mehr als vor den Energiesparmaßnahmen bezahlen müssen. – Dank Ökostrom-Umlage… So sieht jedenfalls kein konsequenter Klimaschutz aus! Und nun?! – Bleibt nur Klagen fürs Klima…

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