Die Kleinsten sind die Größten

Letztens habe ich mal wieder eine Ameise gesehen, die einen richtig dicken Brocken getragen hat. Das war beeindruckend, denn welcher Mensch kann schon von sich behaupten, bis zum Vierzigfachen seines eigenen Gewichts tragen zu können? Bei 60 kg Körpergewicht wären das stolze 2400 kg! Doch die Insekten haben noch deutlich mehr zu bieten als das.

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Bei Vollmond in die Erdkammer

Na, auch froh, dass der Frühling Einzug gehalten hat und die, kalte schmuddelige Erkältungszeit vorüber ist? Im Winter musste ich mich gleich zweimal mit einem hartnäckigen und trocknen Reizhusten rumschlagen. Da hat man die Erkältung nach einigen Tagen hinter sich gebracht, hustet aber noch wochenlang, ist heiser und kann nachts nicht schlafen. Dem möchte ich beim nächsten Mal was Natürliches entgegensetzen können. Zwar ist es noch lange hin bis zum Herbst, doch hat mich am Wochenende die Lust am Kräutersammeln gepackt. Und ich habe ein Kraut gerupft, das als natürlicher Hustenstiller bekannt ist: Der Spitzwegerich. Ihn habe ich nicht in Alkohol eingelegt, oder gar getrocknet. Nein, ich habe mit ihm einen Erdkammersirup vorbereitet.

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Destruktiv

Es gibt diese Menschen, die dir die eine jährliche Urlaubsreise mit dem Auto vorwerfen und sagen, die mache dich unglaubwürdig in Sachen Klimaschutz. Das sind dann jene Menschen, die selbst nicht mal den kleinen Finger krumm machen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie haben eigentlich auch gar kein Interesse am Klimaschutz: Nein, ihnen geht es nur ums Prinzip! Sie suchen nach dem Wurm im Apfel. Und selbst wenn da gar keiner ist, erfinden sie ihn einfach.

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Ein kleiner Affe

30.003

Ein Tier ist nur ein Tier. Es ist sich seiner Selbst nicht bewusst, ist nur in der Lage zu Grundempfindungen, bedingt intelligent und kann auch hier dem Menschen nicht das Wasser reichen. Der ist hochentwickelt, legt ein komplexes Sozialverhalten an den Tag, ist in der Lage zu vielen Empfindungen, komplexem Denken und Fühlen. Er kann Trauer empfinden, genauso wie Wut oder Angst. Er besitzt eine Seele, eine komplexe Psyche. Zwischen Mensch und Tier liegen Welten, sie unterscheiden sich grundsätzlich. So lautet zumindest noch immer die mehrheitliche und offizielle Meinung. Doch was ist eigentlich, wenn ein Mensch krank wird? – Dann behandelt man ihn natürlich mit Medikamenten, deren Wirksamkeit und Unbedenklichkeit man zuvor an Tieren getestet hat.

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Teichfrosch

Quaaak

Vor zwei Jahren habe ich meinen Naturteich eingerichtet und kann mit Freude und auch etwas Stolz darüber berichten, wie toll er sich entwickelt hat. Die Schwimminsel ist dicht bewachsen mit Gräsern, aber auch mit einer winterfesten Schlauchpflanze. Am Ufer hat sich die Wasserminze ausgebreitet, die Sumpfdotterblumen blühen, ebenso der Teichsalbei. Im Wasser sind ganze Teppiche aus Wasserpest, Krebsschere und Froschlöffel zu erkennen. Und das Wasser selbst scheint auch in Ordnung zu sein. Wasserläufer sind ein gutes Indiz dafür.

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Wollschweber

Wollschweberwelt

So, nun ist es also soweit: Gestern habe ich mich als Guerilla-Gärtner betätigt. Ich habe auf dem Feldweg, der an meinem Garten vorführt, einen Blühstreifen eingesät. Am Wegrand habe ich das stupide Gras entfernt, die Erde umgegraben und feinkrümelig gelockert. Dann habe ich die Saatgutmischung mit dem schönen Namen „Bienenfreund“ verstreut, eingeharkt, leicht angedrückt und gegossen. Dann jedoch kamen mir Zweifel: Warum das alles? Das ist doch ein Witz! Anderswo roden sie täglich die Urwälder, vergiften die Meere, rotten Arten aus und zerstören das Weltklima. Und ich säe einen Blühstreifen auf einer Länge von vielleicht drei Metern ein. Was soll das schon bringen?

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Nur die Spitze des Müllberges…?

Bei meinem heutigen Beitrag handelt es sich um eine Anzeige/Werbung. Doch wer mich kennt weiß, dass ich nur für Dinge werbe, die ich für gut befinde und die mir am Herzen liegen. Und nach meinem letzten Artikel mit dem Grünen Telefon beschäftigt mich das Thema „Müll“ ohnehin sehr. Was Müll nun mit der Werbung zu tun hat, dazu später mehr. So viel vorab: Müll ist überall präsent! In den Weltmeeren treibt Plastikmüll in riesigen Strudeln, wodurch Meeresbewohner direkt sterben oder schleichend vergiftet werden.  Auch in den Flüssen ist jede Menge Plastik unterwegs: Große Teile und Mikropartikel. Giftige Stoffe werden durch den Müll abgegeben, reichern sich hier auch in den Wasserbewohnern an – und diese landen dann nicht selten auf unseren Tellern. Die Medien berichten regelmäßig über gewaltige Müllstrudel im Pazifik und Atlantik. Doch was, wenn sie nur die Spitze des Müllberges wären? Und Plastik ein Grund dafür, dass auf unseren Feldern in Zukunft deutlich weniger Gemüse geerntet werden könnte?

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Kapuzinerkresse

Der Zaubertrank…

Erkältungszeit! Überall schnieft und hustet es. Und ich bin eigentlich immer einer der Ersten, der „Hier“ schreit, wenn es Viren zu verteilen gibt… Die Folgen sind Schniefnase, Halsschmerzen und vor allem dieser wochenlange, quälende Reizhusten, der mich praktisch jedes Jahr erwischt. Doch dieses Jahr ist es anders. Dieses Jahr scheint es so, als hätte  ich die richtige Kombination erwischt, um mir Viren und Bazillen vom Leib zu halten. Meinem selbst hergestellten „Zaubertrank“ sei Dank…

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