Schnecken-Schrecken

Es könnte alles so schön sein: Meine vorgezogenen Tomatenpflanzen sind dieses Jahr richtig toll geworden, und so habe ich einige sogar bereits mit Blütenansätzen in den Garten gepflanzt. Fast zwanzig verschiedene Tomatensorten konnte ich dieses Jahr vorziehen – von der „Weißen Königin“, über die dunklen „Black  Plum“, die gelben „Dattelwein“, säuerliche „Johannistrauben“ oder die „Reisetomate“ mit einzelnen auseinanderpflückbaren Fruchtteilen. Ich habe für sie extra solche Plätze gesucht, die nach oben hin auf natürliche oder künstliche Weise vor Regen geschützt sind, da die Pflanzen ja sehr anfällig für Pilzerkrankungen sind. Auch sechs verschiedene Kohlsorten warten darauf, ins Beet gepflanzt zu werden. Doch bereits das Auspflanzen der Tomaten endete in einem Massaker, ebenso die Aussaat von Radieschen, Möhren oder gar Salat. Es ist wahrlich eine Plage, die nicht nur meinen Garten heimsucht: SCHNECKEN

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Endlich: Gift hinter Glas

Neonikotinoide sind künftig verboten! So konnte man es lesen in einem Post des Bundesumweltministeriums bei Facebook vom 27.04.2018. Weiter hieß es: „Ein erster Erfolg für den Insektenschutz: Die Anwendung von Neonikotinoiden im Freiland wird komplett verboten! Die Stoffe sind künftig nur noch im Gewächshaus erlaubt, wo sie keinen Insekten schaden – das haben die EU-Mitgliedstaaten heute beschlossen. Auch Deutschland hat für ein Verbot gestimmt.“
Das ist wirklich eine tolle Nachricht! Doch einen Haken hat die Sache: Sie stimmt so nicht, Fake News lässt grüßen…

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Frisch geschlüpfte Wachtel

Da sind sie…

Siebzehn Tage hat es nun gedauert, und jetzt ist es endlich soweit: Die Kleinen sind da. Zwei Wachtel-Küken haben heute zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr die Schale geknackt und das Licht der Welt erblickt. Eines habe ich bei seinem harten Kampf in die Welt beobachtet und gefilmt. Das Video gibts hier in kürze.

Nur soviel vorweg: Die beiden Kleinen sind wohlauf und warten darauf, dass die anderen Artgenossen die Eier verlassen. Und sie piepsen schon wie die Großen…

Der erste Kontakt...
Der erste Kontakt… Leider etwas unscharf wegen der Plastikkuppel des Brutautomats.
Wachtel-Eier

Jetzt gehts rund… :-)

Jetzt geht’s rund! Und in siebzehn Tagen ist es soweit. Bis Ostern hat es nicht mehr gereicht, dabei wäre es doch so passend gewesen. Denn das Osterfest steht ja auch für den Neubeginn und das Leben. Nicht umsonst hat man das Ei als Fruchtbarkeitssymbol gewählt, um mit ihm auch das Ende des Winters zu symbolisieren und das Leben des neuen Jahrs zu feiern. Dieses beginnt seinen Lauf von vorne, die Bäume treiben ihre Knospen und Blüten, die Vögel bauen ihre Nester. Und auch ich habe eins gebaut…

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Tomate Fuzzy Wuzzy

Neues Beet, neues Glück…

So langsam packt mich wieder das Aussaat-Fieber. Es ist zwar noch früh, doch in diesem Jahr möchte ich ein wenig experimentieren. So habe ich bereits Mitte Januar die ersten Tomaten eingesät und hoffe, dass bis Mai stattliche Pflanzen aus ihnen werden. Sie sehen schon ganz gut aus, doch wissen sie noch nicht, dass sie der kleine Teil einer potentiellen Revolution werden könnten. Das heißt, es ist eigentlich kein Fortschritt, sondern eher ein Schritt zurück – hin zur Ursprünglichkeit. Das Zauberwort heißt Mykorrhiza. Was das ist und wie auch die konventionelle Landwirtschaft von mehr Ursprünglichkeit profitieren könnte, davon möchte ich heute berichten.

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Ende Gelände! – Landwirt setzt Nervengift ein

Walter M. ist eigentlich ein sehr umgänglicher Mensch. Mitte vierzig, liebevoller Ehemann und Vater von zwei Kindern. Er hat einen Hof, den er bewirtschaftet, und das in vierter Generation. Das Leben könnte so schön sein. Wenn da nicht diese Vandalen wären, die ihm regelmäßig die Ernte zerstören möchten. – Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Er hat versucht, sie mit verschiedenen Mitteln fern zu halten. Doch sie waren hartnäckig. Und nun, vor einigen Tagen, riss ihm endgültig der Geduldsfaden. Er ging zum Händler seines Vertrauens, kaufte sich eine passende Waffe und würde sie nun einsetzen. Schluss damit, ein für alle Mal!

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Friede, Freude, Honigkuchen?

Vor kurzem erhielt ich eine Antwort auf meine Anfrage beim rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Ich hatte bezüglich des Bienensterbens nachgefragt, zum Handeln aufgerufen, und möchte hier mal einige Fakten aus dem Antwortschreiben mitteilen… – Inklusive meiner Bewertung dazu.

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Frankenstein im Garten?

Weiße Salatgurken, weiße Monatserdbeeren, Rattenschwanzrettich und Erdbeerspinat wachsen in meinem Garten. Doch was sind denn das für seltsame Gemüsesorten? Welcher kranke Genforscher hat hier seiner Kreativität freien Lauf gelassen und so der Natur ins Handwerk gepfuscht? Genetisch veränderte Pflanzen landen immer öfter auf den Feldern und so auch auf unseren Tellern. Und selbst das gute alte Blumenbeet im Garten, die Friedhöfe oder Balkonkästen sind vor dieser bedenklichen Entwicklung nicht mehr gefeit.

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Ein Teich ist auch nur ein Mensch

Zwei Mann, ein Spaten, eine Schippe, eine Schubkarre, Unmengen Erde. Schweißgebadet graben sie sich Hieb um Hieb in steinigen Boden. Sie arbeiten sich immer weiter vor, damit das Loch groß genug wird. Groß genug, um gleich mehrere Menschen in sich aufnehmen zu können. Fünf Meter lang, vier Meter breit, und ordentlich tief…
Die Nachbarn schauen schon, Passanten werfen vom Grasweg, der am Garten vorbeiführt, einen kritischen Blick. Ich nehme es wahr, doch mir ist es egal. Es ist Mittag, die Sonne brennt mir auf den Kopf und ich verfluche, dass ich ausgerechnet hier gegraben habe, anstatt mir ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Doch dann mache ich mir klar: Ein Teich braucht nun mal Sonne!

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