Die Kleinsten sind die Größten

Letztens habe ich mal wieder eine Ameise gesehen, die einen richtig dicken Brocken getragen hat. Das war beeindruckend, denn welcher Mensch kann schon von sich behaupten, bis zum Vierzigfachen seines eigenen Gewichts tragen zu können? Bei 60 kg Körpergewicht wären das stolze 2400 kg! Doch die Insekten haben noch deutlich mehr zu bieten als das.

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Eiche in der Oldendorfer Totenstadt

Baum-Zeit

Sie stehen herum wie angewurzelt, scheinbar bewegungsunfähig, im Herbst werfen sie ihre Blätter und Früchte ab, im Frühling Blüten, verschmutzen damit unsere Straßen und Wege. Und sie verteilen jede Menge Pollen – ein Graus für Allergiker. Bei Sturm brechen sie ab, gefährden Menschenleben, Sachwerte und die Verkehrssicherheit. Und nun sollen ausgerechnet sie die Erde vorm Klimakollaps retten?

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Killer auf sechs Beinen

Heute habe ich einen von diesen Killern entdeckt. Er streift durch die Gegend, sieht recht friedlich aus. Man erkennt seine Gefährlichkeit gar nicht. Auch seine Eltern sind dick, pummelig, schwerfällig und wirken eher träge als mörderisch. Dennoch haben auch sie es in sich – dieses Killer-Gen. Schon in ihren ersten Lebenswochen haben sie einiges auf dem Kerbholz: Bis zu 600 Opfer erbeuten und töten sie, und essen sie auch noch auf! Bis sie sich schließlich verpuppen. Und heraus kommt…

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Da lachen ja die Hühner (nicht!)

Über viele Jahrzehnte werden gezielt zwei getrennte Hühnerrassen gezüchtet: Eine, die viele Eier legt. Und die andere, die viel Fleisch ansetzt. Grund: Die Gier nach Profit und immer mehr Masse.
Bei der „Produktion“ von neuen Legehennen werden sowohl Hennen als auch Hähne geboren. Da Hähne bekanntlich keine Eier legen, und die Rasse zur Eierproduktion auch nicht wirklich Fleisch ansetzt, sind die Hähne überflüssig. Was also tun mit ihnen? Richtig – man tötet sie so schnell und wirtschaftlich wie möglich.
Vor einigen Jahren begann die öffentliche Diskussion darüber, ob es denn richtig sei, männliche Küken nach dem Schlupf direkt zu vergasen oder zu schreddern. Und die Frage nach dem Tierschutz stand im Raum, denn das Tierschutzgesetz besagt ja: Kein Tier darf ohne vernünftigen Grund getötet oder ihm unnötiges Leid zugefügt werden.

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Hufeisen-Azurjungfer, wenn ich mich nicht täusche

Weite in der Heide

Heute gibts mal wieder ein paar Natur-Impressionen. Dieses Jahr führte mich mein Urlaub nach Unterlüß. Was ich zunächst als kleines Dorf einordnete, entpuppte sich als Gemeinde mit einem achtgleisigen Bahnhof. Diese Tatsache bekamen auch meine Ohren zu spüren. Doch war der Urlaub in der Lüneburger Heide vor allem eines: Eine Wohltat für die Sinne.

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Schwalbenschwanz

Vom Flattern und Summen…

Schon gewusst? Schmetterlinge hören mit den Flügeln, sie schmecken, tasten und riechen mit den Fühlern. Einige von ihnen wie der Zitronenfalter können ein Frostschutzmittel produzieren, mit dem sie die kalte Jahreszeit überstehen. Andere Falter wie der Admiral sind Zugfalter und wandern im Herbst über die Alpen in den Süden. Bisher sind zwei Nachtfalter-Arten bekannt, welche die Ultraschall-Ortung einer Fledermaus stören, um selbst nicht Beute der Nachtjäger zu werden. Sie teilen ihnen durch ein Signal mit, dass sie bitter schmecken und die Fledermäuse drehen ab. Eine andere Nachtfalterart imitiert dieses Störsignal und wird ebenso verschont  – obwohl sie gar nicht bitter schmeckt.

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Die Reste eines Bienen-Paradieses

Blühstreifen säen – Blühstreifen mähen

Es war ein Hoffnungsschimmer. Zwischen meinem Wohnort Bodenheim und der Nachbargemeinde Mainz-Laubenheim hatte man einen Blühstreifen eingesät. Der Mohn begann herrlich zu blühen, Kornblumen und Disteln waren ebenso in den Startlöchern. Ein starkes Zeichen für den Artenschutz – dachte ich. Und was tat man dann: Genau! Man mähte über die Hälfte des Blühstreifens ab, teilweise auf eine Länge von 200 Metern komplett: Vor der Hauptblüte – wo man doch Wildblumenwiesen erst Ende Juli / Anfang August mäht, nach der Blüte und wenn bereits die Samen der einjährigen Pflanzen (wie z.B. Mohn) gebildet wurden.

Mehr bleibt mir hier gar nicht zu sagen. Ich poste einfach mal diese zwei Bilder als dicke Fragezeichen…

???

Reste des Blühstreifens
Reste des Blühstreifens

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Springspinne mit Schatten

Springspinnenschattensprung

Letztens machte ich Bekanntschaft mit dieser Springspinne hier. Erst glaubte ich, das sei ein Käfer, doch ich zählte die Beine: Acht waren zwei zu viel für ein Insekt. Dann lief das Tier springend umher und spätestens da wurde mir klar: Es muss sich um eine Springspinne handeln. Eine mit dunklem Körper und wunderschön grün schimmernden Mundwerkzeugen. Ich fotografierte sie von allen Seiten und sah mir später die Bilder an. Da entdeckte ich plötzlich ihren Schatten. Wie im Horrorfilm machte er diese kleine schöne Spinne ganz groß, ließ sie bedrohlich wirken. Und ich dachte mir: Das ist ja fast wie im wahren Leben…

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Bei Vollmond in die Erdkammer

Na, auch froh, dass der Frühling Einzug gehalten hat und die, kalte schmuddelige Erkältungszeit vorüber ist? Im Winter musste ich mich gleich zweimal mit einem hartnäckigen und trocknen Reizhusten rumschlagen. Da hat man die Erkältung nach einigen Tagen hinter sich gebracht, hustet aber noch wochenlang, ist heiser und kann nachts nicht schlafen. Dem möchte ich beim nächsten Mal was Natürliches entgegensetzen können. Zwar ist es noch lange hin bis zum Herbst, doch hat mich am Wochenende die Lust am Kräutersammeln gepackt. Und ich habe ein Kraut gerupft, das als natürlicher Hustenstiller bekannt ist: Der Spitzwegerich. Ihn habe ich nicht in Alkohol eingelegt, oder gar getrocknet. Nein, ich habe mit ihm einen Erdkammersirup vorbereitet.

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Wir haben die Wahl…

Was haben wir schon von der EU? Sinnlose Regelungen für krummes Gemüse, Bevormundung durch Brüssel, dafür zahlen wir ganz viel Geld für die anderen, bekommen nichts zurück. Dabei leben auch in Deutschland viele Menschen in Armut. – So ähnlich lauten die Argumente jener, die lieber heute als morgen das Ende der EU einläuten würden. Doch egal wie oft man etwas Falsches behauptet – es wird dadurch nicht richtiger. Die EU ist unverzichtbar und existenziell wichtig für Deutschland und für ganz Europa.

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