Wildbiene im Anlfug

Das Hotel ist eröffnet…

Also das Wildbienen-Hotel. Und nicht nur eines. Ich habe ja gleich mehrere bei mir installiert und sie werden momentan förmlich überrannt. Überall summt und brummt es. Das freut mich – für die Bienen und für meine Obstbäume. Die werden dann auch schön bestäubt und bringen hoffentlich viele Pfirsische, Birnen, Äpfel, Kirschen und Pflaumen…  Das große Summen wird jedenfalls am Wochenende richtig losgehen. Es sollen 20°C warm werden. Hier ein paar Impressionen der letzten Tage.

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Kohlmeise

Ich glaub, ich hab ne Meise…

Und nicht nur das… 😉 Heute gibts einen kleinen, garantiert Corona-freien Nachtrag zu meinen vertikalen Beeten. Denn ich habe die Zeit der Corona-Isolation genutzt, um für Insekten und Vögel Lebens- und Nisträume zu schaffen. Neben der Vervollständigung der vertikalen Beete habe ich noch eine weitere Wildbienen-Nisthilfe angebracht. Dabei ist mir aufgefallen: In die Höhle im Stamm der Fichte hat sich bereits eine Kohlmeise eingenistet… Man sieht sie im Beitragsbild. Im Garten habe ich dann noch eine Vogelschutzhecke gepflanzt sowie einen blühenden Unterbewuchs gesät. Und dann sind mir beim Aufräumen noch ein paar alte Dachziegel in die Hände gefallen, sowie eine alte Schreibmaschine. Damit musste ich einfach noch was anfangen – Stichwort: Upcycling…

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Was lernen wir vom Klopapier?

Diese Frage ist gar nicht mal so abwegig. Und nein: Ich möchte mich hier und heute nicht in den allgemeinen Chor einreihen, der vor Corona und seinen Folgen warnt. Die Fakten dürften inzwischen jedem bekannt sein. Wie man sich und andere vor Corona schützt, hört und liest man inzwischen überall. Wir müssen die Bedrohung absolut ernst nehmen! Doch, und jetzt kommts: Es gibt einen Unterschied zwischen Information und Sensation, zwischen „auf dem neusten Stand halten“ und „apokalyptischer Weltuntergangsstimmung“. Letzteres könnte nämlich direkt zur weiteren Verbreitung des Virus führen.

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Frühling im Anflug...

Frühling im Anflug

Nein, hier gehts heute weder um Hamsterkäufe, Klopapier oder andere apokalyptische Meldungen. Bei mir gehts um den Frühling, der bei uns Einzug hält. Heute summten die ersten Gehörnten Mauerbienen um mein Insektenhotel. Honigbienen schwirrten durch die Blutpflaume. Und gestern habe ich pünktlich zwei neue Lebensräume an einem Ort des Todes geschaffen.

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Es sind zwei!

Letzte Nacht hat meine Wildkamera den Beweis erbracht: Im Walnussbaum in meinem Garten sitzen zwei Vögel der Nacht. Das heißt, sie sind auch teils tagsüber aktiv. Ihr Ruf galt früher als Todessignal. Heute weiß man es besser, doch es mussten zuvor unzählige der Tiere qualvoll sterben, um Haus und Hof vor Unheil zu schützen. Überhaupt ist diese Eulenart stark bedroht, in Deutschland brüten noch etwa 6000 Paare. Das liegt vor allem an den schwindenden Lebensräumen, den fehlenden Nistplätzen und dem Einsatz von Pestiziden. Umso mehr freut es mich, dass ein Paar dieser Eulen meinen Walnussbaum offenbar als Nistplatz auserkoren haben.

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In dieser Einrichtung wurden in den Jahren 1940/41 insgesamt 13.720 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen vergast, ebenso 1031 politische Gefangene aus Konzentrationslagern.

Es brennt noch Licht…

Die aktuellen Geschehnisse können auch am Grünschreiber-Blog nicht einfach so vorbei gehen. In Hanau starben unschuldige Menschen aufgrund von Hetze und Rassimus. Die Partei, die dies propagiert ist zugleich jene Partei, die den Klimawandel leugnet, nichts mit Umweltschutz anfangen kann, sowie so ziemlich alle Arbeitnehmerrechte und soziale Errungenschaften einschränken möchte. Sie mag die Presse- und Meinungsfreiheit nicht, die sie für eigene Zwecke so gerne nutzt, und würde sie für andere am liebsten abschaffen. Sie sieht überall Probleme, hat jedoch selbst keine Lösungen und keine Ahnung von grundsätzlichen Dingen. Und sie vergiftet das Klima, bereitet Gewalt und Hass fruchtbaren Boden. Damit muss Schluss sein! Heute vor 75 Jahren wurden die Geschwister Scholl hingerichtet, weil sie sich gegen das bereits etablierte Nazi-Regime gestellt haben. Wir dürfen nicht so lange schweigen, bis wir nichts mehr sagen dürfen, müssen klare Kante zeigen. Wir sind die Mehrheit! Hier zwei Videos zum Thema, die mich besonders beeindruckt haben…

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Ein Efeu-Blatt

Alles neu auf Efeu…

Der Symbiosebaum an meinem Garten ist inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Der letzte Sturm hat die Astgabelung mit den Wildbienen-Nistdosen abgerissen und die Texte sind mit der Zeit auch etwas verblasst. Der unter den Meisen begehrte Yin-Yang-FuNiKa musste ebenso kurzfristig in Sicherheit gebracht werden, damit er nicht auch noch abreißt. Der Astbruch war ärgerlich, doch Grund genug für eine Erneuerung. Speziell die Kurzgeschichten habe ich nun in eine neue Form gebracht, sie stehen nun auf ein Efeublatt geschrieben…

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Brennstoffzelle

Grüne Technologie

Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Anzeige / Werbung. Für wen? Dazu später mehr. Zunächst geht es mir um eine Taschenlampe, die durch die Wärme der menschlichen Hand leuchtet. Ein emissionsfreies und autonom fahrendes Containerschiff auf den Weltmeeren. Eine Verpackung, die aus Algenextrakt besteht und sich in der Natur binnen kürzester Zeit abbaut. Und es geht mir um Plastikmüll, der aus dem Meer gefischt wird, um Adidas & Co. zu neuen Kollektionen zu verhelfen. Das klingt schon sehr utopisch, oder? Und doch wird es nach und nach Realität.

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Baumallee

Wood Wide Web

Wälder sind mehr als nur die Ansammlung von Bäumen. Bäume sind mehr als nur Produktionsfaktoren. Wir suchen im All nach intelligentem Leben, während es davon vor unseren Augen nur so wimmelt. Erst langsam beginnt die Wissenschaft zu verstehen, dass der Wald ein riesiger Superorganismus ist, mit einer eigenen Sprache und wundervollen Eigneschaften. Ein riesiges Netz verbindet die Bäume untereinander, in Kooperation mit den Pilzen. Bäume sind empfindsame Wesen, sie versorgen ihren Nachwuchs, kommunizieren über hunderte Kilometer miteinander. Sie stehen in engem Zusammenspiel mit dem Mond, verändern nachts ihren Durchmesser und ihr Volumen. Bäume wachsen schneller, wenn die Vögel singen und die Insekten zirpen. Wie wundervoll und geheimnisvoll diese Ökosysteme sind, zeigt uns Arte in einer bezaubernden Dokumentation.

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