Gedenkstätte KZ Buchenwald Hier waren etwa 266.000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert, es starben etwa 56.000 Menschen direkt im Lager. Auch wurden hier medizinische Versuche durchgeführt. Sie wurden mit Fleckfieber oder TBC infiziert, ihnen wurden zudem Brandbombenverletzungen zugefügt. 81 Prozent der Inhaftierten waren unterernährt, Menschen verhungerten oder wurden zu Tode gefoltert. Das ist deutsche Geschichte - kein "Fliegenschiss", wie man aus rechten Kreisen vor kurzem zu hören bekam. Das waren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen die es NICHT ZU LEUGNEN GILT! Auch nicht von populistischen Dumpfbacken!

Von den vier Jahreszeiten…

Aus gegebenem Anlass – die Geschehnisse in Chemnitz dürfen uns nicht kalt lassen! Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben, wir müssen den dumpfen Populisten den Wind aus den Segeln nehmen und ihre Lügen entlarven! Sie haben keine Lösungen für die Fragen unserer Zeit zu bieten, dafür jede Menge Probleme!

Daher heute von mir ein Gedicht zum Thema…

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Rot

Erst hatte sich der Mond hinter Wolken versteckt. Dann wollte mein altersschwacher Akku nicht mehr mitspielen. Aber dann wurde doch noch alles gut… 🙂 Hier ein paar Bilder vom „Blutmond“, fotografiert in den rheinhessischen Weinbergen, bei einem lauen Sommerlüftchen und zirpenden Grillen…

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The Mystery Blogger Award

So, nun habe ich es endlich mal geschafft und konnte den Beitrag zum Mystery Blogger Award schreiben und veröffentlichen. Denn ich wurde schon Mitte Januar von Sabine dazu eingeladen, die den sehr interessanten Blog dagehtwas betreibt. Herzlichen Dank dafür und gerne beteilige mich – wenn auch sehr verspätet. 🙂 Warum es so lange gedauert hat? Das hat teils mit der Erkältungswelle zu tun, von der ich leider auch nicht verschont geblieben bin und die mich fast zwei Wochen „außer Gefecht“ gesetzt hat. Und ein weiterer Grund für die Verzögerung besteht in einem Geheimnis. Aber eins nach dem anderen…

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Gesicht-Gedicht V

Geklonte und für die Autoindustrie gequälte Affen… Aus gegebenem Anlass kommt heute bei mir ein Primat zu Wort und er hat eine deutliche Botschaft parat. Es wird aber auch langsam Zeit, dem nächsten Verwandten der Menschheit Gehör zu schenken. Er hat einiges zu berichten: Über die vielen tausenden seiner Art, die ihr Leben in Versuchslaboren fristen und verlieren; die ungezählten Orang-Utans, deren Lebensraum man abfackelt, abholzt, die man gefangen nimmt, in Käfigen hält und prostituiert (ja, richtig gelesen, mehr dazu hier!); über viele Berggorillas, deren Wälder man vernichtet,… Also: Hören wir ihm zu.

 

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Gesicht-Gedicht IV

Heute soll mal eines meiner Hühner zu Wort kommen. Das ist übrigens die Henne, die immer schön melodisch vor sich hin singt, anstatt klassisch zu gackern. Sie hätte sicherlich einiges zu sagen, wenn sie könnte. Und sie würde für ihre Art eine Lanze brechen, wenn sie von den Zuständen in der Massentierhaltung eine Ahnung hätte. Vielleicht mit diesen Worten…?

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Gesicht-Gedicht III

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ kommt heute mal die so genannte „Ratte der Lüfte“ zu Wort, jenes Tier, das unter großer Anfeindung und Vertreibung leidet. Und zugleich mit einer verblüffenden Hartnäckigkeit die Nähe des Menschen sucht.
Und jene Taube, die letztes Jahr in der Birke vor meinem Haus gebrütet hat,
erzählt uns etwas über Liebe, Nachwuchs und Zukunft…

 

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Gesicht-Gedicht II

In meiner Reihe „Gesicht-Gedicht“ möchte ich Tiere „zu Wort kommen lassen“ und zugleich ein Gesicht geben. Allzu oft suchen wir nämlich nicht nach diesem, und trotzdem ist es da – das persönliche Aussehen eines Wesens, das es von der Masse unterscheidet und das zum Ausdruck bringt, was jedes Wesen ist: Ein Individuum.
Nach dem Rind kommt nun die kleine Wespe zu Wort, die mir letzten Sommer in die Kamera-Linse geschaut hatte. Was denkt es wohl – dieses Insekt? Vielleicht das? Grund genug dazu hätte es allemal!

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Gesicht-Gedicht I

Tiere haben es nicht leicht in unserer Gesellschaft. Zwar geht es vielen Haustieren gut, die putzigen Tierchen sind beliebt und werden geschützt. Doch gleichzeitig leiden jedes Jahr Milliarden von Schweinen, Rindern, Hühnern, Ziegen, Gänsen, Puten und anderen Tieren in den Ställen der Massentierhaltung. Es sterben Millionen Tiere – auch beliebte Schmusetiere, wie Kaninchen, Katzen und Hunde – anonym in Tierversuchslaboratorien, wo sie zuvor sehr viel Leid ertragen müssen. Der gesellschaftliche Widerstand dagegen ist nicht sehr groß, Fleisch wird immer noch gegessen und vor allem viel zu oft noch auf abgepackte, billige Discount-Ware gesetzt. So ein Schnitzel ist relativ anonym, hat kein Gesicht und es lässt sich leicht verdrängen, dass hinter diesem Stück Fleisch zuvor ein lebendiges, fühlendes, denkendes und vor allem leidendes Wesen steckte.
Daher habe ich die die Reihe „Gesicht-Gedicht“ gestartet. Mit ihr werde ich es in unregelmäßigen Abständen ermöglichen, den Tieren ins Gesicht zu blicken. Und mit den kombinierten Gedichten lasse ich sie zugleich zu Wort kommen.
Ich hoffe dadurch das Schweigen zwischen der steril eingeschweißten Ware und dem menschlichen Konsumenten brechen zu können. Und vor allem Schweigen des menschlichen Gewissens!

 

Das Rind

Was wäre wenn…?

Am letzten Donnerstag hatte ich eine verblüffende Begegnung. Als ich auf der Fahrt nach Hause durch den Mainzer Stadtteil Laubenheim fuhr und kurz am Straßenrand anhalten musste, da ich etwas im Handschuhfach suchte, traute ich meinen Augen nicht. Auf dem Gehweg trottete doch tatsächlich ein Esel an meinem Auto vorbei, links von ihm lief eine Frau mit dunklen langen Haaren und einem weiten Mantel. Hinter ihr folgte ein Mann mit Bart, Hut und ebenso urtümlich anmutender Kleidung. Josef und Maria in der Neuzeit? – Für einen Moment schien mir diese weltbekannte Geschichte ganz nah zu sein.
Leider konnte ich nicht aussteigen und fragen, welches Ziel die beiden hatten, ob sie nach einer Krippe suchten oder nach Bethlehem… Doch inspirierte mich dieses Erlebnis dazu, mir eine entscheidende Frage zu stellen, die mir schon seit geraumer Zeit durch den Kopf spukte: Was wäre wenn…?

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