Böser Wolf!

Das Märchen vom Rotkäppchen und seiner Großmutter dürften die Meisten von uns kennen. Dabei spielt der Wolf eine tragende Rolle, frisst Oma und Enkelin. Dann kommt der Jäger, schneidet dem Wolf den Bauch auf und befreit die Gefressenen. Sie stecken dem schlafenden Wolf nun Steine in den Bauch, nähen ihn zu, und als er erwacht, stürzt er sich zu Tode. In Baden-Württemberg waren nun auch Wölfe unterwegs, rissen ein paar Schafe. Und schon geht dort – wie zuvor in Ostdeutschland – die Diskussion über die Tötung der Wölfe los. Die Mär vom bösen Wolf geistert durch die Medien, und verschweigt, dass der Wolf auch die Wildschweinplage in Schach halten und somit als Raubtier seine natürliche, regulierende Funktion einnehmen könnte. Stattdessen macht man Stimmung gegen den „bösen Wolf“, suggeriert dass für den Wolf kein Platz in den Wäldern sei. Man verkennt dabei das wahre Problem: Nicht die Natur dringt in unsere Städte ein, sondern unsere Siedlungen zerschneiden immer mehr Natur und somit die Heimat ihrer natürlichen Bewohner!

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Trumpeltier

Heute kann ich es mir nicht verkneifen, auf das Treiben eines ganz besonderen Tieres einzugehen:
Die Rede ist vom Gemeinen Trumpeltier (Donaldus Trumputinus)

Sein bevorzugter Lebensraum ist der Porzellanladen. Dies ist eine gewagte Kombination, denn es handelt sich bei dem Tier um ein plumpes, einfach gestricktes und rücksichtsloses Wesen, das es bevorzugt, in möglichst viele Fettnäpfchen zu treten.
Und es fühlt sich offenbar wohl, wenn es ordentlich Porzellan zerdeppern kann.
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KriExit – Zeit für Frieden

KriExit – was soll denn das nun schon wieder sein?
Bei all dem „Exit“, das in letzter Zeit so durch die Medienwelt spukt, wäre es vielleicht mal was Positives. – Während der bevorstehende „Brexit“ und lange der drohende „Grexit“, der von französischen Nationalisten geforderte „Frexit“ und der niederländische „Nexit“, allesamt Horrorszenarien mit schlechten Konsequenzen wären. Denn ein KriExit wäre nichts anderes, als der Ausstieg aus dem Krieg. Man stelle sich vor, es ist Krieg und keiner geht hin… – Der Spruch ist bekannt. Doch wie soll das konkret gehen? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht und sowohl im Großen als auch im Kleinen Lösungsansätze gefunden…

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Kein Wunder?

Gestern sah ich aus den Fenstern,
noch war alles herbstlich grau,
nur das Weiß von Dunst-Gespenstern,
etwas Grün und Himmelblau.

 

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Die Nacht, sie kam, sie gab die Schwärze,
verdeckte jede klare Sicht,
so schläfrig langsam schlug ihr Herze,
ging mit dem Tag nun ins Gericht.

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Das Traumland führte mir vor Augen,
was jener Tag hielt nun bereit.
Und als ich blickte, konnt’s nicht glauben
  was heute Nacht gebar die Zeit.

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Die Welt, sie war grazil geweißt,
ich zog mich an und ging hinaus.
Der Winter war zur Nacht gereist
und breitete sich blitzschnell aus.

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Er war gezogen über Nacht
in diese Lande eisig ein.
Er hatte Herrlichkeit gebracht,
wie’s herrlicher nicht konnte sein.

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Wunderbarer Eiskristall
– erwachsen aus des Winters’ Hauch –
Es überzog grazil und prall:
 des Frostes’ Waffe weißer Schmauch.

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Erwachsen aus dem Wasserdampf,
vereint, geformt durch Vater Frost.
Ganz friedlich, ohne jeden Kampf,
entstand die schönste Augenkost.

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Wer Wunder sehn will, der soll schauen!
Wer Wunder hören will, höre hin!
Wer Wunder spüren will, soll vertrauen,
dem wundervollen Wintersinn.

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Erstarren soll er mit dem Eise,
soll staunen über jenem Schönen!
Und soll erkennen auf die Weise,
dass sinnvoll ist, der Welt zu frönen.

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In diesem Sinne der Welt ein friedliches, frohes, gesundes und glückliches Jahr 2017.

 

Todes Mais

Grünschreiber

Warum nicht Krimispannung mit Information und dem Naturschutzaspekt verknüpfen? Warum nicht Unterhaltungsliteratur mit den spannenden Wundern der Natur verbinden? Diese Fragen stellte ich mir vor einigen Jahren. Die Antwort darauf ist das Buch „Todes Mais“, das 2014 im Leinpfad Verlag erschienen ist.

„Todes Mais“ ist ein Regionalkrimi mit ökologischem Hintergrund und spannender Recherche rund um den „Superorganismus Bienenvolk“, der zudem die „Grüne Gentechnik“ thematisiert. Mit Humor, Dialekt und rheinhessischer Atmosphäre ist ein unterhaltsames Buch entstanden.

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