Das kalte Herz

Heute wirds hier märchenhaft. Denn gestern lief auf arte „Das kalte Herz“. Dieses packende und wundervoll umgesetzte Märchen handelt vom Holländer-Michel, der sich das Herz aus der Brust nimmt, um reich zu werden. Und vom Köhler Peter, der aus Liebe und aus Not ebenso nach Reichtum strebt, und so Hilfe beim Holländer-Michel sucht… Schließlich gibt er ihm sein Herz, wird angesehener Holzhändler, wird reich – und verliert am Ende doch alles, was ihm lieb ist und wofür er gekämpft hat. Und dann ist da noch das Glasmännchen, ein im Schwarzwald sagenumwobener Naturgeist, der uns allen etwas zu sagen hat… Ein tolles Märchen, das in die heutige Zeit der Gier passt, das hochkarätig besetzt ist und im Schwarzwald spielt. Aber Achtung – für Kinder ist es weniger geeignet, denn es enthält doch blutige Szenen.

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Ziegen

Die armen Ziegen und der Bock…?

Regen! Erleichterung macht sich breit in Australien und bei allen, die die katastrophalen, apokalyptischen Brände auf dem Kontinent mitverfolgt haben. Bisher ist eine Fläche von der Größe Bulgariens von den Feuern zerstört worden. Zwar ist der Kontinent für seine Pyrophyen bekannt – also die an Feuer angepassten Pflanzen. Auch die Ökosysteme leben seit Jahrtausenden in diesem Wechselspiel des Wachstums und der Zerstörung, profitieren davon. Doch diese Brände sind anders! Sie sind verheerend, flächendeckend, die Trockenheit ist beispiellos, ebenso die Hitzerekorde. Deshalb fielen nach Schätzungen des WWF mindestens 1,25 Milliarden Tiere den Feuern zum Opfer.

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Vollmond

Und was sagt der Mond…?

Während in Australien inzwischen eine Fläche fast so groß wie Bulgarien zerstört wurde, Milliarden Tiere starben – durch das Feuer, aber auch durch die enorme Trockenheit und die Extrem-Hitze – möchte man dort die größte Kohlemine der Welt in Betrieb nehmen. In Südamerika und dem Kongo holzt man immer mehr Regenwald ab, ebenso in Asien. Und in Deutschland will man die durch die Hitzesommer abgestorbenen Bäume durch neue Monokulturen ersetzen, anstatt vermehrt auf Naturwälder zu setzen. Was soll man dazu noch sagen? Mir fällt nichts mehr ein, angesichts einer solchen Engstirnigkeit und zum Himmel schreienden Dummheit der so genannten „Krone der Schöpfung“. Heute Morgen sah ich dann um 6 Uhr den Mond durchs Dachfenster am Himmel stehen. – Den ersten Vollmond des Jahres. Und mir kam in den Sinn, ich lasse ihn zu Wort kommen. Der hat ja schon einiges zu Gesicht bekommen und wird wohl noch vieles ertragen müssen…

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Neues vom Amazonas

Heute habe ich einen Bericht über die Arbeit von Tommaso Protti gesehen, einem italienischen Fotografen. Er dokumentiert in eindrücklichen Bildern die fortschreitende Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes. Und er portraitiert auch Widerstandskämpfer, die sich der Geschäftemacherei in den Weg stellen und dabei mit ihrem Leben bezahlen. Besonders eindrücklich erscheint mir aber seine klare Erkenntnis: Solange die Armut nicht bekämpft werde, könne es keinen effektiven Umweltschutz in dem Land geben.

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Der Stern auf Erden

 

Heute kann ich mich endlich wieder zurückmelden, nachdem mich eine starke Angina komplett umgehauen hatte, mit 40 Grad Fieber und allem was dazugehört… Da wurde mir mal wieder klar, welches Glück ich habe: Denn neben der eigentlich guten Gesundheit, die man oft als viel zu selbstverständlich ansieht, lebe ich in einem Land, in dem man sich im Notfall auf die ärztliche Versorgung verlassen kann. Und in dem man dann eben, wenn alle Stricke reißen, auch ein Antibiotikum bekommt. Ja, und dann saß ich auf der Couch und sah einen Bericht über The World’s Big Sleep Out. Am 07.12. fand dieser Aktionstag weltweit statt, auch einige Promis beteiligten sich daran – um auf das Schicksal der vielen Obdachlosen hinzuweisen. Dazu schliefen tausende Menschen, die eigentlich ein Dach über dem Kopf haben, im Freien und einer der Interviewten sagte dann morgens: „Ich kann jetzt heimgehen, duschen und ins Bett. – Sie können es nicht. Ich weiß nicht, wie sie das überstehen.“ Ja, und während ich nun mit meiner Zitronen-Lutschpastille im Mund dasaß, so selbstverständlich im Warmen, fragte ich mich, was wohl ein Mensch ohne Obdach macht, wenn er krank wird. Der kann nicht einfach mal so zum Arzt gehen, sich auf die Couch setzen und mit Zitronen-Lutschpastillen den Hals betäuben. Der ist vielmehr ziemlich arm dran! – Auch in einem Land wie Deutschland. Grund genug, hier meinen Beitrag zum 3. Advent zu posten: Die Kurzgeschichte „Der Stern auf Erden“ habe ich für die Caritas Wohnungslosenhilfe Mainz geschrieben und möchte sie auch hier einfach mal posten. Ich wünsche euch allen einen schönen und besinnlichen dritten Advent.

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Werbung verboten…

In Großbritannien wird ein Werbespot verboten. Angeblich ist er zu politisch und hat daher nichts im TV zu suchen. Speziell nicht im Weihnachtsprogramm – neben dem ganzen Brexit-Theater. Schade, dass man das nicht verbietet – es ist auch viel zu politisch… 😉 Doch was macht diesen Werbespot eigentlich so zensurwürdig? – Nun, er sagt die Wahrheit, und die hat in der Werbung in der Regel nichts verloren. Und oft auch nicht in der Politik. Grund genug, dass ich diesen Werbespot hier mal poste. Der stammt übrigens von der Supermarktkette „Iceland Foods“, wurde ins Deutsche übersetzt und wird nicht nur von Greenpeace verbreitet.

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Carlos schreit

Wiiillmaaaa!

Heute möchte ich mal wieder über meine kleine Hühnerschar berichten. Und über Carlos den Hahn. Der kann Wilma ganz gut riechen, und schiebt ihr alles zu, was lecker aussieht. Das ist sein Lieblingshuhn. Dann gibt es noch zwei weitere Damen in seinem Harem – und eine Ausgestoßene…

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