Falter-Vielfalt

Es gibt einen erfreulichen Trend: Man möchte gerne das Insektensterben stoppen, sät deshalb Blühstreifen aus. Speziell Landwirte werden hier vermehrt aktiv. Das ist sehr lobenswert. Doch speziell für die Falter ist ein solches Pollen- und Nektarangebot nur bedingt wertvoll. Denn ihre Raupen haben nichts davon. Sie brauchen vielmehr Fraßpflanzen, die im Blühstreifen-Saatgut nicht enthalten sind.

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Ich glaub mein Schwein pfeift…!

Unsere Bundeslandwirtschaftsministerin hat eine klare Forderung: Fleisch muss teurer werden. Denn Fleisch von glücklichen Tieren hat nun mal seinen Preis. Da hat sie recht, doch stinkt die Aussage ausgerechnet aus ihrem Mund zum Himmel wie ein Stück Gammelfleisch in der brütenden Nachmittagshitze…

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Wildbiene im Anflug

Zeit für neue Lehmsteilwände

Ton, Sand, Wasser, zwei Eimer und eine kleine Schaufel: Das braucht man, um für Wildbienen eine Nisthilfe als Ersatz für Lehmsteilwände zu bauen. Die gibt es nämlich in der Natur leider immer seltenter und umso wichtiger ist es, den Bienen solch eine Möglichkeit zu bieten. Denn viele unserer gerade bedrohten Wildbienenarten nisten in der Erde oder in Lösswänden. – Deutlich mehr als in Totholz. Eine solche Löss-Nisthilfe kann man relativ einfach selbst bauen. Und es geht bereits auf dem Balkon in kleinem Format, aber auch in größeren Dimensionen ist es für den Garten möglich.

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Wer klopft denn da?

Als ich letzte Woche morgens, wie in den letzten Monaten immer, im Homeoffice bei offenem Fenster am PC saß, war da plötzlich dieses Klappern zu hören. Ich sah hinaus und konnte nicht erkennen, woher das stammte. Es kam irgendwo aus dem Bereich der Wildvogel-Futterstelle in meinem Hof. Da würde doch kein Specht sein Unwesen treiben? Nein, es knallte immer nur einmal, dann waren etwa 30 Sekunden Pause, und dann knallte es wieder. Was sollte denn das für ein komischer Vogel sein? Heute hörte ich es dann wieder klappern und hatte zum Glück die Kamera zur Hand.

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Ein Blick in die Ferne – ein Blick in die Nähe

Heute gings hoch hinaus. – Soweit dies in meinem Wohnort möglich ist. Neben einem phänomenalen Ausblick, u.a. auf die Frankfurter Skyline, bot das Gebiet auch einen tollen Einblick in die Natur. Denn mitten in den Weinbergen, die ja nicht unbedingt durch ihre natürliche Vielfalt bestechen, sondern eher durch Monokultur, liegt ein Kleinod. Dort finden nicht nur Rebhühner und andere Vögel einen Lebensraum, auch Insekten und Kleinsäuger finden Nahrung. Und damit das Gebiet als Biotop wertvoll bleibt, gibt es tierische Helfer…

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Lebensadern

Die Natur braucht Raum – Lebensraum. Gärten bieten hier ein großen Potential. Wenn wir alle der Natur dort mehr Raum geben, können sich – in Kombination mit öffentlichen Landschafts- und Naturschutzgebieten – ganze Lebensadern bilden. Hierdurch stabilisieren sich die Ökosysteme, ein genetischer Austausch verschiedener Populationen einer Art ist möglich. So können wir ganz gezielt dem Artensterben entgegensteuern. Man muss dem Leben nur die Möglichkeit bieten, sich anzusiedeln und schon taucht es auf…

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We are one

So nennt sich ein „Globales Filmfestival“. Es findet momentan online statt und zeigt Kurzfilme aus aller Welt. Anschauen kann man sie kostenlos auf youtube und alles ist auf Spendenbasis für den guten Zweck angelegt, u.a. für UNICEF.
Ich habe mich gerade durchgeklickt und irgendwie fand ich diese beiden Kurzfilme ganz passend für unsere Zeit. Sie behandeln beide das Karma und die Frage der Gier in sehr unterhaltsamer und lustiger Weise. Viel Spaß mit dem „Bird Karma“ im Teich und „Bilby“ im Outback 🙂

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Tag der Umwelt

Heute ist internationaler Tag der Umwelt. Alleine das Wort „Umwelt“ lässt einen Trugschluss zu. Es müsste besser „Mitwelt“ heißen. Denn ohne diese Mitwelt kann auch der Mensch nicht überleben. Er ist abhängig von der Natur, dem Klima, dem Wetter, den Bienen, den Vögeln, dem Regen, der Sonne, dem Wind. Ja, er verdankt seine Existenz u.a. dem Regenwurm und den vielen anderen Mikro- und Marko-Organismen, die die Böden fruchtbar machen. Der Mensch ist auch psychisch, geistig und spirituell mit der Natur verbunden und von ihr abhängig. Er hat das nur teilweise verdrängt. Um dies zu ändern macht es Sinn, mal einen Kraftort aufzusuchen.

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