Advent, Advent – der Urwald brennt

In der Advents- und Weihnachtszeit brennen überall Kerzen – wahrscheinlich so viele wie in keiner anderen Zeit des Jahres. Kein Wunder: Es ist dunkel, es ist kalt und Kerzen spenden ein wärmendes Licht. Zugleich wirkt es schön besinnlich, wenn eine Kerzenflamme flackert. Eine brennende Kerze ist auch Sinnbild der Hoffnung und somit des Weihnachtsfestes. Sie bringt Licht in die größte Dunkelheit. Doch es ist nicht alles Hoffnung, was da in unseren Wohnzimmern schimmert. In vielen Kerzen steckt ein zerstörerischer Stoff.

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Erbgut – Erbschlecht?

In China wurden zwei Mädchen geboren. Das ist erst mal nichts Außergewöhnliches. Dass sie angeblich die ersten Menschen mit gezielt veränderten Genen sein sollen, ist dagegen eingeschlagen wie eine Bombe. Überall her kommt Kritik an dem Forscher, der nach eigenen Angaben ein Gen im Erbgut der Embryonen ausgeschaltet hat, wodurch die Kinder resistent gegen HIV seien. Hier ein Bericht in der Zeit-Online. Das Geschrei ist groß und viele melden ethische Bedenken an. – Menschenversuche, so ist sich die Mehrheit einig, sind absolut abzulehnen. Doch gibt es eigentlich auch ein Scheinheiligkeits-Gen? Dann bitte ausschneiden und entsorgen…

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Klagen fürs Klima

Die Bundesregierung spielt ja seit Jahren den Klimaschützer im grünen Mäntelchen – und gibt doch leichtfertig die Klimaschutzziele für 2020 auf. Sie setzt zudem weiterhin auf Kohlekraft. Gute Ideen und zukunftsweisende Impulse? – Fehlanzeige! Sie stellt sich vor die Autoindustrie und schützt sie, die ökologische Landwirtschaft unterstützt man bei weitem nicht so, wie es nötig wäre. Betriebe, die viel Strom verbrauchen, müssen nicht die Ökostromumlage bezahlen – die zahlen nur jene, die wenig verbrauchen. So ist nicht nur die stahlerzeugende Industrie befreit von der Umlage, nicht nur Autofabriken, sondern auch Schwimmbäder und sogar Betriebe der Massentierhaltung. Logik sieht anders aus. Es gibt Betriebe, die nach Einsatz von energiesparender Technologie und geringerem Stromverbrauch, mehr als vor den Energiesparmaßnahmen bezahlen müssen. – Dank Ökostrom-Umlage… So sieht jedenfalls kein konsequenter Klimaschutz aus! Und nun?! – Bleibt nur Klagen fürs Klima…

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Kondensstreifen vorm Mond

Alles Diesel – oder was…?

Luftverschmutzung kostet alleine in Europa offenbar mindestens 500.000 Menschen das Leben – pro Jahr! Das vermeldete vor kurzem die Europäische Umweltagentur (EAA). Weltweit sind es laut der Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich 7 Millionen, darunter auch viele Kinder. Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon sind dabei offenbar die Ursache für die vielen Toten. Und wer ist schuld? Richtig – der Straßenverkehr und vor allem diese bösen Diesel-Fahrzeuge, die Heizungsanlagen und vielleicht noch die Industrieschlote. Aber hauptsächlich Diesel-Fahrzeuge, die man nach den Schummeleien von VW & Co. am liebsten verschrotten möchte, damit der Kunde sich ein neues, weniger Schadstoffe emittierendes Diesel-Gefährt kaufen soll. – Mit Abwrackprämie als Anreiz, und ganz nebenbei als kleines Konjukturprogramm für die „arme“ Autoindustrie… Alle Augen sind auf die Autos gerichtet. Doch auch von oben kommt nicht immer etwas Gutes. Es lohnt sich also mal den Blickwinkel zu ändern…

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Baum fällt … – NICHT!

Was für tolle Nachrichten! Ich konnte es kaum fassen, dass ein Rodungsverbot für den Hambacher Forst erlassen wurde. Und als dann auch noch das Demonstrationsverbot für die geplante Groß-Demo am Forst aufgehoben wurde, machte sich ein Glücksgefühl in mir breit. Zwar ist der Wald damit noch nicht gerettet, aber bis zu einem endgültigen Urteil darf er nicht abgeholzt werden. Und die Chancen stehen wohl gar nicht mal so schlecht, dass RWE dieses Mal den Kürzeren zieht und sich – zusammen mit der verbündeten Landesregierung – einen neuen Werbeslogan aneignen kann: Außer Spesen nix gewesen!
Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude… Und einen Schaden hat RWE allemal.

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Kaffeebereiter-Set von TreeBox

Kaffee nachhaltig genießen

Dieser Artikel enthält Werbung. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich für kein Produkt werben würde, von dem ich nicht überzeugt bin. Und vom Pour Over Kaffeebereiter-Set von TreeBox bin ich nicht nur überzeugt, ich bin begeistert. Es besticht durch seine Nachhaltigkeit und schlichte Einfachheit, sieht zudem auch noch gut aus. Und wenn man dann auch noch einen nachhaltigen Kaffee wählt, den man darin bereitet, kann nichts mehr schief gehen beim eigenen „ökologischen Fußabdruck“.

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Schnell mal Kohle scheffeln…

Die Folgen des Klimawandels sind in diesem neuerlichen Rekordsommer deutlich zu spüren und zu sehen. Aufgrund des Abschmelzens des Eises im Polarmeer und der daraus folgenden Erwärmung, werden die Temperaturgegensätze zwischen Äquator und Polarregion geringer. Dadurch verändert sich offensichtlich der Luftstrom, der in hohen Schichten der Atmosphäre herrscht, weshalb sich der Zug der Luftdruckgebiete verlangsamt. Sie bleiben länger auf einem Platz. Somit herrscht seit Februar in weiten Teilen Deutschlands Trockenheit, und seit Monaten ist es viel zu warm. In vielen Regionen Deutschlands fiel innerhalb der letzten sechs Monate nur die Hälfte des Regens, als es üblich wäre. Die Folgen für die Landwirtschaft, aber auch vor allem für die Natur sind katastrophal. Momentan tobt in den USA ein Hurrikan, es werden Rekordregenmengen erwartet. Und auch in Asien wütet ein Taifun.
Und was folgert man in der Politik aus dieser Entwicklung?
Kettensägen raus, Bäume fällen, Kohle fördern!

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Der Wert des Lebens

Am Samstag war ich im Baumarkt unterwegs, um Holz und Schrauben für meine dritte Wachtel-Voliere zu kaufen. Denn ich konnte nicht anders und habe mich für ein „Happy End“ entschieden – anstatt für das Schlachten. Die Wachtel-Hähne sind nun mal fühlende Wesen und sie können nichts dafür, dass sie mit dem „falschen Geschlecht“ geboren wurden, keine Eier legen und deshalb ohne materiellen Nutzen sind. Und da alle Gnadenhöfe, die ich angeschrieben hatte, keine Wachtel-Hähne aufnehmen wollten oder konnten, habe ich mich entschlossen, dann eben meinen eigenen kleinen „Gnadenhof“ einzurichten… Als ich im Baumarkt das benötigte Material zusammen hatte, ging ich zur Kasse und mir stach ein Produkt ins Auge: Fluginsekten-Vernichter

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Gehört das in den Rhein rein?

Wenn der Rhein früher, als ich noch Kind war, mal Niedrigwasser führte, bin ich immer zum Seitenarm zwischen Nackenheim und Nierstein gegangen, habe dort Muscheln gesammelt. Und schöne, vom Wasser geformte Sandsteine. Es kam nicht so oft vor, dass man die Sandbänke und das Flussbett trockenen Fußes betreten konnte. Heute ist das öfters der Fall – dem Klimawandel sei Dank. Und man findet dort nicht mehr nur Muschelschalen und Steine. Heute hat sich mir eine breite Auswahl an Sammel-Gegenständen geboten. Und das war nur der Rest: Ein anderer Sammler war mir zuvor gekommen…

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Hochmoor

More Moor

Nach einer kleinen urlaubsbedingten Pause möchte ich heute meine jährliche Reihe „Warum in die Ferne schweifen…?“ fortsetzen. Dieses Jahr ging es in die Rhön bei Bischofsheim. Und es gab auch hier einiges zu sehen. Besonders das „Schwarze Moor“ war sehr beeindruckend, und ein Besuch hier sei nicht nur jedem empfohlen, der torfhaltige Blumenerde im Garten verwendet: Hier sieht man, welche einzigartigen Ökosysteme zerstört werden, um Torf abzubauen!

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