Das Werk der Wolken

Macht ihr das auch manchmal: Wolken beobachten, um darin einen Vogel zu sehen, einen Menschen, eine Katze, ein UFO, ein Alien oder ein anderes Gebilde? Ich habe heute das beobachtet, was aus den Wolken fiel, und das war nicht weniger schön. Zumal die letzten Tage nicht die besten waren…

Denn ich war ich ganz schön platt, fühlte mich krank wie lange nicht. Geboostert – mit Schüttelfrost, Rückenschmerzen, dickem und schmerzhaftem Lymphknoten unterm Schlüsselbein, Herzklopfen, Schwindelgefühl und einem schmerzenden, juckenden Arm, Husten und Schnupfen. Aber gut: Wenigstens scheint das Immunsystem so langsam genervt von den Spuren des Erregers zu sein und reagiert hoffentlich beim echten dann direkt.

So allmählich verschwinden auch wieder die Nebenwirkungen der Impfung und auch der Blick zum Himmel erinnerte mich heute daran, dass die Wolken noch so dick und grau sein können: Irgendwann werden sie wieder die Sicht zum azurblauen Himmel mit Sonne freigeben.
Doch zunächst war er grau, der Himmel, dann wurde es windig, und schon fiel wieder Graupel. Ein Blick aus dem Dachfenster offenbarte allerdings seine Schönheit, denn ich legte mich mit dem Handy und der Makro-Funktion auf die Lauer, um die kleinen Kunstwerke mit eigentlich sehr kurzer Haltbarkeit zu „konservieren“. Und es waren wirklich einige schöne dabei.

Die Fotos wirken manchmal wie eine Bleistift-Zeichnung, aber es ist tatsächlich alles das Werk der Wolken, nur am Kontrast habe ich ganz gleich „gedreht“ damit die Form besser erkennbar wird.

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Formation aus Graupelkörnern

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Und, was seht ihr? Also ich habe einen Schuh entdeckt, eine Katze und einen Vogel. Und ein Raumschiff… 🙂

Am Ende darf natürlich auch der blaue Himmel nicht fehlen, der plötzlich zu Tage kam. Und nein: Ich sitze nicht im Knast. 😉 Meine Katze sitzt im Sommer gerne am Fenster, schaut raus und das Netz schützt sie vorm Runterfallen.

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8 Gedanken zu “Das Werk der Wolken

  1. Der Wolkenvergleich passt gut. Kaum meint man einen Eindruck formulieren zu können, lässt man ihn schon wieder los, weil der nächste sich formt.

    Hoffentlich hat sich dein unangenehmer Nach-Boost-Zustand zum Normalen gebessert.
    Aber wenn man sich ansieht, wie selbst im zuvor von nur geringen Infektionszahlen betroffenen Wendland die Neuinfektionszahlen explodiert sind – voriges Jahr lagen die 7-Tage-Inzidenzen zwischen 7 und 11, heute bei verrückten 950,5! – und die Unvernunft der Menschen wächst, ist es klüger, einem heftigen Verlauf vorzubeugen, wenn man als Geimpfter auch nicht absolut geschützt ist.

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    • Danke, ja die Natur hat auch hier, wie eigentlich überall, richtig schöne Formen entstehen lassen…

      Zum Glück bessert sich der Nach-Booster-Zustand nun allmählich deutlich. Nur müde bin ich noch. Natürlich ist es sehr störend, solche „Nebenwirkungen“ zu haben. Aber wenn ich mir vorstelle, dass man bei einer Corona-Infektion auch diese Symptome haben kann, jedoch sehr viel intensiver, länger und vielleicht in Form von „Long Covid“ bin ich froh, dass ich nun geboostert bin. In meinem Umfeld habe ich schon von einigen Covid-Erkrankten gehört, denen es gar nicht gut geht. Und sie sind geimpft und teilweise sogar geboostert…
      Hoffen wir, dass sich die Infektionszahlen jetzt mit dem Frühling deutlich reduzieren.

      Gefällt 1 Person

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