Und das hier, als kleines Wunder aus meinem Garten...

Nun könnte es regnen…

Heute haben wir als Naturschutzgruppe zusammen mit dem NABU eine Wildhecke in meiner Gemeinde gepflanzt. Sie besteht aus 270 Wildsträuchern sowie einer Eberesche, die den Bereich abgrenzt. Der Boden war ab 30 Zentimetern Tiefe sehr trocken und fest. Und es war für November sehr warm.

17°C waren es heute laut offizieller Messstelle hier um 14 Uhr. Und ich glaube es aufs Wort. Schon morgens war es warm und die Luft feucht. Besser hätte ich ein T-Shirt angezogen. Denn durch strahlenden Sonnenschein und Arbeit heizte sich ganz schön auf. Doch wir sind gut voran gekommen…

Hecken am Rande einer Ausgleichsfläche
Hecke am Rande einer Ausgleichsfläche
Hundsrose, Echter Kreuzdorn, Pfaffenhütchen, Sauerdorn, Eingriffliger Weißdorn, Roter Hartriegel, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche und Weinrose...
Hundsrose, Echter Kreuzdorn, Pfaffenhütchen, Sauerdorn, Eingriffliger Weißdorn, Roter Hartriegel, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche und Weinrose…

Wir haben kräftig gewässert und werden die Eberesche den gesamten November und Dezember jede Woche einmal mit 100 l Wasser versorgen. So wird hoffentlich dieser Hecken-Bereich bald zum Lebensraum für Vögel und Insekten. In unserer aufgeräumten Kulturlandschaft werden solche Refugien immer seltener und so ist es wichtig, dass dieses Projekt nun realisiert wurde.

Doch es gibt auch noch ein paar weitere Bilder, die zeigen, wie sehr der Klimawandel sich hier bemerkbar macht.

Ringelblumen blühen
Ringelblumen blühen

 

Halsbandsittich am Walnussbaum
Diesen Halsbandsittich erwischte ich dabei, wie er sich am Walnussbaum in meinem Garten den Bauch vollgeschlagen hat.
Astern
Immerhin die Astern passen in den Herbst.
Feige
Und das hier, als kleines Wunder aus meinem Garten…

 

Feige
Diese Feige ist die erste genießbare an dem etwa 5m hohen Baum, den ich vor 10 Jahren aus Feigenkernen auf der Fensterbank selbst gezogen hatte. Die letzten Jahre trug er nur ungenießbare Früchte, dieses Jahr hat er dicke und leckere Feigen zu bieten.

5 Gedanken zu “Nun könnte es regnen…

  1. Ich wünsche euch Regen. Wir hatten offenbar damit schon mehr Glück, und ich würde sagen, dass es der insgesamt unselige Klimawandel ausnahmsweise dabei auch Vorteile hat für die Regeneration der wegen der noch hohen Bodentemperatur noch aktiven Pflanzen, vor allem denen der Krautschicht, die andererseits durch späte Blüten parat stehen für die Insekten, die ebenfalls ihre Chancen nutzen.
    Ich sehe die Insektenfresser unter den Vögeln gerade sehr zufrieden.

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    • Danke 🙂 Da wünsche ich euch noch viel mehr Regen. Bei uns hat auch auch letzte Nacht mal pünktlich nach der Hecken-Pflanzaktion geregnet und es soll wohl in dieser Woche noch mehr Regen geben. Es ist auch wirklich an der Zeit…

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  2. Eine tolle Aktion! Hoffentlich wird das immer mehr, wir können es brauchen. Wow, eigene Feigen, soweit ist es schon 😉 Das Foto ist dir gut gelungen. Ja, Regen können wir brauchen. Das dachte ich auch schon und habe mal wieder auf den Wetterrückblick geschaut. Aber das hätte ich gar nicht tun müssen. Ich weiß noch, daß es im letzten Herbst im Oktober und November viel geregnet hat. Dieses Jahr waren beide Monate bislang mittelprächtig. Im November kam bislang nur sehr wenig. Da muß noch was kommen, sonst wird die nächste Trockenphase weitere Baumopfer fordern.

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    • Ich finde die Aktion auch sehr gut. Die Hecken und der Baum wurden praktisch gestiftet, der NABU hat die Pflanzung an dieser Ausgleichsfläche vorgenommen. Letzte Nacht hat es noch mal ein bisschen mehr geregnet. Aber es müsste viel mehr sein. Aber das ist ja leider momentan in vielen Teilen des Landes der Fall.
      Danke, so schöne und vor allem leckere Feigen hatte ich noch nie. Dieser Baum trägt dieses Jahr sowieso das erste mal Früchte. Aber ein anderer Feigenbaum, den ich gekauft hatte, kommt mit seinen Früchten nicht an die Größe und auch nicht ans Aroma dieser Früchte ran. Für mich ist es immer noch verblüffend, dass ich diesen hohen Baum vor etwa 15 Jahren mit einem Kern eingesät hatte, auf der Fensterbank großzog und dann auspflanzte. Aber ich glaube, ich muss ihn diesen Winter mal zurück schneiden, da er doch sehr hoch wächst und man gar nicht mehr an die Früchte dran kommt.

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