Was will der Teich mir sagen?

Was für ein tolles Schauspiel sich in den letzten Tagen hier über unseren Köpfen abgespielt hat. Oder hatte ich jetzt nur einen besonderen Blick dafür?

Momentan bin ich etwas genervt.
Der RhineCleanUp, den ich in meiner Gemeinde organisiere zieht einen riesigen organisatorischen Rattenschwanz hinter sich her. – Corona sei Dank…
Nachdem mein Teich nach etlichen Versuchen endlich abgedichtet war, macht nun der Bachlauf Probleme. – Die unendliche Geschichte geht also weiter: Ebbe und Flut im Gartenteich
Unsere Arbeit als Naturschutzgruppe geht zwar am aktuellen Projekt voran, doch steht weiterhin – trotz vorheriger Zusicherung – in den Sternen, ob wir auf der restlichen Fläche weitermachen dürfen. Hier sieht man unser „Wildhotel“ im Rohbau, bald folgen das begrünte Dach und die Trockenmauer.

20200822_112903-e1598119259832

Und nicht zuletzt ist der „tolle“ und absolut „übersichtlichte“ neue Editor hier eine echte Herausforderung, ruhig zu bleiben.
Ach, und am 1. September muss ich nach Monaten des Homeoffice für vier Tage ins Büro, um neue Kollegen einzuarbeiten. Und was passiert? Ausgerechnet ab dem 31.08. wird eine Durchfahrtsstraße Richtung Mainz gesperrt und ich darf mich über Stau freuen…

Das alles hat auch dazu geführt, dass es hier etwas ruhiger wurde auf dem Blog. Und dass ich meinen Blick noch mehr auf die Natur gerichtet habe.

Dabei wurde mir klar, dass der Teich eigentlich nicht mehr als ein Sinnbild des Lebens ist: Auch hier gibt es Ebbe und Flut, Auf und Ab.
Ich könnte mich zwar darüber aufregen, dass ausgerechnet nächste Woche mit den Bauarbeiten Richtung Mainz begonnen wird. Ich könnte mich aber auch darüber freuen, dass ich voraussichtlich die restlichen drei Monate, in denen die Baustelle bestehen soll, wieder im Homeoffice arbeiten kann.

Die organisatorischen Herausforderungen für den CleanUp sind zwar sehr nervig, aber ich kann froh sein, dass man hier die Sache ernst nimmt und somit eine weitere Ausbreitung des Virus eindämmen möchte. – Nicht wie in den USA oder anderen Staaten, in denen egozentrische Narren an der Macht sind. Oder froh sein, dass jene „Demonstranten“ in Berlin mit Reichsflagge in den Händen keinen Einfluss in diesem Land haben.

Auch die Tatsache, dass man unsere Grünpatenschaftsfläche in Teilen in Frage stellt könnte mich jetzt aufregen (was es auch tut!) Aber ich denke, es ist viel Sinnvoller diese Energie in eine positive Veränderung zu stecken, anstatt sie in Ärger und die Unzuverlässigkeit anderer zu investieren.

Wolkenberg

Nicht zuletzt zeigen auch die Wolken dieses Gleichgewicht zwischen Hell und Dunkel, zwischen Licht und Schatten.
Es ist wichtig, der Sache einen anderen Rahmen zu geben, einen positiven. Das gelingt ganz gut wenn man einen anderen Blickwinkel einnimmt. Auch daran arbeite ich momentan… 🙂

Wolken

DSC_0915

Und wer bei all den Wolken natürlich nicht fehlen darf… 😉

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s