Emma, Olga, Teich und mehr

Heute war ich eigentlich im Garten, um meine vertikalen Erdbeerbeete ein wenig aufzufüllen. Denn im Lauf der Zeit ist beim Gießen leider etwas Erde verloren gegangen, was die Erdbeerpflanzen mit welken Blättern kommentierten. Gut dass ich letztens beim Gewinnspiel von Compo einen Sack Öko-Balance-Pflanzerde und den dazugehörigen Dünger gewonnen hatte. Da konnte ich mit der Erde gleich auffüllen. Und als ich so in der schon morgendlichen Hitze am Arbeiten war, rief plötzlich ein alter Bekannter ein „Hallo“ vom Walnussbaum.

Ja, dort oben saß doch tatsächlich ein…

...Steinkauz War es einer der Jungen oder ein Elterntier? Das konnte ich nicht definitiv sagen, und mit dem Handy wurde das Bild auch etwas unscharf. Aber man kann sogar das "Gesicht" ganz gut erkennen. Denn er saß schließich fast ganz oben im Baum. Gewölle fand ich auch im Garten, also scheint er hier auf Mäusejagd zu gehen.
…Steinkauz War es einer der Jungen oder ein Elterntier? Das konnte ich natürlich nicht sagen, und mit dem Handy wurde das Bild auch etwas unscharf. Aber man kann immerhin sogar das „Gesicht“ ganz gut erkennen, obwohl er ganz oben auf dem Baum saß. Gewölle fand ich auch im Garten, also scheint er hier auf Mäusejagd zu gehen.

 

Nachdem ich dann schließlich das vertikale Beet aufgefüllt, gegossen und mit einer Mulch-Schicht bedeckt hatte, zog es mich nochmal zum Teich, in dem es vor Leben nur so wimmelt. Frösche quaken und fangen Fliegen, Libellen machen ebenfalls Jagd auf andere Insekten. Bienen und Schmetterlinge bedienen sich am blühenden Blutweiderich, sowie an der Wasserminze und anderen insektenfreundlichen Blumen. Und Wespen landen am Ufer, um sich mit Wasser zu versorgen. Ab und zu tauchen auch ein paar Singvögel auf. Denn es ist viel zu trocken, die Tiere haben Durst und es ist extrem wichtig, ihnen nun Wasser anzubieten. Ansonsten verdursten sie, und so erfüllt der Naturteich auch für diese Tiere eine wichtige Funktion.

Naturteich
Naturteich

Schon eine Schale, gefüllt mit Kieselsteinen und Wasser, hilft Bienen und Wespen zu Überleben. Auch Igel und Vögel freuen sich über künstliche Wasserstellen und flache Schalen.

Die Natur erobert sich das Teichufer an Stellen, die noch nicht bepflanzt wurden. Einige wilde Wieden musste ich entfernen, da sie mir sonst die Folie zerstört hätten. Aber der wilde Storchschnabel links unten darf wachsen. Und der Buddha wurde auch noch nicht von der Venus-Fliegenfalle verspeist. Sie bekommt nun sogar einen langen Trieb und es scheint so, als wolle sie bald blühen.
Die Natur erobert sich das Teichufer an Stellen, die noch nicht bepflanzt wurden. Einige wilde Weiden musste ich entfernen, da sie mir sonst die Folie zerstört hätten. Aber der wilde Storchschnabel links unten darf wachsen. Und der Buddha wurde auch noch nicht von der Venus-Fliegenfalle verspeist. Sie bekommt nun sogar einen langen Trieb und es scheint so, als wolle sie bald blühen.

 

Doch nicht nur am Teich blüht es. Auch im benachbarten Trocken-Bereich neben der Eidechsen-Burg blüht es herrlich.

Die Silberdistel
Die Silberdistel, hier ohne Besucher, jedoch eigentlich ein Insekten-Magnet

Bevor ich dann aus der unerträglich werdenden Hitze floh, erntete ich noch ein paar Stengel Liebstöckel. Aus diesem werde ich ein Kräutersalz herstellen: 1 Teil grobes Salz, 6 Teile zerkleinerte Blätter des Liebstöckel-Krauts, das auch als „Maggi-Kraut“ bekannt ist. Ich werde noch ein wenig wilden Oregano getrocknet beimischen und schon ist die Würze ohne Geschmacksverstärker fertig. 🙂

 

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