Jetzt bin ich aber entspannt :-)

Nach einem interessanten und (ent-)spannenden Jahr halte ich jetzt die Früchte meiner Arbeit in den Händen. Achtsamkeitstraining, Meditation, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Mentaltraining sind tolle Tools, um Stress zu reduzieren, Krankheiten vorzubeuten sowie eine ganzheitliche Sicht aufs Leben zu bekommen.

Das kann ich nun aus eigener Erfahrung sagen. Ich habe mich vor allem intensiv mit der Achtsamkeit beschäftigt, dem Buddhismus und seinem ganzheitlichen Ansatz, das Leben zu bereichern. Ich kann jedem nur die Bücher von Ajahn Bram empfehlen, vor allem „Die Kuh, die weinte“. Das ist ein buddhistischer Mönch und behandelt in seinen Büchern mit teilweise eindrucksvollen Geschichten die Fragen des Lebens. Er nutzt die Technik des Reframens, also einer problematischen Sache einen völlig neuen Rahmen zu geben.

Und nun thront Buddha also auf dem Teich, wacht über die Venus-Fliegenfalle und wartet auf den Sonnentau, der hoffentlich bald keimen wird.

Unsere Zeiten sind stressig, Krisen machen Angst und Medien befeuern diese aufgrund der Tatsache, dass apokalyptische Schlagzeilen die Einschaltquote oder Auflage erhöhen. Die Corona-Krise verschlechterte nicht nur die Verfassung vieler psychisch Erkrankter. Vor allem hatte sie augrund der medialen Dauerberieselung das Potential, ein kollektives Trauma wie nach einem Krieg zu verursachen. Angsterkrankungen und Depressionen können hieraus die Folge sein. In jedem Fall verursachte diese dramatisierende Berichterstattung wie in einem Hollywood-Katastrophenfilm vor allem eines: Angst
Dieses Gefühl ist eines der ursprünglichsten, soll uns eigentlich vor Gefahren schützen. Doch wenn es zu einem Dauerzustand wird, entwickelt es sich selbst zur Gefahr für die Gesundheit. Denn dann entsteht ein Dauerstress-Zustand, in dem nicht nur der Blutdruck steigt, sondern auch die Herz- und Atemfrequenz. Die Muskeln verspannen und das Immunsystem wird unterdrückt. Genau das ist das Paradoxe: Man berieselte uns mit solchen Angst auslösenden Meldungen, angeblich um die Ausbreitung des Virus zu dämpfen. Und sorgte mit dieser Überflutung durch Horrormeldungen dafür, dass wir kollektiv gestresst wurden und unser Immunsystem dadurch gedämpft wurde.

Der Stress entsteht meist in uns selbst

Abgesehen von solchen Ausnahmezuständen, wie wir ihn erlebt haben und noch immer erleben, stehen wir heutzutage allerdings immer öfter unter Druck. Und oftmals entsteht dieser Druck vor allem in unseren Köpfen. Gedanken verursachen ihn, die sich schließlich zu Gedankenmustern wandeln und schließlich eine automatische Reaktion auf äußere Reize bewirken.

Was mich besonders beeindruckte war die Erkenntnis, dass wir oft auf die Dinge schauen, die uns fehlen und nicht auf die, die wir bereits erreicht haben. Ändert man das – so lautet meine Haupterkenntnis aus dieser Ausbildung – ändert man vieles. Die innere Welt formt schließlich die äußere.

Ajahn Brahm führt hier als Beispiel die Gesichte einer Mauer an, die Mönche in einem Kloster selbst errichteten. Sie setzten Stein auf Stein und irgendwann, als sie fertig wurden, erkannten sie, dass zwei Steine in der Mitte völlig schief waren. Doch sie konnten sie nicht mehr korrigieren, der Zement war getrocknet und das Schandmal somit vorhanden.
Der Mönch schämte sich fortan, sobald Besucher ins Kloster kamen. Ausgerechnet ein Weiser tauchte eines Tages auf und blieb bei dieser Mauer stehen. Der Mönch entschuldigte sich kleinlaut bei ihm, dass diese zwei Steine dort so schief waren.
Und was entgegnete der Weise? Ja, diese beiden Steine seien wirklich etwas schief geraten. Aber dafür seien doch die anderen geschätzten 100 absolut perfekt und tadellos.

Den Blickwinkel zu ändern, bewusster mit den eigenen Gedanken und Gefühlen umzugehen, sich der Macht der Gedanken bewusst zu sein. – Und bestimmte Techniken zur Entspannung zu nutzen, wenn es doch mal stressig wird.
Dies habe ich aus meiner Ausbildung gelernt und bin froh, dass ich somit meine Wahrnehmung und meine Lebensweise verändern konnte.

Meer am Möns Klint - Dänemark

4 Gedanken zu “Jetzt bin ich aber entspannt :-)

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