Auf zum Kraftort!

Vor kurzem hatte ich ja über Kraftorte berichtet. Da gab es eine tolle Doku im SWR, in der man einiges über solche Orte in Rheinland-Pfalz erfuhr. Darunter war auch die Klosterruine Limberg, die ich heute zur Entspannung besuchte.

Leider dachten viele andere Leute wohl auch so, daher war nicht viel Ruhe in diesen alten Gemäuern zu spüren. Eine kleinere Reisegruppe wanderte durch die Ruine, Kinder tobten herum und zur Krönung tauchte auch noch eine Theatergruppe auf, die dort ihr Stück und die Schauspielerei probte. – Mit schön lauter Musik. „It’s raining men“ ist zwar ein schöner Klassiker, aber in Dauerschleife an einem Ruheort war er für mich völlig unpassend.
Etwas genervt war ich schon, als ich an diesem Ruheort gar keine Ruhe fand. Aber dann nahm ich es wie es war, ging mit der Kamera auf Streifzug und machte ein paar Fotos. Vor allem fand ich beim Auf- und Abstieg zur Ruine durch den Wald ein bisschen Zeit, den Kopf frei zu bekommen. Und am Ende kletterten gleich mehrere „Saurier“ vor meine Linse. 🙂

Hier ein paar Impressionen…

Ruine von untern
Ruine von unten

Auf dem Weg nach oben, der steil war, fand sich diese Felsformation
Auf dem Weg nach oben, der steil war, befand sich diese Felsformation

Imposanter Kirchturm
Imposanter Kirchturm

Im Innenbereich wachsen Bäume
Im Innenbereich wachsen Bäume

Schöne Aussicht
Schöne Aussicht

Ein wenig Abseits der Besucher: Die Rückseite der Ruine
Ein wenig Abseits der Besucher: Die Rückseite der Ruine

Die Natur findet immer einen Weg...
Die Natur findet immer einen Weg…

Eidechse
…und einen Lebensraum

Dann sah sie mich an und rannte davon... ;-)
Dann sah sie mich an und rannte davon… 😉

Sogar hoch oben auf den Mauerresten des Turmes
Sogar hoch oben auf den Mauerresten des Turmes

Ruine
Am 12. Juli 1030 legte morgens um 7 Uhr Kaiser Konrad II. den Grundstein, den er mittags um 13 Uhr am gleichen Tag auch zum Dombau in Speyer legte. Der Speyrer Dom ist noch in gutem Zustand, die Benediktiner-Abtei Limburg wurde 1504 bei einer Fehde zwischen Kurpfalz und Leiningen niedergebrannt, 1554 unvollständig erneuert und 1574 dem Verfall übergeben. Erst seit 1843 ist sie im Besitz der Stadt Bad Dürkheim, die die Ruine seitdem restauriert hat und instand hält.

Brunnen
Ein Brunnen vor dem Kloster ist 87 Meter tief. Ich habe durch das Gitter oben mit Blitz fotografiert und meine, man kann sogar die Schatten der Farnblätter erkennen. Ist es die Wasseroberfläche? Oder doch nur Dunst? Keine Ahnung, aber es ist beeindruckend, wie selbst in diesem Brunnenschacht die Natur einen Weg gefunden hat, sich einen neuen Lebensraum zu erschließen.

Auf dem Weg durch einen kleinen Park rund um die Ruine konnte ich diese Lerche fotografieren.

Und beim Abstieg vom Limberg sah ich diesen alten Baum mit einer schönen Höhle. Da kam mir sofort folgender Spruch in den Sinn: "Zu fällen einen schönen Baum, braucht 's eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk' es, ein Jahrhundert." (Eugen Roth)
Und beim Abstieg vom Limberg sah ich diesen alten Baum mit einer schönen Höhle. Da kam mir sofort folgender Spruch in den Sinn: „Zu fällen einen schönen Baum, braucht ’s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk‘ es, ein Jahrhundert.“ (Eugen Roth)

 

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