Erdbeer-Paletten

Eine seltsame Erdbeere…

Heute warf ich einen Blick in mein vertikales Erdbeerbeet. Es funktioniert richtig gut, die Pflanzen sitzen erst seit wenigen Monaten und schon hängen sie teilweise voll mit leckeren Erdbeeren. Ich dünge sie mit Kaffeesatz und halte sie feucht. Das scheint ihnen zu gefallen. Aber beim Blick ins Beet heute dachte mir wirklich: Huch, das ist ist ja eine seltsame Erdbeere…

Einer der kleinen Steinkäuze hatte sich in die mittlere Etage des Erdbeerbeets gesetzt, um dort den Tag zu verschlafen. Ist ja auch ien schönes Plätzchen, geschützt und ruhig, und nahe an den leckeren Erdbeeren. ;-) Die wird er wahrscheinlich nicht fressen, dafür aber Regenwürmer, die durch den Regen der letzten Tage wieder vermehrt unterwegs sind. Außerdem stehen ja auch Mäuse auf seinem Speiseplan, und die findet er garantiert im Feld. Nach kurzen Aufnahmen mit dem Tele-Objektiv, wurde er unruhig und ich habe ihn direkt wieder in Ruhe gelassen.
Einer der kleinen Steinkäuze hatte sich in die mittlere Etage des Erdbeerbeets gesetzt, um dort den Tag zu verschlafen. Ist ja auch ien schönes Plätzchen, geschützt und ruhig, und nahe an den leckeren Erdbeeren. 😉 Die wird er wahrscheinlich nicht fressen, dafür aber Regenwürmer, die durch den Regen der letzten Tage wieder vermehrt unterwegs sind. Außerdem stehen ja auch Mäuse auf seinem Speiseplan, und die findet er garantiert im Feld. Der Beringer des Nabu hatte mir bereits erklärt, dass die Kleinen jetzt bald den Garten erkunden würden, und das auch zunächst zu Fuß. Sie würden aber dann auch relativ bald fliegen. Nach wenigen Aufnahmen (natürlich aus größerer Entfernung und ohne Blitz) wurde der Kleine unruhig und ich habe ihn dann wieder in Ruhe gelassen.

18 Gedanken zu “Eine seltsame Erdbeere…

      • Ich sehe schon: Es wird wohl unausweichlich sein, dass auch in unseren Garten eine Niströhre kommt. Dann gibt es – dank deiner Anregung – bald ein neues Heim für diese süßen Vögel. 🙂

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      • Also das wäre natürlich super! 🙂 Die Steinkäuze brauchen wirklich jede Hilfe, die sie bekommen können. Es gibt in ganz Deutschland nur noch etwa 6000 Brutpaare, der Kauz steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und gilt als stark gefährdet. Wenn Du das wirklich planst, sag gerne Bescheid. Ich hab da ein paar Tipps auf Lager. 😉

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      • 6000 Brutpaare…. OMG, das ist schlimmer, als ich dachte. Aber das bestärkt mich umso mehr. Bei einer derart dünnen Verbreitung bleibt dann nur noch zu hoffen, dass sich in der Gegend auch Steinkäuze für die Niströhre finden. Ich bin aber der Meinung, ihre Rufe hier immer mal wieder zu hören – hoffentlich täusche ich mich da nicht.

        Sobald ich die Zeit dafür finde, wird die Niströhre auf jeden Fall in Angriff genommen. Ich bin dann so frei und melde mich, wenn ich Hilfe brauche. 😉 Und ich werde etwas die Werbetrommel dafür rühren, denn ich kenne noch Leute, die bestimmt auch mitmachen würden.

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      • Ja, sie sind stark bedroht. Du kannst Dich gerne melden, wenn Du ein paar Tipps brauchst. Ich bin zwar auch nicht der absolute Profi auf dem Gebiet, aber durch diese Röhre habe ich schon ein paar Erfahrungen sammeln können. Und eines kann ich schon mal sagen: Bloß nicht zu hoch hängen. 🙂 Und das ist toll, wenn Du auch ein bisschen die Werbetrommel rührst. Ich versuche hier auch noch ein paar Leute mit ins Boot zu bekommen, die evtl. einen Baum auf ihrem Grundstück haben, der geeignet wäre.

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    • Danke, wenn ihr noch mehr von den Käuzen sehen wollt, schaut mal hier: https://mehrnatur.wordpress.com/der-steinkauz/
      Ja, ich bin auch wirklich glücklich über den Garten. Die Gartennachbarn sind es teilweise weniger, denn sie kommen nicht damit klar, dass die eine oder andere Brennnessel stehenbleibt, nicht alle Disteln entfernt werden und die Wildvögel auch im Sommer gefüttert werden (zieht Tauben an, und die fressen dann angelbich die Salatpflanzen der Gartennachbarn) Aber sie fragen mich ja auch nicht danach, ob es mir recht ist, dass sie Pestizide versprühen, ihre Beete von Wildkräutern komplett frei halten und keine einzige Hecke in ihrem Garten haben. Von daher… 😉

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      • Ach, das kenne ich nur zu gut! Wir wohnen hier im Neubaugebiet und haben hier fast nur graue Häuser mit betonierten und mit Steinen zugeschütteten Grundstücken…
        An unserer Gartenmauer ist der Gehweg ein Dschungel, traut sich aber keiner zu meckern 😉

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      • Ja, bei mir meckert auch keiner mehr offen, man hört es nur ab und zu zwischen den Zeilen. Oder vom einen Gartennachbarn, dass der andere Gartennachbar einen Löwenzahn im Garten vorgefunden hat und ihn ausreißen musste. – Oh Gott, oh Gott… 😉

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      • Da muss ich echt lachen! Bei uns sieht man vor lauter Löwenzahn und Klee manchmal kein Gras mehr. Die Nachbarn haben geflegten Rasen, dafür müssen sie aber dauernd alles von Hand entfernen…
        Was man wissen muss: Wir wohnen direkt am Waldrand, komplett von ausgedehnten Wiesen umgeben, die alles möglichen Pflanzen auf sich wachsen haben. Warum dagegen ankämpfen?
        Das einzige, was ich bei uns entferne, ist Jakobskreuzkraut.

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      • Ja, die Natur bringt so viel Schönes hervor. Das denke ich mir auch, warum es nicht ein bisschen wachsen lassen? Eben hat unser Nachbar wieder den Rasentrimmer aktiviert. Er hat auch einen Mäh-Roboter, auf den er ganz stolz ist. 🙂 Ich meine, es muss jede selbst wissen, wofür er sein Geld ausgeben möchte. Aber bei einem so akurat gepflegten Rasen frag ich mich immer, was ist daran noch Natur und was hat man davon, außer Arbeit? Da kann er gleich Kunstrasen auslegen, den braucht er dann wenigstens nicht mehr zu mähen. 😉

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