Vertagt! – Erfolg gegen Kastenstände

Heute ist ein halbwegs guter Tag für den Tierschutz. Die schlimmsten Pläne unserer Bundeslandwirtschaftsministerin wurden abgewendet. Und die Länder mit Regierungsbeteiligung der Grünen haben gegen einen faulen Kompromiss in dieser Frage gestimmt. Das ist ein erster guter Schritt, doch die „Kuh ist noch nicht vom Eis“, die Abschaffung der Kastenstände weiterhin nicht sicher. Also heißt es, den Druck aufrecht zu erhalten. Campact sammelt weiterhin Unterschriften (wie gehabt bitte die Datenschutzerklärung dort beachten!) Inzwischen sind eine halbe Million Protestunterschriften zusammen gekommen – die Stimmen müssen aber noch sehr viel lauter werden!

Hier ein Bericht des NDR über die heutige Sitzung und darüber, wie es weitergehen könnte.

Auch Peta berichtet in diesem Video über diese tierquälerische Art und Weise fühlende und denkende Lebewesen einzusperren. Hoffen wir, dass dieses Elend sehr bald ein Ende haben wird.

5 Gedanken zu “Vertagt! – Erfolg gegen Kastenstände

    • Ja, und unsere Ministerin spricht vom „Tierwohl-Siegel“, plädiert andererseits dafür, dass Schweine dann eben über Wochen stehend in einem Metallgitter eingesperrt werden müssen. Diese Frau ist einfach eine klassische Fehlbesetzung – außer aus Sicht der Konzerne. Die freuen sich, denn die Ministerin hatte ja vor einiger Zeit schon Kritik eingefahren, da sie zusammen mit Nestle für gesunde Ernährung geworben hat…

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    • Ja, Du hast vollkommen recht. Es tut sich irgendwie nichts zum Wohl der Tiere. Außer Ankündigungen und irgendwelchen Versprechungen für die Zukunft ist keine wirkliche Veränderung zu erkennen. Und Frau Klöckner ist aus meiner Sicht sowieso völlig ungeeignet die Interessen ihres Ressorts und der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Wer sich so offen auf die Seite von Nestle schlägt und Lobhymnen singt auf Billigfleisch, der hat aus meiner Sicht den letzten Rest Anstand dem eigenen Profit geofert. Es ist einfach unglaublich, dass solche Volksvertreter überhaupt bestehen können. Würde in der freien Wirtschaft ein Angestellter derart seine Aufgaben vernachlässigen und wäre er so beeinflussbar, hätte er die Kündigung schneller in der Hand, als Frau Klöckner das Wort „Tierschutz“ aussprechen kann.

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