Schon beim Aufstieg, vorbei an Weinbergen offenbarten sich hier tolle Lebensräume

Auf zur Hiwweltour

Gestern war ich unterwegs zur einzigen Heidefläche in Rheinhessen. Letztes Jahr hatte ich bereits die Lüneburger Heide besucht, war begeistert, und da dachte ich mir: Das schau ich mir an. Ich wanderte die Hiwweltour – als eine Reihe von rheinhessischen Wanderwegen – auch für einen „guten Zweck“, auf den ich gleich noch hinweisen werde. Aber eins nach dem anderen…

Es war ein sehr sonniger und für mein Gefühl warmer Tag, auch wenn das Thermometer nur 24°C anzeigte. Aber ich hatte mir den Lauf vorgenommen und wollte nicht noch länger warten, da diese Woche ja wohl die Temperaturen wieder bis zu 30°C steigen werden.

Also brach ich von der rheinhessischen Gemeinde Siefersheim auf. Inmitten von Weinbergen gelegen glaubte ich zunächst nicht, dass man hier sehr viel Natur zu sehen bekommt. Doch ich hatte mich getäuscht…

Schon beim Aufstieg offenbarten sich hier schöne Pflanzen, es waren verhältnismäßig viele Schmetterlinge unterwegs und Wildbienen.
Schon beim Aufstieg offenbarten sich hier schöne Pflanzen, es waren verhältnismäßig viele Schmetterlinge unterwegs und Wildbienen.
Eine Blaue Holzbiene sah ich beim Aufstieg.
Auch eine Blaue Holzbiene sah ich beim Aufstieg.

 

Die Heidefläche war nicht wirklich riesig, aber doch groß. Zwar blühte die Heide nicht, dafür aber viele andere Pflanzen, wie der Thymian, die Zypressen-Wolfsmilch, die Kartäuser-Kelke. Turmkraut, Virginische Kresse und die bunte Kornwicke. Färberwau fand ich ebenso auf dem Weg nach oben.
Die Heidefläche war nicht wirklich riesig, aber doch verblüffend groß für diese Region. Zwar blühte die Heide nicht, dafür aber viele andere Pflanzen, wie der Thymian, die Zypressen-Wolfsmilch, die Kartäuser-Nelke. Turmkraut, Virginische Kresse und die bunte Kornwicke, aber auch Färberwau fand ich auf dem Weg nach oben.
Heuschrecke - welche kläre ich noch
Eine Heuschrecke in der Heide – welche kläre ich noch. Sie scheint sich jedoch in diesem sehr trockenen und warmen Bereich zu fühlen, denn es sprangen dutzende umher.
Der Sandstrand
Dann ging es weiter zum so genannten Sandstrand. Hier oben befand sich vor Millionen von Jahren der Strand eines tropischen Meeres. Es sind teilweise versteinerte Korallen gefunden worden, man sieht Muscheln und Versteinterungen. Gleichzeitig ist das hier oben auch ein Lebensraum.
Für diese Maskenbiene zum Beispiel...
Für diese Maskenbiene zum Beispiel…

 

Sedimentgestein
Hier sieht man Sediment-Gestein, entstanden im Laufe der Zeit. Unterhalb des Steins befindet sich Sand und in manchen Bereichen erkennt man Löcher in dem weichen Gestein.
Sandwespe
Und wenn man genau hinschaut, sieht man eine Sandwespe, wie sie gerade die Röhre verschließt, in dem sie ihren Nachwuchs abgelegt hat.

 

Es war eine tolle Tour mit vielen Eindrücken, etwas zu sonnig für meine Haut, und zu warm für mein Empfinden. Aber es hat sich gelohnt. Und nun noch ein paar Worte zum „guten Zweck“ dieser Tour: Ich lief 6 Kilometer als „Solidaritätslauf gegen Depression“, zugunsten der Caritas-Zentrums Edith Stein in Mainz. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust, daran teilzunehmen? Hier gibts nähere Infos.

 

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