84.000 Bienen

Mit nur einem Gramm des Pestizids Fipronil kann man so viele Bienen töten. (Quelle Greenpeace) Und trotzdem wird dieses Gift weiterhin vertrieben. Alle reden vom Insektensterben, und doch sehen sie am Ende nur die Dollar- oder Eurozeichen. Auch deutsche Chemiekonzerne verdienen sich mit diesen Giften eine goldene Nase. Daher reiben sich die Chemiekonzerne auch schon die Hände, dass sie ihre Gifte nach Südamerika verkaufen können. Dort, in Brasilien, sitzt schließlich ein Krimineller an der Macht, der weder vorm Regenwald noch vor den Ureinwohnern Respekt hat. – Nicht mal vor seinem eigenen Volk. Er lässt zu, dass kriminelle Banden den Regenwald roden und stellt ihre Taten unter Straffreiheit. Somit schwindet der Regenwald in katastrophalem Ausmaß. Die Folgen sind nicht mal vorstellbar, die EU schweigt nicht nur, sie schließt auch noch Verträge mit diesem Verbrecher ab. – Und wirbt gleichzeitig für mehr Klimaschutz.

Ich weiß, ich habe schon einige Male davon berichet und ich rufe gerne alle nochmals dazu auf, folgende Petition von Greenpeace zu unterschreiben:

Amazonas schützen – Klimakiller-Deal stoppen
(Bitte aber wie gehabt die Datenschutzerklärung der Seite von Greenpeace beachten!)

Außerdem können wir folgendes tun:

  • Uns vegetarisch oder besser vegan ernähren, oder wenigstens den Konsum tierischer Produkte reduzieren, die dann aber vom Bio-Landwirt vor der Haustür stammen.
  • Produkte die Palmöl und Palmfett enthalten meiden
  • Keine Möbel oder Bauteile aus tropischen Hölzern kaufen. Wie man das erkennt erklärt hier Rettet den Regenwald e.V.
  • Möglichst kein E10-Benzin tanken, da hier 10% Bioethanol enthalten ist, das oft aus Pflanzen gewonnen wurde, die auf Plantagen in tropischen Regenwäldern angebaut worden sind.
  • Möglichst heimisches Obst essen, keine Äpfel aus Argentinien, Erdbeeren aus Israel,…

 

Wir können aber auch vor unserer Haustür etwas tun, um die Bienen und die Vielfalt zu schützen.

  • Bio-Obst und Bio-Gemüse kaufen, denn auch unsere konventionellen Landwirte versprühen Gifte, vernichten Wildkräuter und schaffen so monokulturelle Wüsten.
  • Selbst keine Gifte im Garten oder Hof verwenden, Wildkräuter auch mal stehen lassen.
  • Honig von Imkern vor Ort kaufen, denn sie betreiben oft zwangsläufig Lobby-Arbeit für Insektenschutz.

 

Hier gibt es außerdem ein tolles Video zum Bau von Insektenhotels.

Neben einer Nistmöglichkeit ist es vor allem wichtig, den Tieren Futter zu bieten. Wer genug Platz hat, der kann folgende Hecken pflanzen:

  • Kornelkirsche
  • Holunder
  • Feuerdorn
  • Schlehe (oder Schwarzdorn)
  • Weißdorn
  • Bocksdorn
  • Kätzchenweide (sehr wichtig für Insekten als erster Pollenspender im Frühjahr)
  • Brombeere

 

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Winterlinge im Schnee

Aber auch wer weniger Platz hat, kann im Blumenbeet die Bienen schützen. Der Nabu bietet eine tolle Übersicht, welche Blumen im Garten sinnvoll sind.
Dazu zählen u.a. auch:

  • Für Spätwinter und Frühjahr
    • Winterlinge
    • Schneeglöckchen
    • Krokusse
    • Hyazinthen
    • Tulpen
    • Narzissen
    • Traubenhyazinthen
  • Für den Frühsommer und Sommer
    • Lavendel
    • Salbei
    • Thymian
    • Rosmarin
    • Königskerze
    • Nachtkerze
    • Glockenblumen (ganz wichtig für viele Wildbienenarten)
    • Anis-Ysop
    • Ysop
    • Zitronenmelisse
    • Malven
    • Stockrosen
    • Echte Karde
    • Gewöhnliches Seifenkraut
    • Labkraut
    • Natternkopf
    • Zierlauch
    • Mauerpfeffer

Wer keinen Garten hat, der hat vielleicht einen Balkon?

 

 

Ein Gedanke zu “84.000 Bienen

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