Frühe Kirschen

Es geht los… :-)

Heute habe ich die ersten Kirschen geerntet. Es ist eine frühe Sorte, die zwar das Risiko in sich trägt, dass die Blüten durch Spätfröste absterben. Dafür kommt die Fruchtbildung der Kirschfruchtfliege zuvor, und so gibt es madenfreie Kirschen. Das ist die erste Ernte von diesem Baum, jedoch sind noch nicht alle rot. Daher habe ich nur einen Teil geerntet – und sie schmecken richtig lecker. Doch das ist nicht das Einzige, was gereift ist…

Diese Erdbeerpflanze auf der Fensterbank des Südfensters ist auch auch schon reif. Der Vorteil: Hier oben taucht keine Schnecke auf. Und auch Vögel können die Frucht nicht ernten, denn das Katzenschutznetz vor dem Fenster schützt vor ihnen. - Genauso wie meine Katze, die regelmäßig auf der Fensterbank sitzt und die Meisen in der alten Birke vorm Haus beobachtet.
Diese Erdbeerpflanze auf der Fensterbank des Südfensters ist auch auch schon reif. Der Vorteil: Hier oben taucht keine Schnecke auf. Und auch Vögel können die Frucht nicht ernten, denn das Katzenschutznetz vor dem Fenster schützt vor ihnen. – Genauso wie meine Katze, die regelmäßig auf der Fensterbank sitzt und die Meisen in der alten Birke vorm Haus beobachtet.
Flaschenkohl
Vor Schnecken schützen auch diese Einwegflaschen, die ich seit Jahren im Einsatz habe. Den Boden habe ich mit einem Teppichmesser entfernt, einige Deckel sind leider abhandengekommen. Rundherum habe ich daher noch Kaffeesatz ausgestreut, der meiner Erfahrung nach auch die Schnecken ein wenig abhält. Das Koffeein ist wohl giftig für die Tierchen. Man darf ihn nur nicht zu dick auftragen, sonst beginnt er zu schimmeln. Und die Flaschen dürfen nur ein paar Tage auf den Pflanzen bleiben. Sie wirken wie ein Treibhaus und wenn es dem Kohl zu warm wird, schießt er…
Zimtrose
Die Zimtrose blüht als erste der neu gepflanzten Hecken im Garten, die die abgestorbenen Fichten ersetzen. Sie wird als Futterquelle für Bienen und später für Vögel dienen.

 

Der Holunder steht in voller Blüte. Er dient jetzt schon den Insekten als Nektarquelle. Man kann allerdings auch die Blüten selbst nutzen. Beispielsweise schmecken mit Ei gebackene Blütenrispen sehr lecker. Auch Tee kann man natürlich aus den Blüten herstellen. Dieses Jahr hängen die Holunder-Sträucher extrem voll, daher wird es auch wahrscheinlch viele Beeren geben. Auch der Feuerdorn steht praktisch komplett in Blüte. Seine Beeren dienen, wie die des Holunders, den Vögeln später im Jahr als Futterquelle.
Der Holunder steht in voller Blüte. Er dient jetzt schon den Insekten als Nektarquelle. Man kann allerdings auch die Blüten selbst nutzen. Beispielsweise schmecken mit Ei gebackene Blütenrispen sehr lecker. Auch Tee kann man natürlich aus den Blüten herstellen. Dieses Jahr hängen die Holunder-Sträucher extrem voll, daher wird es auch wahrscheinlch viele Beeren geben. Auch der Feuerdorn steht praktisch komplett in Blüte. Seine Beeren dienen, wie die des Holunders, den Vögeln später im Jahr als Futterquelle. Und man kann die Holunderbeeren auch selbst sehr gut nutzen. Der Saft ist extrem vitaminreich und somit ein gutes Mittel zu Stärkung des Immunsystems in der Erkältungssaison.

8 Gedanken zu “Es geht los… :-)

    • Ja, ich habe mich auch sehr gewundert wegen den Kirschen. Es ist zwar eine frühe Sorte, aber dass sie jetzt schon reif sind, hätte ich nicht erwartet. Der Baum sitzt an einer Mauer in Richtung Nordwesten. Aber die Sonne heizt so ab 15 Uhr in diesen Bereich, der rundherum von einer Mauer bzw. Sträuchern eingegrenzt ist. Da wird es relativ schnell warm. Ich denke, das ist er Grund, warum sie so früh reif sind. Und vor allem sind sie auch sehr süß im Geschmack. 🙂 In habe nur zwei Erdbeerpflanzen an der Fensterbank. Draußen habe ich aus Paletten vertikale Beete hergestellt, in denen ich insgesamt fast 50 Erdbeerpflanzen auf sehr kleiner Fläche eingepflanzt habe. Das ist nicht nur platzsparend, sondern verhindert auch Schneckenfraß, habe ich festgestellt. Und die Erdbeeren faulen nicht so schnell, da sie ja nicht auf der Erde liegen. Einziger Nachteil: Man muss regelmäßig und ordentlich gießen…

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  1. Mit der Erklärung hast du sicher recht.‘
    Ich glaube, wie haben einen Baum, da sehen die Kirschewn so aus wie deine, nur leider haben wir nur selten welche.
    Das kann sein, weil die Blüten oft abfrieren, aber wenn welche dran sind, dann sind die Vögel schneller. Ist eben doof, wenn man so extrem viele Vögel im Garten hat wie wir.
    Hab mal mit einem Plantagenbesitzer darüber gesproochen. Er meinte, die Lösung sein nicht, Netze zu nehmen, sondern einfach mehr Bäume zu pflanzen. Dann fragte ich wie viele er denn hätte: 8000!
    Okay, so viele haben wir vielleicht auf dem ganzen Grundstück, wenn du alles mitzähls, auch die ganz kleinen Bäumchen, aber doch nicht von den süssen Kirschen! Da haben wir nur einen einzigen Baum und der ist nochdazu alt.
    Also bleibt nur zu hoffen, dass sie uns wenigstens ein paar übriglassen. Ansonsten müssen wir einfach Brombeeren futtern.
    Wie oft musst du denn die Paletten-Erdbeeren giessen? Das ist sicher viel Arbeit, oder?
    Und damit, Erdbeeren im Zimmer zu haben, bist du zu frieden?
    Ich frag nur, vielleicht sollte ich das ja das nächste Jahr probieren.
    Hast du sie aus Samen gezogen?

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    • Ja, das glaub ich Dir. Die Vögel futtern bei uns auch kräftig die Kirschen. Gestern habe ich die restlichen ernten müssen, sonst hätten es die Meisen getan. 🙂 Die haben Nachwuchs und der ist momentan überall dran, was nach Futter aussieht. Wow, so viele Bäume habt ihr? Das ist ja toll. Bei uns sind es nicht so viele, aber die Fläche ist auch relativ begrenzt. Obwohl ich froh bin, hier in der Gemeinde gleich zwei Gärten zu haben. – Einen hinterm Haus und einen im Feld. Fläche ist hier leider sehr begehrt, vor allem für Bauland. Da kostet der Quadratmeter schon mal 500 bis 1000 Euro für Bauland. Und Gartengelände wird hier immer seltener.
      Also die Erdbeeren bekommen alle zwei Tage so 2-3 Kannen Wasser. Also es hält sich in Grenzen, es sind sieben schmale Paletten. Ich werde die Erde darin noch mit Kaffeesatz abdecken, und vielleicht im Herbst auch mit Laub. Dann ist das eine Mulchschicht und die Erde wird gedüngt. Also die Erdbeeren sind draußen auf der Fensterbank, die habe ich zusammen mit einem Lavendel am Südfenster in einen Balkonkasten gepflanzt. Und bis jetzt bin ich zufrieden. Ausgesät habe ich diese nicht, sie sind von der Sorte Senga Sengana. Aber ich habe im Garten auch Weiße Erdbeeren, die sehr süß sind. Und auch Walderbeeren habe ich gepflanzt. Die stammen aus dem Thüringer Wald, dort hatte ich einfach ein paar Früchte geerntet und mitgenommen. Die habe ich beide eingesät. Die Weißen sind sehr lecker, kann ich nur empfehlen. 🙂

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      • Danke für die Erdbeertipps.
        Auch das mit dem Mulcvh ist ne gute Tedee, wird ja heutzutage wieder häufiger angewendet. Bei uns passiert es auch automatisch. Die Natur bedeckt einfach die Erde und bei 10.000 m2 kann man auch nicht immer hinterher sein, so wie die Kleingärtner das in den 60er oder 70er Jahren oft taten, da musste alles super-ordentlich aussehen. Das hatte ich nie geschafft und gefällt mir auch nicht. Ich denke die natürlichste Methode ist auch gleichzeitig die, einzige, die nicht wahsinnig viel asrbeit macht.

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    • Ja, ich denke auch, dass man das Prinzip des Mulchens wieder vermehr nutzen sollte. Bei uns hat letztens ein Landwirt ein Interview gegeben und erzählt, wie sehr die Trockenheit seine Ernte bedroht. Und da stand er vor dem Acker, man sah kleine Rüben-Pflänzchen in Reihen, dazwischen nur trockne, staubige Erde. Da dachte ich mir: Angesichts des Klimawandels müssen die sich doch etwas überlegen. Und da wären Mischkulturen doch eine ideale Sache. Ein mit Pflanzen bedeckter Boden verdunstet bei weitem nicht so viel Wasser, trocknet nicht so schnell aus und kann sogar noch positive Auswirkungen auf die Pflanzen haben, die man anbaut. Man muss weniger düngen, wenn man das Bodenleben fördert und sich somit auch noch Geld und Arbeit sparen. Zumindest ein Versuch wäre es wert und alles wäre besser als solch ein Raubbau.

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