Neues aus dem Garten…

Heute habe ich Bekanntschaft mit einer ganz fotogenen Kohlmeise gemacht. Die hat am Gartenteich kleine Insekten gefangen und den Bachlauf als Badestelle genutzt. Dabei hat sie so oft in die Kamera geschaut, dass man glatt hätte meinen können, wie wäre ein kleiner Star. 😉 Und es gibt auch noch weitere Neuigkeiten – von Fledermäusen und vom Steinkauz…

Kohlmeise am Farn
Kohlmeise am Farn
Zwischen Giersch den Giersch-Blättern sitzen scheinbar die leckersten Happen.
Zwischen Giersch den Giersch-Blättern sitzen scheinbar die leckersten Happen.
Kohlmeise am Teich
Kohlmeise am Teich
Und noch ein Blick in die Kamera...
Und noch ein Blick in die Kamera…

Als ich die Osternacht fotografierte, war ich nicht nur wegen des tollen Sternenhimmels begeistert. Während es so langsam immer dunkler wurde, huschte plötzlich ein Schatten über meinen Kopf. Ein Schatten, der die Nacht durchflattert… 😉
Das war doch tatsächlich eine Fledermaus. Es dauerte nicht lange und schon folgten ihr zwei weitere. Bisher konnte ich noch nicht bestimmen, um welche Art es sich handelt. Seit ein paar Jahren habe ich Fledermäuse im Garten (hinterm Haus, also nicht im Revier des Steinkauzes) Deshalb habe ich für sie auch einige Spaltkästen in die Bäume gehängt, an einem Nebengebäude installierte ich schon vor zwei Jahren eine Überwinterungshöhle, die auch im vorletzten Winter genutzt wurde. Ich säte nachts blühende Blumen aus, wie die Nachtkerze, da diese Nachtfalter anlocken und diese wiederum den Fledermäusen als Nahrung dienen.
Doch hatte ich die Befürchtung, dass die Fledermäuse mit den gefällten Fichten nun auch ihren Lebensraum verloren hätten. Gestern wurde ich zum Glück eines Besseren belehrt. 🙂

Vorletztes Jahr hatte ich die Ultraschall-Töne, mit denen Fledermäuse sich orientieren, mit Hilfe eines Bat-Detektors hörbar gemacht und das Schauspiel gefilmt.

Bild- und Tonqualität lassen hier leider zu wünschen übrig, aber man hört das „Geklacker“ und sieht auch ganz kurz die Fledermaus durchs Bild huschen. Allerdings nur einen Schatten. Aber das gehört sich ja auch für einen echten Bat-Man, oder eine Bat-Woman… 😉

Ich habe mal ein bisschen recherchiert und bin auf diese Seite des Nabu gestoßen. Dort kann man zumindest von vielen der 25 einheimischen Fledermausarten die Ultraschall-Laute anhören. Und wie es scheint ist es die Mückenfledermaus, die bei mir durch den Garten jagt.

Man kann an der Frequenz und der Art des Ortungsrufes wohl die Art bestimmen, aber bisher habe ich das noch nicht geschafft. Doch was nicht ist kann ja noch werden – die kleinen nachtaktiven Jäger sind ja offenbar weiterhin in meinem Garten unterwegs. Und ich werde mir in kürze einen besseren Bat-Detektor zulegen.

Nun aber noch ein Bild zum Steinkauz. Den habe ich nämlich auf frischer Tat ertappt. Die Wildkamera musste ich letztens mit nach Hause nehmen, da mir an der Speicherkarte der Schreibschutz abgebrochen war und die Kamera sich einer neuen Karte partout verweigerte. Nach einiger Tüftelei, bei der auch ein Kaugummi und Tesafilm zum Einsatz kamen, konnte ich die alte Karte wieder funktionsfähig machen. Und dann habe ich mich entschieden, mal die zweite Niströhre unter die Lupe zu nehmen.

Kauz mit Maus
Kauz mit Maus

Und – siehe da: Dort schleppte die kleine Eule doch tatsächlich eine Maus hinein. Ich gehe nun davon aus, dass es sich bei dieser zweiten Niströhre um das „Futter-Depot“ handelt, in dem der Kauz Beutetiere sammelt, um einen Vorrat zu haben.

 

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