Zeit zum Zählen

An diesem Wochenende fand die „Stunde der Wintervögel“ statt. Ich habe mich heute Mittag beteiligt und bin vor allem froh über die aufgetauchten Amseln, von denen ich in den letzten Jahren nur noch wenige zu Gesicht bekommen habe. Hier die fotographische Ausbeute…

Insgesamt habe ich in meinem Garten vier Kohlmeisen, eine Elster, eine Ringeltaube, einen Buntspecht, zwei Amseln, vier Spatzen und eine Blaumeise in der einen Stunde gezählt. An der Futterstelle tauchten die meisten auf.

Amselmann beim Scharren
Amselmann beim Scharren
Spatz und Kohlmeise beim Futtern
Auch der Spatz wird gezählt – da kann er noch so mürrisch gucken…
Ein Buntspecht schaut zu mir...
Ein Buntspecht schaut zu mir…
...und macht den Abflug
…und macht den Abflug
Kohlmeise im Flug
Kohlmeise im Abflug… Die Meisenknödel habe ich gleich ohne Netze gekauft. Denn Plastikmüll sollte man auch hier vermeiden. Außerdem sind die Netze gefährlich für die Vögel. Sie können sich in ihnen verfangen. Wie sehr Plastik in unserer Natur schon Fuß gefasst hat, zeigte mir übrigens gestern der Blick in ein altes Blaumeisen-Nest…
Totes Küken - bei näherem Hinsehen sind es zwei...
Totes Küken – bei näherem Hinsehen sind es mindestens zwei…
Das Nest wurde von den Eltern mit bunten Plastikfäden ausgekleidet. Gesund kann das nicht sein - und durchaus ein Grund für den Tod des Nachwuchses.
Das Nest wurde von den Eltern mit bunten Plastikfäden ausgekleidet. Gesund kann das nicht sein – und durchaus ein Grund für den Tod des Nachwuchses.
Auch die Ringeltaube wird gezählt
Auch die Ringeltaube wird gezählt.
Auch die Kohlmeise wird gezählt - ob sie will oder nicht. ;-)
Noch eine Kohlmeise
Eine Blaumeise
Eine Blaumeise

6 Gedanken zu “Zeit zum Zählen

  1. Dass die Menschen endlich aufhören sollen, eingenetzte Knödel zu kaufen, kann man noch so oft schreiben, sogar in manchen Blogs, deren Verfasser so einen Hinweis bereits zum x-ten Mal „geliked“ haben, sieht man später stolze Fotos von putzigen Futterstellen – mit baumelnden fast-leeren und somit gefährlichen Netzchen. Es ist zum Heulen.

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    • Ja, richtig, man sieht es leider immer noch viel zu oft. Und das Schlimme ist, dass diese Knödel auch noch mehrheitlich verkauft werden. Man hat Glück, wenn man überhaupt welche ohne Netze bekommt. Eine Möglichkeit ist ja auch, sie selbst herzustellen, da das tierische Fett sicher auch aus der Massentierhaltung stammt. Eine Alternative wäre Kokosfett, aber das wird zumindest bei wärmeren Temperaturen offenbar relativ schnell zu weich. Ich will demnächst mal testen, ob das selbstgemachte Fettfutter angenommen wird und wenn ja werde ich das künftig öfters herstellen.

      Gefällt 1 Person

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