Kaffeebereiter-Set von TreeBox

Kaffee nachhaltig genießen

Dieser Artikel enthält Werbung. Doch wer mich kennt, weiß, dass ich für kein Produkt werben würde, von dem ich nicht überzeugt bin. Und vom Pour Over Kaffeebereiter-Set von TreeBox bin ich nicht nur überzeugt, ich bin begeistert. Es besticht durch seine Nachhaltigkeit und schlichte Einfachheit, sieht zudem auch noch gut aus. Und wenn man dann auch noch einen nachhaltigen Kaffee wählt, den man darin bereitet, kann nichts mehr schief gehen beim eigenen „ökologischen Fußabdruck“.

Ich trinke gerne öfters mal einen Kaffee. Nachdem ich einige Dokus gesehen habe über den Anbau von Kaffeepflanzen in konventionellen Plantagen, habe ich mich schon vor einiger Zeit dafür entschieden, fair gehandelten Bio-Kaffee zu trinken. Denn der aus konventionellem Anbau ist weder gut für die Natur, die Bauern vor Ort, oder den Konsumenten am Ende der Kette.

In konventionellen Plantagen werden leider noch immer sehr viele Gifte versprüht und verstreut. Pestizide, Unkrautvernichter und chemische Düngemittel landen auf den Pflanzen, in der Luft und Erde. Sie belasten nicht nur das Erdreich in der Plantage, sondern werden natürlich auch ausgespült, landen in Flüssen, Seen und im Grundwasser. So vergiften sie die Natur, die rund um die Monokulturen ohnehin immer mehr verdrängt wird. Innerhalb der Plantagen existiert oftmals kein Bodenleben mehr, dort herrscht eine ökologische Wüste. Das Artensterben wird durch solche Plantagen immer weiter befeuert.

Ebenso landen die vielen Chemikalien auch im Trinkwasser der Einheimischen, die vor Ort leben und krank werden. Zwar arbeiten einige von ihnen auf den Plantagen, verdienen so ihren Lebensunterhalt. Doch der ist sehr dürftig, die Arbeitsbelastung dafür hoch und die Arbeitsschutzstandards niedrig – falls sie überhaupt vorhanden sind. Die Menschen erhalten oft nur einen Hungerlohn, leben in Armut und können dadurch ihre Kinder nicht mal auf die Schule schicken. Ihnen blüht eine ähnliche Zukunft in Armut und Ausbeutung.

Man spricht in der konventionellen Plantagenwirtschaft auch oft von einer Form der modernen Sklaverei. Menschen sind abhängig von der Arbeit auf den Plantagen, müssen den Lohn akzeptieren, den man ihnen bietet. Denn Arbeitsplätze sind rar in vielen Teilen dieser Welt – speziell auch dort wo Kaffee angebaut wird. Diesen Umstand nutzen die Konzerne und ihre Subunternehmer.

Dadurch, dass wir im Supermarkt Kaffee aus solchen Plantagen kaufen, fördern wir Armut, Unfrieden und Fluchtursachen direkt durch unser Konsumverhalten.

Dass es auch anders geht beweist beispielsweise GEPA  mit seinen fair gehandelten Produkten. Hier wird Wert darauf gelegt, dass die Menschen, die auf den Feldern und in der Produktion arbeiten, von ihrer Arbeit auch leben können. Auch achtet man auf Nachhaltigkeit. So stammen beispielweise 80% der Produkte  aus biologischem Anbau, es wird gezielt auf potentiell genetisch veränderte Inhaltsstoffe (Sojalecitin) verzichtet und Wert auf umweltfreundliche Verpackungen gelegt. Näheres findet man auch hier .

Aus diesem Grund habe ich auch für den Test des nachhaltigen Kaffeebereiter-Sets von TreeBox einen Kaffee von GEPA ausgewählt. Bisher nutzte ich vor allem löslichen Kaffee von GEPA.

Der Test

Zunächst einmal zum Anbieter des Kaffeebereiter-Sets. TreeBox ist ein junges Unternehmen. Man legt hier u.a. großen Wert auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit der Produkte sowie die Reduzierung von Verpackungsmaterialien.

Zugleich engagiert man sich im Naturschutz und pflanzt Bäume, um somit einen kleinen „Unternehmenswald“ aufzubauen.

Mir stellte man das Kaffeebereiter-Set zur Verfügung, damit ich es testen kann.
Es besteht zunächst einmal aus einer formschönen Glaskaraffe, in die ein Edelstahl-Dauerfilter eingesetzt werden kann. Außerdem beinhaltet das Set einen Kork-Verschluss, der ein Auskühlen des Kaffees verhindern soll. Die Kanne selbst wird auf einem ebenso aus Kork bestehenden Untersetzer abgestellt.
Soweit die Theorie. Nun testete ich das Set auf die Praxistauglichkeit.

Ich füllte also Kaffeepulver in den Dauerfilter und übergoss es nach und nach mit heißem Wasser. Auf der Skala an der Karaffe konnte ich sehr gut ablesen, wie viel Wasser für eine große Tasse Kaffee benötigt wird. Also füllte ich die Karaffe auf und testete dann zunächst einmal den Geschmack des nachhaltigen Kaffees.
Der war sehr aromatisch und gut.

Nun testete ich die Funktion des Kork-Verschlusses. Würde er wirklich den Kaffee länger warm und frisch halten? Schließlich befand der sich ja in einer Glaskaraffe, die nicht isoliert ist.
Doch tatsächlich hielt der Kork-Verschluss, was er versprach, und hielt den Kaffee warm.

Karaffe mit Kork-Verschluss
Karaffe mit Kork-Verschluss

Nachdem ich den Kaffee getrunken hatte, reinigte ich die Kanne und auch den Dauerfilter. Beides lässt sich schnell mit etwas Wasser ausspülen und ist ruckzuck wieder sauber.

Doch den Kaffeesatz habe ich nicht einfach weggeworfen. Das wäre auch viel zu schade!
Man kann nämlich deutlich mehr mit ihm anfangen, als darin zu lesen… 😉

Dünger und mehr

Kaffeesatz ist ein hervorragender Dünger! So bringe ich ihn beispielsweise seit diesem Jahr regelmäßig auf meine Zitruspflanzen auf, woraufhin sie sich richtig gut entwickeln. Ich brauche dadurch keinen Zitrusdünger in der Flasche mehr zu kaufen, wie ich es die letzten Jahre tat. Auch Rosen freuen sich über jede Gabe von Kaffeesatz.
Natürlich kann man ihn auch auf den Kompost geben, wo sich Regenwürmer und andere Nützlinge über ihn hermachen.

In den Beeten habe ich ihn auch bereits als Anti-Schnecken-Mittel ausprobiert. Einen so richtig durchschlagenden Erfolg hat er mir nicht beschert, doch ich denke, ein wenig Wirkung hat er schon gezeigt.

Im Haushalt soll er auch sehr gut als Scheuermittel einsetzbar sein, was ich bisher noch nicht ausprobiert habe. Ebenso wie die Variante, sich mit ihm stark verschmutzte Hände zu waschen oder ihn gar als Haut-Peeling zu nutzen.

Eine Wirkung des Kaffeesatzes, die ich bereits kenne, ist die der Geruchsbeseitigung. Auf Textilien, die einen schlechten Geruch angenommen haben, verstreut man trocknen Kaffeesatz und lässt ihn einige Zeit wirken. Das funktioniert auch in Schränken, in denen ein schlechter Geruch herrscht.

Alles in allem ist der Kaffeesatz somit viel zu wertvoll, um ihn einfach in den Müll zu werfen. Daher nutze ich ihn auch regelmäßig.

Fazit

Einen nachhaltigen Kaffee nachhaltig zubereiten – das funktioniert sehr gut mit dem Kaffeebereiter von TreeBox. Anstatt Kaffeefilter oder gar Kunststoffkapseln zu nutzen, um mir ein leckeres Getränk zuzubereiten, verwende ich in Zukunft lieber den Kaffeebereiter mit Dauerfilter, gefüllt mit Kaffee aus nachhaltigem, fairen Anbau.

 

 

 

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