Gedenkstätte KZ Buchenwald Hier waren etwa 266.000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert, es starben etwa 56.000 Menschen direkt im Lager. Auch wurden hier medizinische Versuche durchgeführt. Sie wurden mit Fleckfieber oder TBC infiziert, ihnen wurden zudem Brandbombenverletzungen zugefügt. 81 Prozent der Inhaftierten waren unterernährt, Menschen verhungerten oder wurden zu Tode gefoltert. Das ist deutsche Geschichte - kein "Fliegenschiss", wie man aus rechten Kreisen vor kurzem zu hören bekam. Das waren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen die es NICHT ZU LEUGNEN GILT! Auch nicht von populistischen Dumpfbacken!

Von den vier Jahreszeiten…

Aus gegebenem Anlass – die Geschehnisse in Chemnitz dürfen uns nicht kalt lassen! Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben, wir müssen den dumpfen Populisten den Wind aus den Segeln nehmen und ihre Lügen entlarven! Sie haben keine Lösungen für die Fragen unserer Zeit zu bieten, dafür jede Menge Probleme!

Daher heute von mir ein Gedicht zum Thema…

SOMMER
Reichtum hängt in jeder Blüte,

Lebenskuss im Überfluss.
Duft schwebt schwer in erster Güte
in der Luft – fast Überdruss.

Prahlend voll erstrahlt die Rose,
Bienen gar vom Nektar triefen.
Saftig platzt die Aprikose,
tropft, wo Milch und Honig fließen.

Wespenkampf, Heuschreckenplage,
sucht sich aus das beste Stück.
Nutzt die Gunst der reichen Tage,
lässt die Wüstenei zurück.

Baumes Blätterdach verdeckt,
lässt an langem Ast vertrocknen
Unterwuchs – verdorrt, verreckt.
Stirbt an jener Tage Dogmen.

Erstes Laub errötet schon,
Wutesröte erster Teil.
Gier wirft Überfluss vom Thron,
warten auf des Herbstes Heil.

Nur wenige deutsche Städte haben mehr unter dem von Deutschland ausgelösten Weltkrieg gelitten, als Dresden. Ihre Frauenkirche wurde erst vor kurzem wieder aufgebaut, nachdem sie in den Kriegsjahren in Schutt und Asche gelegt wurde. Tausende Dresdner verloren alleine bei dieser Bombardierung ihr Leben. Insgesamt starben im Zweiten Weltkrieg über 60 Millionen Menschen, unzählige wurden zu Invaliden, Kranken, Waisen, Obdachlosen UND FLÜCHTLINGEN!
Nur wenige deutsche Städte haben mehr unter dem von Deutschland ausgelösten Weltkrieg gelitten, als Dresden. Ihre Frauenkirche wurde erst vor kurzem wieder aufgebaut, nachdem sie in den Kriegsjahren in Schutt und Asche gelegt wurde. Tausende Dresdner verloren alleine bei dieser Bombardierung ihr Leben. Insgesamt starben im Zweiten Weltkrieg über 60 Millionen Menschen, unzählige wurden zu Invaliden, Kranken, Waisen, Obdachlosen UND FLÜCHTLINGEN!

HERBST
In Scherben fiel die hart erkämpfte Freiheit,

reg- und wortlos lag sie da in Nacht und Nebel.
Keiner trug sie auf die Bühne jener Unzeit,
konnt‘ sie tragen, lag er doch bereits im Knebel. 

Tränenbäche flossen schwer in Scherbenmeere,
mischten sich mit Leid und Blut nun drohender Tage.
Novembermorgen brachte nichts als Nebelschwere.
In Nebel hülle sich, eh er was Falsches sage… 

Gehüllt in Dunst, so lag des Volks Verstand im Argen,
eingesponnen in ein Netz aus vielen Lügen,
Angst, es stellte keiner mehr die echten Fragen,
die konnten retten noch die Welt in letzten Zügen.

Der Winter kam und ließ das Leben sterben,
zog ein und nahm das letzte Stückchen Wärme.
Es folgten weitre ungezählte Scherben,
das Frühjahr lag in unerreichter Ferne. 

Das Scherbenmeer verdeckt durch weißen Schnee,
der anfangs nur durchwebt von Puzzleteilen,
die Blutes Farbe trugen und der Menschen Weh.
Erfolg – er sollte jene Flecken heilen.

Doch der blieb aus – der Schrecken schien dem Lenz zu weichen,
blutrotes Puzzle schmolz den blendend’ Schnee hinfort.
Ein freier Blick auf schrecklich viele Leichen,
verlorne Lieben, Freiheit – und verlorner Ort…

Dieses Schmuckstück wurde hinter der Einrichtung "Haus Sonnenstein" in einem Berg aus Asche gefunden. Denn dort hatte man die verbrannten, sterblichen Überreste der Ermordeten Frauen, Männer, Alten und Kindern, mitsamt ihrer Habseligkeiten geworfen. Es sei jedem empfohlen, auch den Raum in der Gedenkstätte zu betreten, in dem man lebensgroße Porträtfotos einiger Opfer aufgestellt hat - auf der Rückseite deren Lebensgeschichte. - Menschen "wie Du und ich". Spätestens dann kommt einem die Galle hoch, wenn man sich anschaut, dass bundesweit fast 20 Prozent der Bürger eine Partei wählen würden, die diese Verbrechen nicht nur relativiert, sondern teilweise sogar noch versucht zu rechtfertigen.
Dieses Schmuckstück wurde hinter der Einrichtung „Haus Sonnenstein“ in einem Berg aus Asche gefunden. Denn dort hatte man die verbrannten, sterblichen Überreste der Ermordeten Frauen, Männer, Alten und Kindern, mitsamt ihrer Habseligkeiten geworfen. Es sei jedem empfohlen, auch den Raum in der Gedenkstätte zu betreten, in dem man lebensgroße Porträtfotos einiger Opfer aufgestellt hat – auf der Rückseite deren Lebensgeschichte. – Menschen „wie Du und ich“. Spätestens dann kommt einem die Galle hoch, wenn man sich anschaut, dass bundesweit fast 20 Prozent der Bürger eine Partei wählen würden, die diese Verbrechen nicht nur relativiert, sondern teilweise sogar noch versucht zu rechtfertigen.

 WINTER
Klirrend krallt sich Eises Blume

an die Fenster jener Tage.
Blick verweilt in Winters Ruhme,
blinder Marsch ganz ohne Frage.

Vom Himmel, oben, kommt sie her,
die heulend laute Todesfracht.
Zerstört, verheert so mehr und mehr.
– Für lange keine Stille Nacht –

Das Eis, es treibt die Leichen fort,
im Schneegestöber – blendend‘ Werk.
Es deckt somit den Massenmord,
bringt echter Wahrheit den Verderb.

Der Schneemann hat ein Herz aus Eis,
steht da – gefühllos, blind und taub.
Er schweigt, dass letztlich keiner weiß,
von Morden, Plündern, Blut und Raub.

In Blut getränkter Erde liegt
der Traum von bessren, heilen Zeiten.
Zu jener Zeit keiner obsiegt,
verliert das Leben aller Seiten.

In Trümmern liegt das Feld nun da,
still ruht der See, so schmerzgefüllt.
Ziel nicht erreicht, so groß es war
– die Mordlust, Rache nun gestillt?

In dieser Einrichtung wurden in den Jahren 1940/41 insgesamt 13.720 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen vergast, ebenso 1031 politische Gefangene aus Konzentrationslagern.
In dieser Einrichtung wurden in den Jahren 1940/41 insgesamt 13.720 geistig behinderte und psychisch kranke Menschen vergast, ebenso 1031 politische Gefangene aus Konzentrationslagern.

FRÜHLING
Verwüstet liegt sie da die Welt,

der Winter hatte zugeschlagen.
So leblos liegt es da, das Feld.
Es harrt den neuen, bessren Tagen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt – und doch
vergeht sie wie der Seelenschmerz.
Die Zeit heilt aller Wunden Joch,
die Narben lasten schwer das Herz.

Doch aus der harten Schale Kern
entwächst ein grüner Hoffnungsschimmer.
Und erst lokal, dann nah und fern,
erstrahlt er, überzieht die Trümmer.
Bis überall in diesem Land
erklingt des Frühlingsboten‘ Stimme,
die allerorten gibt bekannt,
dass Frieden über Krieg gewinne.

Es wächst die Welt in neuem Grün,
die Hoffnung steigt, die Triebe streben.
Die Zeit vergeht, die Bilder fliehen,
der Winter fern – regiert das Leben.
Es strebt nach Wachstum, strebt nach mehr,
nach Land, wo Milch und Honig fließen.
Der Winter, er war hart und schwer.
Nun sollen endlich Träume sprießen…

Wir brauchen mehr bürgernahes Europa - nicht weniger Keine Grenzen, sondern Brücken!
Wir brauchen mehr bürgernahes Europa – nicht weniger Keine Grenzen, sondern Brücken! Hier verläuft übrigens auch das „Grüne Band“ – ein Streifen intakter Natur direkt auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost und West.

JAHRESZEITEN
Und die Moral von der Geschicht‘,

von Frühling, Sommer, Herbst und Winter:
Erinnern fällt schwer ins Gewicht,
denn das Vergessen steckt dahinter!

So weit entfernt erscheint uns jene Zeit des Leides,
und auch so fern das Schweigen unsrer Ahnen.
Doch viel zu nah steht uns noch heut dies Beides,
vor neuem Wintereinbruch sei daher zu warnen! 

Noch immer gibt es die mit der Gesinnung,
die Herbst- und Winters-Taten propagieren,
sich freuen über jede Neugewinnung,
durch Wählen, Reden, Schweigen und Agieren. 

Wer schweigt sagt ja zur Hetze, Stimmungsmache,
Verfolgung, Ausgrenzung und auch zu Mord.
Er unterstützt, vernebelt jene unrecht’ Sache,
fegt Freiheit‘s Scherben nur ersatzlos fort. 

Drum stell dich gegen jene Herbstes’ Strömung,
erhebe dich und weiche auch kein kleines Stück!
Lass niemals zu die Nebeleingewöhnung,
denn nur ein Narr wünscht sich die Winterzeit zurück!

Gedenkstätte KZ Buchenwald Hier waren etwa 266.000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert, es starben etwa 56.000 Menschen direkt im Lager. Auch wurden hier medizinische Versuche durchgeführt. Sie wurden mit Fleckfieber oder TBC infiziert, ihnen wurden zudem Brandbombenverletzungen zugefügt. 81 Prozent der Inhaftierten waren unterernährt, Menschen verhungerten oder wurden zu Tode gefoltert. Das ist deutsche Geschichte - kein "Fliegenschiss", wie man aus rechten Kreisen vor kurzem zu hören bekam. Das waren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen die es NICHT ZU LEUGNEN GILT! Auch nicht von populistischen Dumpfbacken!
Gedenkstätte KZ Buchenwald: Hier waren etwa 266.000 Menschen unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert, es starben etwa 56.000 Menschen direkt im Lager. Auch wurden hier medizinische Versuche durchgeführt. Sie wurden mit Fleckfieber oder TBC infiziert, ihnen wurden zudem Brandbombenverletzungen zugefügt. 81 Prozent der Inhaftierten waren unterernährt, Menschen verhungerten oder wurden zu Tode gefoltert. Das ist deutsche Geschichte – kein „Fliegenschiss“, wie man aus rechten Kreisen vor kurzem zu hören bekam. Das waren Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen die es NICHT ZU LEUGNEN GILT! Auch nicht von populistischen Dumpfbacken!

 

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