Wachtel-Eier

Jetzt gehts rund… :-)

Jetzt geht’s rund! Und in siebzehn Tagen ist es soweit. Bis Ostern hat es nicht mehr gereicht, dabei wäre es doch so passend gewesen. Denn das Osterfest steht ja auch für den Neubeginn und das Leben. Nicht umsonst hat man das Ei als Fruchtbarkeitssymbol gewählt, um mit ihm auch das Ende des Winters zu symbolisieren und das Leben des neuen Jahrs zu feiern. Dieses beginnt seinen Lauf von vorne, die Bäume treiben ihre Knospen und Blüten, die Vögel bauen ihre Nester. Und auch ich habe eins gebaut…

Es ist noch nicht ganz fertig und auch nicht die klassische Art von Nest. Nein, es ist eine große Voliere für meine neuen Gartenbewohner: Japanische Legewachteln

Doch ich habe mich entschieden, nicht den gleichen Weg zu gehen, wie beim Kauf meiner Hühnerschar und sie vom Händler zu besorgen. Ich möchte sehen, wie sie schlüpfen, die Kleinen, wie sie aufwachsen, und ich will wissen dass man gut mit ihnen umgeht. Sie sollen sich auch direkt an mich gewöhnen. Daher blieb mir nur eine Alternative zum Kauf der Tiere: Ich habe mir Eier besorgt und brüte sie nun aus.

Das heißt, ich sitze jetzt natürlich nicht auf der Brut. 😉 Das übernimmt ein kleiner Brut-Apparat, der neben mir im Bücherregal vor sich hin summt und die Eier auf konstant 37,6°C hält. Ein kleiner Wasserbehälter darin sorgt dafür, dass die Luftfeuchte stimmt und die Kleinen sich gut entwickeln können. Das Summen kommt vom Ventilator, der in dem Brut-Gerät steckt und auch seinen Zweck erfüllt.

Brut-Apparat
Brut-Apparat

Für mich heißt es nun vor allem, die Eier zu wenden. Dreimal täglich, beginnend am dem zweiten Tag, werden sie über die Spitze hinweg gedreht. Natürlich kontrolliere ich die Temperatur, die möglichst nicht schwanken darf. Das könnte z.B. passieren, wenn es draußen wärmer wird und die Raumtemperatur steigt.

Seit dem 23. März um 18:08 Uhr liegen die Eier nun schon in dem Gerät und wenn alles gut geht, werden ab dem 08. April die ersten Schnäbel die Schale durchbrechen. Ich werde hier weiter darüber berichten. Und jetzt geht es erst mal raus zur Voliere. Der Draht wartet noch darauf, befestigt zu werden, ich muss noch den Rasen und einige Wildblumen wie Wiesenmargeriten einsäen. Damit die Wachteln später auch einen naturnahen Lebensraum haben, glücklich sind und gute Eier legen. Essen werde ich die Kleinen natürlich nicht und sie dürfen ihr Leben lang herum flattern, scharren, picken und auch selbst mal Eier ausbrüten.

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